Frontend-Vervollstaendigung (keine offenen Punkte mehr in Phase 1):
- MID$-Anweisung, DEF-FN-Blockform, COMMON/SHARED/STATIC,
LPRINT, VIEW PRINT, NAME AS, LOCK/UNLOCK, Ereignissteuerung
(TIMER/KEY(n)/UEVENT ON|OFF|STOP), Metabefehle $INCLUDE/$STATIC/$DYNAMIC
- Komplette Datei-E/A-Grammatik: OPEN (beide Syntaxen, inkl. ISAM- und
ACCESS/LOCK-Klauseln), CLOSE, FIELD, GET/PUT, LSET/RSET, WRITE, SEEK
- Semantik: UDT-Feldtypen, SHARED-Import von Modulvariablen,
Konstantenfaltung (Invalid constant), OPTION BASE erfasst
- Non-Features konsistent zur Compile-Zeit abgewiesen: Hardware-Naehe,
CHAIN, Grafik-Anweisungen, SOUND/PLAY ("Feature unavailable")
- 33 Frontend-Tests, Korpus-Meilenstein weiter gruen
Neue Vorgaben:
- Stufe-2-Ideen: SQLite/Embedded-SQL mit Record-Buffern; Runtime-
Bibliotheken (z.B. crossterm) als BASIC-Bibliotheken
- Erster Kompatibilitaetstest: github.com/cout/vbdos (extern, wird nicht
einvendort); binaer-.FRM-Konverter als Phase-4-Aufgabe (tbc convert-frm)
- Doku als Definition of Done: docs/ = Ist-Dokumentation, IDE-Hilfe
rendert Markdown dynamisch zur Fenstergroesse (Phase-5-Aufgabe)
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Terminal Basic
Eine plattformübergreifende Re-Imagination des letzten großen BASIC-Dialekts für DOS (1992) — Sprache, Laufzeitbibliothek, Forms-Engine und IDE — in Rust, mit Ratatui als Terminal-UI-Schicht.
Dieses Projekt ist eine unabhängige Neuentwicklung und steht in keiner Verbindung zu Microsoft. Produktnamen Dritter werden bewusst nicht verwendet.
Leitbild
Terminal Basic ist keine sklavische 1:1-Reimplementierung, sondern eine spirituelle Neuauflage: ein BASIC, mit dem man heute Terminal-Tools baut — CLI-Werkzeuge ebenso wie TUI-Anwendungen. Der Weg dorthin:
- Erst die Re-Imagination: gleiche UI/UX wie das Vorbild, gleicher Sprachstandard, gleiche Standardbibliothek. Wer das Vorbild kannte, fühlt sich sofort zu Hause; bestehende Programme laufen weitgehend unverändert.
- Dann die Anreicherung: über die Zeit kommen bewusst Elemente außerhalb des Vorbilds dazu (moderne Terminal-Fähigkeiten, Sprachkomfort, Bibliotheken). Erweiterungen sind additiv und brechen den Kernstandard nicht.
Wo Alt und Neu kollidieren, gewinnt die Plattform von heute — deshalb z. B. durchgängig UTF-8 statt Codepage 437 und keine Emulation von DOS-Hardware.
Ziele
- Volle Sprachkompatibilität: alle Sprachelemente des Dialekts —
Prozeduren (
SUB/FUNCTION), benutzerdefinierte Typen,GOSUB,ON ERROR/RESUME, Typ-Suffixe, feste und dynamische Arrays,PRINT USING,DATA/READusw. - Volle Library-Kompatibilität für die DOS-Oberflächenprogrammierung: die ereignisgesteuerte Forms-Engine mit allen Steuerelementen, Menüs, Maus- und Tastaturereignissen, nachgebildet auf einem emulierten Textbildschirm (16 Farben) über Ratatui. Bewusste Modernisierungen: durchgängig UTF-8/Unicode statt Codepage 437, und dynamische Terminalgröße statt festem 80×25 — IDE und erzeugte Programme passen sich der Fenstergröße an (Mindestgröße 80×25; darunter erscheint nur ein Hinweis, wie bei btop).
- Plattformübergreifend: läuft in Terminals unter Linux, macOS und Windows.
- Compiler + VM: der Compiler erzeugt Bytecode für eine eigene virtuelle Maschine (TBVM); die Abwägung der Runtime-Optionen ist in PLAN.md dokumentiert.
- IDE im Terminal: Nachbildung der klassischen DOS-IDE mit Editor, Formular-Designer, Direktfenster und Debugger.
Aufbau des Workspace
| Crate | Inhalt |
|---|---|
tb-frontend |
Lexer, Parser, AST, semantische Analyse |
tb-vm |
Bytecode-Format, Codegenerator, virtuelle Maschine (TBVM) |
tb-runtime |
Laufzeitbibliothek: Strings, Mathematik, Datei-E/A, Datum/Zeit, Fehlercodes |
tb-ui |
Textbildschirm-Emulation und Forms-Engine auf Ratatui |
tb-cli |
tbc: Standalone-Compiler — wandelt Quellen und Projekte in binäre Ergebnisse um |
tb-ide |
tb: die integrierte Entwicklungsumgebung (TUI) zum Erstellen von Programmen |
Status
Projektrahmen. Die Implementierungs- und Explorationsschritte sind in PLAN.md beschrieben; dort wird der Fortschritt fortgeschrieben.
Bauen
cargo build
cargo run -p tb-cli # tbc — Standalone-Compiler
cargo run -p tb-ide # tb — IDE (TUI)
Benötigt wird nur eine aktuelle stabile Rust-Toolchain.
Lizenz
MIT — siehe LICENSE.