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TerminalBasic/PLAN.md
Chili Palmer 8002ac2388 PLAN: Phasen einzeln abschliessbar machen, Phase 0 geschlossen
Offene Phase-0-Punkte in die konsumierenden Phasen verschoben:
Bytecode-Feindesign -> Phase 2, Ereignisschleifen-Architektur und
Text-.FRM-Serialisierung -> Phase 4, Literalschwelle -> Phase 1,
PRINT-USING-Ueberlauf und KEY-Makros -> Phase 3, Terminal-Matrix-
Tests -> Phase 6. Phase 0 ist damit vollstaendig abgeschlossen.

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-01 17:20:22 +02:00

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# PLAN — Terminal Basic
Arbeitsplan für die Re-Implementierung des DOS-BASIC-Dialekts (1992) in Rust.
Dieses Dokument wird fortgeschrieben: erledigte Punkte werden abgehakt,
Entscheidungen mit Datum und Begründung festgehalten.
Konvention: `[ ]` offen · `[x]` erledigt · `[~]` in Arbeit
---
## Leitplanken
- **Re-Imagination, nicht Emulation** (2026-09-01): Ziel ist ein BASIC zum
Bauen von Terminal-Tools (CLI und TUI). Stufe 1 ist die getreue
Nachbildung von UI/UX, Sprachstandard und Standardbibliothek des Vorbilds
— rekonstruiert aus vorhandener Online-Dokumentation (Manuals auf
archive.org, Wiki-Referenzen, zeitgenössische Artikel). Stufe 2 (nach
Phase 6) reichert die Sprache bewusst um Elemente außerhalb des Vorbilds
an; Erweiterungen sind additiv und brechen den Kernstandard nicht.
- **Referenzverhalten schlägt Eleganz — innerhalb von Stufe 1.** Bei Zweifeln
zählt das dokumentierte Verhalten des Vorbilds (inkl. Fehlercodes, Rundung,
Formatierung), nicht das, was „richtiger" wäre. Wo das Vorbild aber mit der
heutigen Plattform kollidiert (Codepages, DOS-Hardware, Segmente), gewinnt
die Plattform; solche Abweichungen werden in der Sprachreferenz dokumentiert.
- **Markenrecht:** Der Name des Vorbilds wird in Code, Doku und Artefakten
nicht verwendet. Wir sprechen vom „Vorbild" bzw. „dem Dialekt".
- **Performance ist Anforderung, nicht Politur** (2026-09-01):
- **Instant-Compile:** Der Compiler übersetzt so schnell, dass der Benutzer
nie auf einen Build wartet — Start aus der IDE fühlt sich wie beim
Vorbild an (Run drücken, Programm läuft). Budget: ein komplettes Projekt
kompiliert **in Sekunden** und liefert ein ausführbares Ergebnis;
einzelne Module im Millisekundenbereich.
- Architektur-Konsequenzen: Single-Pass-Design (Lexer/Parser/Codegen ohne
teure globale Analysen), modulweise inkrementelle Übersetzung (nur
Geändertes neu), keine Optimierungspasses, die den Turnaround kosten —
Schnelligkeit der VM kommt aus dem VM-Design, nicht aus einem Optimizer.
- **Schnelle Ausführung:** Die TBVM führt generierten Code zügig aus
(Details in docs/tbvm-design.md, Abschnitt „Performance"); Messlatte via
Benchmarks ab Phase 2.
- `tbdosc build --exe` erzeugt Executables **ohne** Compiler-/Linker-
Toolchain beim Anwender (vorkompilierter Runner + angehängtes `.tbc`) —
damit bleibt auch der Weg zum verteilbaren Binary im Sekundenbereich.
- **Jede Phase endet mit lauffähigen Tests** gegen eine wachsende
Kompatibilitäts-Testsuite (Verzeichnis `tests/compat`, geplant).
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## Phase 0 — Exploration und Grundsatzentscheidungen
**Status: abgeschlossen (2026-09-01).** Detailarbeiten, die hier noch offen
waren, sind als Eingangsaufgaben in die Phasen verschoben, die sie
konsumieren (Regel: Phasen sind einzeln abschließbar; nichts bleibt in
einer geschlossenen Phase zurück).
### 0.1 Sprach- und Bibliotheksreferenz rekonstruieren
Primärquelle ist vorhandene Online-Dokumentation (archive.org-Manuals,
Wiki-Referenzen zur QB/PDS-Familie, zeitgenössische Artikel, Screenshots).
Emulator-Sessions nur noch als Rückfallebene für Detailfragen, die die
Dokumentation nicht beantwortet.
- [x] Sprachreferenz zusammengetragen und gegen die Original-Hilfe des
Vorbilds (dos-help.soulsphere.org, README der Professional Edition)
verifiziert → [docs/sprachreferenz.md](docs/sprachreferenz.md);
die drei verbleibenden Detailfragen sind als Aufgaben zugeordnet:
SINGLE/DOUBLE-Literalschwelle → Phase 1, `PRINT USING`-Überlauf
und `KEY n`-Makros → Phase 3
- [x] Forms-/Steuerelemente-Referenz aus Original-Hilfe, CONSTANT.BI und
Programm-Stringtabellen rekonstruiert (alle 16 Steuerelemente mit
Eigenschaften/Methoden/Ereignissen, Defaults, SCREEN-Objekt,
Modalität, Menüsystem) → [docs/forms-referenz.md](docs/forms-referenz.md)
- [x] Dateiformate dokumentiert → [docs/dateiformate.md](docs/dateiformate.md);
die Definition der Text-`.FRM`-Serialisierung (kein Original-Beispiel
auffindbar) ist Eingangsaufgabe von Phase 4
- [x] Laufzeitfehler-Katalog vollständig (176, ISAM 8089, Forms 260480)
als `tb_runtime::errors` implementiert (inkl. Tests)
- [x] IDE-UX-Referenz: Menüstruktur, Fensterverwaltung, Farbschema,
Tastenbelegung, Editor-Verhalten aus Original-Hilfe und Screenshots
→ [docs/ide-referenz.md](docs/ide-referenz.md)
- [x] Testkorpus-Grundstock gelegt (`tests/compat/` mit dokumentierter
Sollausgabe). Der Ausbau ist Daueraufgabe jeder Phase; das
Test-Harness (`tbdosc run` + Ausgabevergleich) ist Phase-2-Aufgabe
### 0.2 VM-/Runtime-Entscheidung (Aufstellung der Optionen)
Anforderungen an die Ausführungsschicht: BASIC-Fehlersemantik
(`ON ERROR GOTO`/`RESUME` mit `ERR`/`ERL`), `GOSUB`/`RETURN`,
unterbrechbare Ausführung (Debugger-Einzelschritt, Strg+Untbr,
ereignisgesteuerte Forms-Hauptschleife), dynamische Strings/Arrays mit
BASIC-Semantik, serialisierbares Kompilat, gute Fehlerortung (Zeile/Spalte).
| Option | Vorteile | Nachteile | Eignung |
|---|---|---|---|
| **1. Eigene Bytecode-VM in Rust („TBVM")** | Volle Kontrolle über Semantik (Fehlerbehandlung, GOSUB, Events, Suspend/Resume); Bytecode als `.tbc` serialisierbar; Debugger-Integration trivial (Zeileninfo im Bytecode); keine Fremdabhängigkeit | Eigenaufwand für VM, GC/Refcounting für Strings/Arrays; „nur" Interpreter-Geschwindigkeit | **Empfohlen** — Interpreter-Tempo genügt für 80×25-Programme bei Weitem |
| **2. Tree-Walking-Interpreter** | Schnellster Weg zu ersten laufenden Programmen; ideal zum Validieren der Semantik | Langsam; Debugger/Resume-Semantik unsauber; wäre später Wegwerfcode | Optional als Bootstrap in Phase 1, dann ersetzen |
| **3. WebAssembly-Ziel (wasmtime/wasmer)** | Ausgereifte VMs mit JIT (Cranelift); portables, standardisiertes Kompilat; Sandbox; theoretisch Browser-Ausführung | BASIC-Semantik passt schlecht: `ON ERROR`/`RESUME`, `GOSUB` und unterbrechbare Ausführung müssen aufwendig transformiert werden (Relooper/State-Machine); Strings/Arrays komplett selbst verwalten; Debugging über zwei Ebenen; schwere Abhängigkeit | Später als **zweites Backend** denkbar (gleiche IR), nicht als Start |
| **4. Cranelift direkt (JIT auf nativen Code)** | Native Geschwindigkeit; Rust-eigenes Projekt, gut eingebettet | Gleiche Semantik-Transformationsprobleme wie WASM; kein portables Kompilat; JIT auf allen drei Plattformen pflegen | Nur falls Performance je Thema wird — unwahrscheinlich |
| **5. LLVM-AOT (inkwell)** | Maximale Performance, echte Executables | Sehr schwere Toolchain-Abhängigkeit (LLVM-Build je Plattform); lange Kompilierzeiten; Debugger/Edit-Run-Zyklus der IDE leidet massiv | Ungeeignet für dieses Projekt |
| **6. Transpilation auf fremde Skript-VM (Lua via mlua/piccolo)** | Ausgereifte VM mit GC geschenkt | Semantik-Mismatch (Zahlentypen, Fehler-/Eventmodell, 1-basierte vs. BASIC-Arrays mit `OPTION BASE`); Fehlerortung und Debugger bilden schlecht ab | Ungeeignet |
| **7. Transpilation nach Rust (AOT)** | Native Binaries, keine VM | Kein Interpretermodus → IDE-Kernfeatures (Direktfenster, Start ohne Build-Wartezeit, Debugger) praktisch unmöglich; Rust-Toolchain als Laufzeitvoraussetzung | Ungeeignet als Primärziel |
**Entscheidung (2026-09-01, bestätigt):** Eigene Stack-basierte Bytecode-VM
(**Option 1, TBVM**), sowohl in der Entwicklungsphase als auch **eingebettet in
die Executables** (`tbdos`-IDE und von `tbdosc` erzeugte Programme), damit der
schnelle Edit-Run-Turnaround überall identisch ist.
Die IR/Bytecode-Schicht wird sauber vom Interpreter getrennt, sodass später ein
zweites Backend (WASM via Cranelift, Option 3) ergänzt werden kann, ohne das
Frontend anzufassen. Für die Ausführungsgeschwindigkeit typischer
Terminal-Programme ist ein Interpreter mehr als ausreichend; entscheidend sind
Debugger-Fähigkeit, exakte Fehlersemantik und der schnelle Edit-Run-Zyklus der IDE.
- [x] Optionen aufstellen und bewerten (siehe Tabelle)
- [x] Bytecode-**Grobdesign** und Speichermodell (Tagged Enum, Rc statt GC)
→ [docs/tbvm-design.md](docs/tbvm-design.md). Das Feindesign
(Opcode-Satz, Konvertierungsmatrix, Runner-Verhalten) ist
Eingangsaufgabe von Phase 2
### 0.3 Ratatui-/Terminal-Spike
**Entscheidung (2026-09-01):** Keine CP437-Emulation — der Textbildschirm ist
durchgängig **UTF-8/Unicode**. Strings sind Unicode-Text, `CHR$`/`ASC`
arbeiten auf Codepoints. Das ist eine bewusste Abweichung vom Vorbild und wird
in der Sprachreferenz unter „Abweichungen" dokumentiert.
- [x] 80×25-Zellenpuffer (Zeichen + Farbattribut) als eigenes Widget rendern;
kleinere Terminals: Hinweis „Terminal zu klein", größere: zentriert
(Letterboxing) → `tb-ui::screen`, Demo: `cargo run -p tb-ui --example spike`
- [x] 16-Farben-Palette (Vordergrund 015, Hintergrund 07) auf
ANSI-Indexfarben abgebildet; Blink-Attribut vorerst ignoriert (offen)
- [x] Maus-Ereignisse (crossterm) und Sondertasten (F1F12, Alt-Kombis) im
Spike sichtbar gemacht; der systematische Test je Terminal-Emulator
ist Teil der Plattformtests in Phase 6
(Die Ereignisschleifen-Architektur — Terminal-Events → Event-Queue →
VM-Ticks — ist Eingangsaufgabe von Phase 4.)
## Phase 1 — Sprach-Frontend (`tb-frontend`)
- [ ] Lexer inkl. Typ-Suffixe, Zeilennummern/Labels, `REM`/`'`-Kommentare,
case-insensitive Keywords, Zeilenfortsetzung mit `_`
- [ ] Offene Detailfrage aus der Sprachreferenz klären: exakte
SINGLE/DOUBLE-Schwelle suffixloser Dezimalpunkt-Literale
(Quelle widersprüchlich → per Testkorpus festlegen und in
docs/sprachreferenz.md dokumentieren)
- [ ] AST für Module, Prozeduren, Anweisungen, Ausdrücke, Deklarationen
- [ ] Parser (zeilenorientiert, fehlertolerant — die IDE prüft pro Zeile)
- [ ] Semantik: Symboltabellen, implizite Deklaration, `DEFINT`-Regeln,
Typprüfung und -konvertierung, `OPTION EXPLICIT`/`OPTION BASE`,
Array-Dimensionierung (statisch/dynamisch, `REDIM`)
- [ ] Diagnostik mit exakten Positionen und den Meldungstexten des Vorbilds
- [ ] Meilenstein: kompletter Testkorpus parst und wird typgeprüft
## Phase 2 — Bytecode und VM (`tb-vm`)
- [ ] Eingangsaufgabe (aus Phase 0 übernommen): Bytecode-**Feindesign** —
Opcode-Satz, Zahlenkonvertierungs-Matrix (implizite Casts, Rundung,
Überlauf), `STOP`/`CONT`-Verhalten im Runner ohne IDE
(offene Punkte in docs/tbvm-design.md abarbeiten)
- [ ] Bytecode-Format und Serialisierung (`.tbc`)
- [ ] Codegenerator AST → Bytecode
- [ ] Interpreter: Ausdrücke, Kontrollfluss (`IF`, `SELECT CASE`, Schleifen,
`GOTO`/`GOSUB`), Prozeduraufrufe, `BYREF`-Semantik
- [ ] Fehlerbehandlung: `ON ERROR GOTO/RESUME`, `ERR`/`ERL`, Fehlerkaskaden
- [ ] Unterbrechbarkeit: Tick-Grenzen, Breakpoints, Einzelschritt,
Variableninspektion (Grundlage für IDE-Debugger)
- [ ] Benchmarks in `benches/`: Compile-Budget messen (Projekt ≈50k Zeilen
< 1 s, einzelnes Modul < 50 ms) und VM-Durchsatz (Schleifen/Strings);
Ergebnisse in docs/tbvm-design.md festhalten
- [ ] Meilenstein: Konsolen-Testkorpus läuft mit korrekter Ausgabe (`tbdosc run`)
## Phase 3 — Laufzeitbibliothek (`tb-runtime`) und Bildschirm (`tb-ui::screen`)
- [ ] Strings: `LEFT$`, `MID$` (auch als Anweisung), `INSTR`, `STR$`/`VAL`,
`SPACE$`, `STRING$`, `LTRIM$`/`RTRIM$`, `UCASE$`/`LCASE$`
- [ ] Zahlenformatierung: `PRINT`-Zonen, `PRINT USING` (vollständig;
dabei offene Detailfrage klären: `%`-Präfix bei Feldüberlauf),
Banker's Rounding, `CINT`/`CLNG`/`CSNG`/`CDBL`/`CCUR`
- [ ] Mathematik: `RND`/`RANDOMIZE` (kompatibler PRNG!), trigonometrische
Funktionen, Integer-Überlaufverhalten (Fehler 6)
- [ ] Datei-E/A: `OPEN` (sequenziell/random/binär), `INPUT#`/`LINE INPUT#`,
`PRINT#`/`WRITE#`, `GET`/`PUT` mit Record-Typen, `EOF`/`LOF`/`SEEK`,
Pfadsemantik plattformübergreifend
- [ ] Bildschirm: `PRINT`, `LOCATE`, `COLOR`, `CLS`, `INPUT`, `INKEY$`,
`CSRLIN`/`POS`, `WIDTH`, `VIEW PRINT` auf dem Zellenpuffer
- [ ] Offene Detailfrage klären: Umfang der `KEY n`-Funktionstasten-Makros
(`KEY LIST`/`ON`/`OFF`) und in docs/sprachreferenz.md festhalten
- [ ] Meilenstein: klassische Konsolenprogramme laufen unverändert
## Phase 4 — Forms-Engine (`tb-ui::forms`)
- [ ] Eingangsaufgabe (aus Phase 0 übernommen): Ereignisschleifen-
Architektur — Terminal-Events → Event-Queue → VM-Ticks, kooperative
Zustellpunkte (`DOEVENTS`, `SLEEP`, blockierende Eingabe, Ende einer
Ereignisprozedur)
- [ ] Formular-Modell: Eigenschaften, Lade-/Entladezyklus, `SHOW`/`HIDE`
(modal/nicht-modal)
- [ ] Steuerelemente: CommandButton, TextBox, ListBox, ComboBox, CheckBox,
OptionButton, Frame, Label, HScrollBar/VScrollBar, PictureBox (Text),
Timer — mit allen Eigenschaften/Methoden/Ereignissen des Vorbilds
- [ ] Menüsystem (Menüleiste, Shortcuts, Access Keys)
- [ ] Fokus-/Tab-Reihenfolge, Access-Keys, Maussteuerung
- [ ] `.FRM`-Textformat: Serialisierung **definieren** (kein Original-
Beispiel verfügbar — Windows-1.0-Schema, siehe dateiformate.md),
dokumentieren, dann lesen/schreiben implementieren
- [ ] Ereignisdispatch: Event-Queue ↔ VM (Ereignisprozeduren `Name_Ereignis`)
- [ ] Meilenstein: Beispiel-Formularprogramme aus dem Testkorpus laufen
## Phase 5 — IDE (`tb-ide`)
- [ ] IDE-Rahmen: Menüleiste, MDI-artige Fensterverwaltung, Statuszeile,
klassisches Farbschema
- [ ] Editor: Syntaxprüfung/-normalisierung pro Zeile (Keywords groß,
Leerzeichen), Suchen/Ersetzen, Hilfe-Verweise
- [ ] Projektverwaltung (`.MAK`): mehrere Module/Formulare
- [ ] Formular-Designer: Steuerelemente platzieren/verschieben/skalieren,
Eigenschaftenfenster
- [ ] Ausführen aus der IDE: Start/Unterbrechen/Fortsetzen/Neustart
- [ ] Debugger: Breakpoints, Einzelschritt/Prozedurschritt, Direktfenster,
Überwachungsausdrücke
- [ ] Meilenstein: Programm komplett in der IDE schreiben, gestalten,
debuggen und ausführen
## Phase 6 — Kompatibilität, Politur, Distribution
- [ ] Kompatibilitäts-Testsuite ausbauen (Snapshot-Tests der Bildschirmausgabe)
- [ ] Plattformtests: Windows Terminal, Linux (mind. 2 Emulatoren), macOS —
inkl. systematischem Maus-/Sondertasten-Test (F1F12, Alt-Kombis;
aus Phase 0 übernommen) und Dokumentation bekannter
Terminal-Einschränkungen
- [ ] Performance-Pass über die VM (nur falls nötig)
- [ ] `tbdosc build` → binäres Ergebnis: `.tbc`-Bytecode bzw. eigenständig
ausführbares Programm (Bytecode + eingebetteter Runner)
- [ ] Dokumentation: Sprachreferenz, Migrationshinweise, Beispielprogramme
- [ ] CI (GitHub Actions: Build + Tests auf allen drei Plattformen), Releases
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## Stufe 2 — Anreicherung (nach Phase 6, Ideenspeicher)
Bewusste Erweiterungen jenseits des Vorbilds — additiv, der Kernstandard
bleibt gültig. Noch nichts davon ist beschlossen; Sammlung wächst:
- Sprachkomfort: `OPTION EXPLICIT`, Zeilenfortsetzung, `BYVAL` überall,
längere Bezeichner, `&&`-Literale? (jeweils opt-in)
- Terminal von heute: Bildschirmgrößen jenseits 80×25, 256/24-Bit-Farben,
Scrollback, Resize-Ereignisse als Forms-Ereignis
- Neue Steuerelemente (Tabelle/Grid, Baum, Statusleiste) im Stil der
Forms-Engine
- Standardbibliothek: Prozessaufrufe mit Pipes, Umgebungs-/Argument-Handling
für CLI-Tools, JSON/CSV, HTTP-Client, Pfad-/Verzeichnisfunktionen
- Verteilung: `tbdosc build --exe` als Single-File-Tool-Baukasten
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## Offene Fragen
- Umgang mit `CURRENCY` (`@`): als i64-Festkomma (×10 000) — klären, ob das
Vorbild ihn überhaupt in allen Kontexten unterstützt
- ISAM-Dateiunterstützung des Vorbilds: nachbilden oder als Nicht-Ziel erklären?
- `PEEK`/`POKE`/`CALL INTERRUPT` u. ä. Hardware-Nähe: sinnvolle Teilmenge
emulieren (z. B. Bildschirmspeicher B800) oder Laufzeitfehler?
- Unicode-Zeichen mit Darstellungsbreite ≠ 1 (Emoji, CJK): das Zellenmodell
ist strikt 1 Zeichen = 1 Zelle. Breite Zeichen ablehnen (Fehler 5),
ersetzen oder 2 Zellen belegen?
- `GET`/`PUT` mit Record-Typen unter UTF-8: feste Strings (`STRING * n`)
waren im Vorbild n Bytes — bei uns n Zeichen. Binärlayout der Records
festlegen (Vorschlag: UTF-8 mit Padding auf feste Bytelänge? Oder UTF-32?)
- Blink-Attribut (`COLOR` mit Vordergrund 1631): ignorieren, als „hell"
darstellen oder echtes Terminal-Blink nutzen (nicht überall unterstützt)?
- Lizenzwahl (MIT im Rahmen angenommen — bestätigen)