Files
TerminalBasic/README.md
Chili Palmer 333e794540 Phase 1: Sprach-Frontend (Lexer, AST, Parser, Semantik) + Entscheidungen
Frontend:
- Lexer komplett: Typ-Suffixe, Literal-Typisierung (Entscheidung: > 7
  signifikante Stellen -> DOUBLE), Hex/Oktal, Zeilenfortsetzung mit _,
  Strings mit ""-Escape, case-insensitive Keywords (Bibliotheksnamen
  bleiben Bezeichner)
- AST fuer Module/Prozeduren/Anweisungen/Ausdruecke
- Parser: fehlertolerant, zeilenorientiert; Kern-Anweisungssatz inkl.
  Bloecke, ON [LOCAL] ERROR, DEF FN (einzeilig); Datei-E/A als
  Phase-3-Platzhalter
- Semantik: Symboltabellen, implizite Deklaration, DEFtype, OPTION
  EXPLICIT, Arrays, Builtin-Signaturen, Labelpruefung; Hardware-Features
  (PEEK/POKE/...) werden zur Compile-Zeit abgewiesen
- Meilenstein: Testkorpus parst und wird typgeprueft (corpus.rs); 27 Tests

Entscheidungen eingearbeitet:
- Binaries heissen tb (IDE) und tbc (Compiler)
- Dynamische Terminalgroesse statt 80x25 (Minimum 80x25, btop-artiger
  Hinweis darunter); tb-ui::screen mit resize(), Spike angepasst
- Vollstaendigkeits-Leitplanke: 100% Sprache/Stdlib minus deklarierte
  Non-Features; Original-Doku als Guiding Principle; Inventar-Aufgabe
- CURRENCY als i64-Festkomma; ISAM wird implementiert; breite Zeichen
  belegen 2 Zellen; GET/PUT-Strings als UTF-32; Blink als hell simuliert
- LICENSE: MIT

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-02 09:16:01 +02:00

3.3 KiB
Raw Blame History

Terminal Basic

Eine plattformübergreifende Re-Imagination des letzten großen BASIC-Dialekts für DOS (1992) — Sprache, Laufzeitbibliothek, Forms-Engine und IDE — in Rust, mit Ratatui als Terminal-UI-Schicht.

Dieses Projekt ist eine unabhängige Neuentwicklung und steht in keiner Verbindung zu Microsoft. Produktnamen Dritter werden bewusst nicht verwendet.

Leitbild

Terminal Basic ist keine sklavische 1:1-Reimplementierung, sondern eine spirituelle Neuauflage: ein BASIC, mit dem man heute Terminal-Tools baut — CLI-Werkzeuge ebenso wie TUI-Anwendungen. Der Weg dorthin:

  1. Erst die Re-Imagination: gleiche UI/UX wie das Vorbild, gleicher Sprachstandard, gleiche Standardbibliothek. Wer das Vorbild kannte, fühlt sich sofort zu Hause; bestehende Programme laufen weitgehend unverändert.
  2. Dann die Anreicherung: über die Zeit kommen bewusst Elemente außerhalb des Vorbilds dazu (moderne Terminal-Fähigkeiten, Sprachkomfort, Bibliotheken). Erweiterungen sind additiv und brechen den Kernstandard nicht.

Wo Alt und Neu kollidieren, gewinnt die Plattform von heute — deshalb z. B. durchgängig UTF-8 statt Codepage 437 und keine Emulation von DOS-Hardware.

Ziele

  • Volle Sprachkompatibilität: alle Sprachelemente des Dialekts — Prozeduren (SUB/FUNCTION), benutzerdefinierte Typen, GOSUB, ON ERROR/RESUME, Typ-Suffixe, feste und dynamische Arrays, PRINT USING, DATA/READ usw.
  • Volle Library-Kompatibilität für die DOS-Oberflächenprogrammierung: die ereignisgesteuerte Forms-Engine mit allen Steuerelementen, Menüs, Maus- und Tastaturereignissen, nachgebildet auf einem emulierten Textbildschirm (16 Farben) über Ratatui. Bewusste Modernisierungen: durchgängig UTF-8/Unicode statt Codepage 437, und dynamische Terminalgröße statt festem 80×25 — IDE und erzeugte Programme passen sich der Fenstergröße an (Mindestgröße 80×25; darunter erscheint nur ein Hinweis, wie bei btop).
  • Plattformübergreifend: läuft in Terminals unter Linux, macOS und Windows.
  • Compiler + VM: der Compiler erzeugt Bytecode für eine eigene virtuelle Maschine (TBVM); die Abwägung der Runtime-Optionen ist in PLAN.md dokumentiert.
  • IDE im Terminal: Nachbildung der klassischen DOS-IDE mit Editor, Formular-Designer, Direktfenster und Debugger.

Aufbau des Workspace

Crate Inhalt
tb-frontend Lexer, Parser, AST, semantische Analyse
tb-vm Bytecode-Format, Codegenerator, virtuelle Maschine (TBVM)
tb-runtime Laufzeitbibliothek: Strings, Mathematik, Datei-E/A, Datum/Zeit, Fehlercodes
tb-ui Textbildschirm-Emulation und Forms-Engine auf Ratatui
tb-cli tbc: Standalone-Compiler — wandelt Quellen und Projekte in binäre Ergebnisse um
tb-ide tb: die integrierte Entwicklungsumgebung (TUI) zum Erstellen von Programmen

Status

Projektrahmen. Die Implementierungs- und Explorationsschritte sind in PLAN.md beschrieben; dort wird der Fortschritt fortgeschrieben.

Bauen

cargo build
cargo run -p tb-cli   # tbc — Standalone-Compiler
cargo run -p tb-ide   # tb  — IDE (TUI)

Benötigt wird nur eine aktuelle stabile Rust-Toolchain.

Lizenz

MIT — siehe LICENSE.