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# ereignissteuerung Specification
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## Purpose
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Die Ereignissteuerung bestimmt, woher Ereignisse kommen, wann ein
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laufendes Programm sie zu sehen bekommt und wie es darauf reagiert:
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Ereignisquellen (Tastatur, Maus, Zeit, benutzerdefiniert) und ihre
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Warteschlange, die abschließende Liste der
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Zustellpunkte, die Maskierung je Quelle und global, sowie die Zustellung
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als `GOSUB` in das laufende Programm. Sie ist die gemeinsame Grundlage
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der klassischen Ereignis-Traps und späterer Forms-Ereignisse.
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## Requirements
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### Requirement: Ereignisquellen mit Zeit vom Host
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Die Laufzeit SHALL Ereignisse aus vier Quellen führen: Tastatur, Maus,
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Zeit und benutzerdefinierte Ereignisse. Die Zeit SHALL vom Host bezogen
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werden;
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die Laufzeit MUST NOT für die Ereigniszustellung selbst auf die
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Systemuhr zugreifen. Ein Host ohne Terminal MUST die Zeit frei stellen
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können, sodass zeitgesteuerte Programme ohne Wartezeit und mit
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reproduzierbarem Ergebnis prüfbar sind.
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Auch Wartefristen der VM SHALL ausschließlich von der Hostzeit abhängen. Ein Host mit stehender virtueller Zeit MUST NOT durch reale verstrichene Zeit eine Frist scheinbar erreichen.
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#### Scenario: Zeitgesteuerter Trap ohne echte Wartezeit
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- **WHEN** ein Testhost die Zeit um 5 Sekunden vorstellt und ein Programm `ON TIMER(5) GOSUB Marke` mit `TIMER ON` aktiv hat
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- **THEN** wird der Trap zugestellt, ohne dass der Test tatsächlich wartet
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#### Scenario: Wiederholter Lauf liefert dasselbe Ergebnis
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- **WHEN** dasselbe zeitgesteuerte Korpusprogramm zweimal mit demselben Zeitverlauf ausgeführt wird
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- **THEN** ist die Ausgabe beide Male identisch
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#### Scenario: Stehende virtuelle Zeit
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- **WHEN** ein Host während SLEEP seine Zeit unverändert hält
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- **THEN** endet SLEEP nicht wegen realer Zeit; eine vom Host gemeldete Frist oder ein zugestelltes Ereignis beendet das Warten
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### Requirement: Mausereignisse in Zellenkoordinaten
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Die Darstellungsschicht SHALL Mausereignisse der Ausführungsumgebung an
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die Laufzeit weitergeben: Drücken, Loslassen und Bewegung, jeweils mit
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gedrückter Taste, Umschaltzustand und Position. Die Position SHALL in
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Zellen des Textbildschirms angegeben werden, gezählt wie bei `LOCATE`,
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also 1-basiert. Ereignisse außerhalb der aktuellen Bildschirmfläche MUST
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verworfen werden. Die Reihenfolge zwischen Maus- und Tastenereignissen
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SHALL der Reihenfolge ihres Eintreffens entsprechen. Solange kein
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Verbraucher ein Mausereignis annimmt, MUST es am Zustellpunkt verworfen
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werden, damit die Warteschlange nicht unbegrenzt wächst.
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Die Reihenfolge SHALL bis zur beobachtbaren Ausführung der zugehörigen Handler erhalten bleiben; getrennte Quellarten MUST NOT nachträglich nach ihrer Art umgeordnet werden.
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#### Scenario: Position als Zelle
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- **WHEN** in der linken oberen Ecke der Darstellungsfläche die linke Maustaste gedrückt wird
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- **THEN** trägt das Ereignis Zeile 1 und Spalte 1
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#### Scenario: Reihenfolge bleibt erhalten
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- **WHEN** eine Taste gedrückt und danach die Maus geklickt wird
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- **THEN** liefert die Warteschlange erst das Tasten-, dann das Mausereignis
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#### Scenario: Ereignis außerhalb der Fläche
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- **WHEN** ein Mausereignis eine Position außerhalb der aktuellen Bildschirmgröße nennt
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- **THEN** wird es verworfen und erreicht die Warteschlange nicht
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#### Scenario: Kein Verbraucher, keine Anhäufung
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- **WHEN** ein Programm ohne Verbraucher für Mausereignisse läuft und die Maus dauerhaft bewegt wird
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- **THEN** wächst die Warteschlange nicht über ihre Grenze und das Programm läuft unverändert weiter
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#### Scenario: Taste vor Maus bis zum Handler
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- **WHEN** eine Taste vor einem Mausklick eintrifft und beide Handler eine Kennung anhängen
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- **THEN** steht die Tastenkennung vor der Mauskennung
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#### Scenario: Maus vor Taste bis zum Handler
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- **WHEN** ein Mausklick vor einer Taste eintrifft
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- **THEN** wird zuerst der Maushandler wirksam
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### Requirement: Abschließende Liste der Zustellpunkte
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Ereignisse SHALL ausschließlich an folgenden Punkten zugestellt werden
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— das Vorbild prüft die Ereignismarke „before executing the next
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statement":
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an einer Anweisungsgrenze, bei `DOEVENTS`, während `SLEEP` und vor einer
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blockierenden Eingabe. Zwischen zwei Zustellpunkten MUST NOT ein
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Trap-Handler beginnen; insbesondere MUST NOT eine Anweisung in ihrer
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Mitte unterbrochen werden. Ein zugestelltes Ereignis SHALL ein laufendes
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`SLEEP` beenden.
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Forms-Ereignisse SHALL auch während SLEEP an dessen bestehenden Zustellpunkten verarbeitet werden. Eine für das Menü geltende Zustellsperre SHALL an jedem Zustellpunkt gleichermaßen gelten.
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#### Scenario: Keine Zustellung innerhalb einer Anweisung
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- **WHEN** ein Ereignis fällig wird, während eine mehrteilige Anweisung ausgewertet wird
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- **THEN** läuft die Anweisung zu Ende und der Handler beginnt erst an der folgenden Anweisungsgrenze
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#### Scenario: SLEEP endet durch Ereignis
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- **WHEN** ein Programm `SLEEP 60` ausführt und nach 2 Sekunden ein aktiver Trap fällig wird
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- **THEN** wird der Handler ausgeführt und `SLEEP` kehrt danach zurück, ohne die vollen 60 Sekunden abzuwarten
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#### Scenario: DOEVENTS stellt zu
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- **WHEN** ein anstehendes Ereignis vorliegt und `DOEVENTS` ausgewertet wird
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- **THEN** läuft der zugehörige Handler, bevor `DOEVENTS` einen Wert liefert
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#### Scenario: Forms-Timer beendet SLEEP
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- **WHEN** während SLEEP ein aktiver Forms-Timer fällig wird
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- **THEN** läuft dessen Handler und SLEEP kehrt danach zurück
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### Requirement: Maskierung je Quelle mit drei Zuständen
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Jede Ereignisquelle SHALL drei Zustände kennen. `ON` stellt Ereignisse
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zu. `OFF` verwirft sie; ein während `OFF` eingetretenes Ereignis MUST
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NOT nachträglich zugestellt werden, und ein zuvor unter `STOP` gemerktes
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Ereignis MUST von `OFF` verworfen werden. `STOP` merkt höchstens ein
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anstehendes Ereignis und stellt es beim nächsten `ON` zu. Ohne
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vorangehende `ON …`-Trap-Definition MUST eine Steueranweisung wirkungslos
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bleiben, aber keinen Fehler auslösen.
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#### Scenario: OFF verwirft
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- **WHEN** `TIMER OFF` gilt, die Frist verstreicht und danach `TIMER ON` ausgeführt wird
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- **THEN** wird kein Handler ausgeführt
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#### Scenario: STOP merkt genau eines
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- **WHEN** `KEY(1) STOP` gilt, F1 dreimal gedrückt wird und danach `KEY(1) ON` ausgeführt wird
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- **THEN** läuft der Handler genau einmal
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#### Scenario: OFF verwirft das unter STOP Gemerkte
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- **WHEN** `TIMER STOP` gilt, die Frist verstreicht, danach `TIMER OFF` und dann `TIMER ON` ausgeführt werden
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- **THEN** läuft kein Handler
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### Requirement: EVENT klammert Abschnitte ohne Ereignisprüfung
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`EVENT OFF` SHALL die Ereignisprüfung für den folgenden Abschnitt
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abschalten, `EVENT ON` sie wieder einschalten; die beiden klammern einen
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Abschnitt, in dem keine Ereignisse erkannt werden müssen. Ein dritter
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Zustand MUST NOT bestehen: `EVENT STOP` ist im Vorbild nicht
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dokumentiert und MUST namentlich abgewiesen werden. Der Schalter SHALL
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die Zustände der einzelnen Quellen überlagern, ohne sie zu verändern:
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nach `EVENT ON` gilt für jede Quelle wieder ihr eigener Zustand.
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Ereignisse, die während `EVENT OFF` eintreten, MUST NOT nachträglich
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zugestellt werden.
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#### Scenario: Klammer überlagert Einzelzustand
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- **WHEN** `TIMER ON` gilt und danach `EVENT OFF` ausgeführt wird
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- **THEN** wird kein Zeit-Trap zugestellt, und nach `EVENT ON` wird wieder zugestellt, ohne dass `TIMER ON` erneut nötig ist
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#### Scenario: EVENT STOP gibt es nicht
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- **WHEN** ein Modul `EVENT STOP` enthält
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- **THEN** wird es namentlich abgewiesen
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### Requirement: Zustellung als GOSUB ohne Wiedereintritt
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Ein zugestelltes Ereignis SHALL das `GOSUB`-Ziel seines Traps ausführen
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und danach an die unterbrochene Stelle zurückkehren; der unterbrochene
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Zustand (aufrufende Prozedur, Schleifen, Variablen) MUST erhalten
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bleiben. Beim Eintritt in den Handler SHALL für seine eigene Quelle
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selbsttätig `STOP` wirken, sodass keine rekursiven Traps entstehen; das
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`RETURN` SHALL für sie selbsttätig `ON` ausführen — es sei denn, im
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Handler wurde ausdrücklich `OFF` für diese Quelle ausgeführt, dann bleibt
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sie aus. Ein `RETURN label` aus einem Handler MUST erlaubt sein.
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#### Scenario: Rückkehr in die unterbrochene Schleife
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- **WHEN** ein Trap während einer `FOR`-Schleife zugestellt wird
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- **THEN** läuft die Schleife nach `RETURN` mit unverändertem Zählerstand weiter
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#### Scenario: Kein Wiedereintritt
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- **WHEN** ein Zeit-Trap läuft und die nächste Frist während des Handlers verstreicht
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- **THEN** wird der Handler nicht erneut betreten, sondern das Ereignis nach `RETURN` einmal zugestellt
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#### Scenario: OFF im Handler überlebt das RETURN
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- **WHEN** ein Handler `TIMER OFF` ausführt und danach `RETURN` erreicht
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- **THEN** bleibt die Quelle aus und kein weiterer Zeit-Trap wird zugestellt
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### Requirement: Getrappte Tasten verlassen den Eingabestrom
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Eine Taste, für die ein aktiver `ON KEY`-Trap besteht, SHALL dem Trap
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zugestellt werden und MUST NOT zusätzlich über `INKEY$`, `INPUT`,
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`LINE INPUT` oder `INPUT$` sichtbar werden. Bei `OFF` oder `STOP` der
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Quelle SHALL die Taste dem normalen Eingabestrom erhalten bleiben.
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Unter STOP SHALL die Taste normal lesbar bleiben und zugleich höchstens ein Ereignis für das spätere ON gemerkt werden.
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#### Scenario: Getrappte Taste erscheint nicht bei INKEY$
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- **WHEN** `ON KEY(1) GOSUB Marke` mit `KEY(1) ON` gilt und F1 gedrückt wird
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- **THEN** läuft der Handler und ein anschließendes `INKEY$` liefert den leeren String
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#### Scenario: Nicht getrappte Taste bleibt im Strom
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- **WHEN** derselbe Trap mit `KEY(1) OFF` gilt und F1 gedrückt wird
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- **THEN** liefert `INKEY$` die Sondertastenfolge für F1
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#### Scenario: STOP merkt und erhält Eingabe
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- **WHEN** unter KEY(1) STOP F1 gedrückt, per INKEY$ gelesen und danach KEY(1) ON ausgeführt wird
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- **THEN** liefert INKEY$ die Sondertastenfolge und der Handler läuft nach ON genau einmal
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### Requirement: Benutzerdefiniertes Ereignis
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`SetUEvent` SHALL ein benutzerdefiniertes Ereignis auslösen, das über
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`ON UEVENT GOSUB` und die Steueranweisung `UEVENT` denselben Regeln für
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Maskierung und Zustellung unterliegt wie die übrigen Quellen.
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#### Scenario: SetUEvent löst den Handler aus
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- **WHEN** `ON UEVENT GOSUB Marke` mit `UEVENT ON` gilt und `SetUEvent` aufgerufen wird
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- **THEN** läuft der Handler am nächsten Zustellpunkt genau einmal
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### Requirement: Reihenfolge bei mehreren fälligen Ereignissen
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Sind an einem Zustellpunkt mehrere Ereignisse fällig, SHALL genau eines
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zugestellt werden; die übrigen bleiben anstehend und werden an
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folgenden Zustellpunkten zugestellt. Die Reihenfolge SHALL festgelegt
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und dokumentiert sein, sodass sie über Läufe hinweg gleich bleibt.
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#### Scenario: Zwei gleichzeitig fällige Traps
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- **WHEN** an einem Zustellpunkt ein Zeit- und ein Tasten-Trap zugleich fällig sind
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- **THEN** läuft zuerst genau ein Handler und der andere am nächsten Zustellpunkt
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### Requirement: Fehler in einem Handler
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Ein Laufzeitfehler in einem Trap-Handler SHALL der geltenden
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Fehlerbehandlung unterliegen. `RESUME` und `RESUME NEXT` SHALL sich auf
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die Anweisung im Handler beziehen, nicht auf die unterbrochene
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Anweisung.
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#### Scenario: Fehler im Handler erreicht den Handler des Moduls
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- **WHEN** ein Trap-Handler eine Anweisung mit Laufzeitfehler ausführt und ein modulweiter `ON ERROR GOTO`-Handler gesetzt ist
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- **THEN** wird dieser Handler betreten und `ERL` nennt die Zeile im Trap-Handler
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### Requirement: Signal-Trap auf Betriebssystemsignalen
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`ON SIGNAL(n%) GOSUB` und die Steueranweisung `SIGNAL(n%)` SHALL
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denselben Regeln für Maskierung, Zustellung und Wiedereintritt
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unterliegen wie die übrigen Quellen. `n%` SHALL auf
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Betriebssystemsignale abgebildet werden, und zwar ausschließlich auf die
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Menge, die auf allen Zielplattformen besteht: 1 auf den
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Unterbrechungswunsch (`SIGINT`), 2 auf den Beendigungswunsch
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(`SIGTERM`). Ein anderer Wert MUST namentlich abgewiesen werden — zur
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Übersetzungszeit, wenn er konstant ist, sonst mit Laufzeitfehler 5. Ein
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Signal MUST NOT im Signalkontext verarbeitet werden; es SHALL über den
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Host als Ereignis in die Warteschlange gelangen. Die Abweichung zur
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OS/2-gebundenen Quelle des Vorbilds SHALL in der Sprachreferenz
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ausgewiesen sein.
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#### Scenario: Signal-Trap folgt der Maskierung
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- **WHEN** `ON SIGNAL(1) GOSUB Marke` mit `SIGNAL(1) STOP` gilt und ein `SIGINT` eintrifft
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- **THEN** läuft der Handler erst nach `SIGNAL(1) ON`, und zwar genau einmal
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#### Scenario: Unzulässige Signalnummer
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- **WHEN** ein Modul `ON SIGNAL(7) GOSUB Marke` enthält
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- **THEN** wird es namentlich abgewiesen und die Meldung nennt den zulässigen Bereich
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#### Scenario: Signal ohne Trap bleibt Abbruch
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- **WHEN** ein `SIGINT` eintrifft, ohne dass ein `SIGNAL(1)`-Trap aktiv ist
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- **THEN** bleibt es beim bisherigen Abbruchverhalten
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#### Scenario: SIGTERM wird zugestellt
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- **WHEN** SIGNAL(2) ON gilt und ein SIGTERM über den Host eintrifft
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- **THEN** wird das Ziel von ON SIGNAL(2) GOSUB am nächsten erlaubten Zustellpunkt ausgeführt
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