Setzt den OpenSpec-Change phase-3-isam um (49/49 Aufgaben) und schliesst damit Phase 3 ab. Alle 22 ISAM-Elemente des Inventars sind implementiert; der Abdeckungsstand steigt auf 217 implementiert / 15 offen / 53 Non-Feature. Frontend - ISAM-Anweisungen als eigener Zweig im Parser: NAME [#]n [, arg ...], Sonderform ROLLBACK ALL ueber eine Sentinel-Kennung - 22 Signaturen in builtin_stmt/builtin_fn, neue Argumentart R (Satzvariable eines benutzerdefinierten Typs) - Satzargumente von INSERT/RETRIEVE/UPDATE werden gegen den Typ der Dateinummer geprueft, sofern beide literal bekannt sind - Die Unsupported-Absenkung von OPEN ... FOR ISAM entfaellt Speicherschicht (tb-runtime::isam, einziger Ort mit redb) - Je Tabelle eine Satztabelle satz-id -> Satzbytes, je Index eine Tabelle Schluesselbytes -> satz-id. Satz-IDs sind monoton und werden nie wiederverwendet: der Cursor merkt sich eine ID, eine neu vergebene koennte still auf einen fremden Satz zeigen - Satzbytes entstehen mit fileio::wert_schreiben/wert_lesen, also mit den Recordpuffern und der UTF-32-Festtextkodierung aus datei-eio - Ordnungserhaltende Schluesselkodierung je Spaltentyp; Text als UTF-8, dessen Bytereihenfolge die Codepoint-Reihenfolge ist und damit dieselbe Ordnung wie CmpStr der VM. Ein Eigenschaftstest ueber 5000 zufaellige Wertepaare je Typ haelt fest, dass der Bytevergleich dem fachlichen Vergleich entspricht -- eine Ordnungsverletzung faellt sonst erst bei bestimmten Datenwerten auf - Cursor als Wert (aktiver Index, letzte Satz-ID, unpositioniert), nicht als gehaltener Iterator: er ueberlebt Satzaenderungen und Transaktionsgrenzen - Sicherungspunkte ueber ein eigenes Ruecknahmeprotokoll; ROLLBACK ALL bricht die Bibliothekstransaktion direkt ab Semantik durchweg aus der Original-Hilfe - Die Argumentformen stammen erstmals aus den Einzelseiten, nicht nur aus der Themenliste. Das korrigierte eine Annahme des Entwurfs: die Spaltenliste von CREATEINDEX ist keine Zeichenkette mit Trennzeichen, sondern eine Folge einzelner Stringargumente - SEEKEQ mit unvollstaendigem Schluessel schlaegt immer fehl, SEEKGT mit Teilschluessel positioniert wie SEEKGE - Nach SETINDEX ist der erste Satz der neuen Ordnung aktuell, nach DELETE der folgende - Suche ueber den NULL-Index meldet 87, nicht 83; damit hat jeder Code von 81 bis 89 einen Ausloeser - Einzige Erweiterung: ein - vor dem Spaltennamen ordnet absteigend. Die Original-Hilfe kennt bei CREATEINDEX keine Sortierrichtung, die Anforderung verlangt sie. Kollisionsfrei, weil ein TYPE-Feldname nie mit - beginnen kann CLOSE beendet keine Transaktion - Erst schrieb es sie fest, womit das Schliessen irgendeiner Dateinummer die Transaktion aller anderen mit beendete und ein folgendes ROLLBACK ALL ins Leere lief. Ausstehende Aenderungen sind ohnehin festgeschrieben, weil jede Operation ausserhalb einer Transaktion fuer sich eine ist - Ueber das Ende entscheiden allein COMMITTRANS und ROLLBACK ALL; eine beim Programmende offene Transaktion verfaellt, in beiden Wegen gleich SETMEM und Fehler 89 - Ohne DOS-Speichermodell ist SETMEM die Obergrenze des ISAM-Puffers (Vorgabe 65536 Bytes); ohne echte Grenze waere Code 89 nie erreichbar und die Anweisung eine Attrappe Tests - 18 Einheitentests (Kodierung, Formatversion, Satz-IDs, Roundtrip ueber alle Feldtypen, Indexordnung, Cursor, Protokoll) - 6 Korpusprogramme: Tabellen, Indizes, Cursor, Saetze, Transaktionen, Puffer und Vergleichsordnung -- je in einem temporaeren Arbeits- verzeichnis, der Projektbaum bleibt sauber - Der VM-Test zu Fehler 73 prueft ISAM nicht mehr, sondern SETUEVENT; dafuer belegt ein neuer Test, dass OPEN ... FOR ISAM arbeitet Dokumentation: Datenbankdateiformat in dateiformate.md, Abschnitt 10a samt Sortierordnung und SETMEM-Abweichung in sprachreferenz.md, ISAM-Abschnitt in bibliothek.md, Inventar auf implementiert, PLAN.md schaerft die Leitplanke Referenzverhalten -- sie gilt auch gegenueber den eigenen Spezifikationen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Terminal Basic
Eine plattformübergreifende Re-Imagination des letzten großen BASIC-Dialekts für DOS (1992) — Sprache, Laufzeitbibliothek, Forms-Engine und IDE — in Rust, mit Ratatui als Terminal-UI-Schicht.
Dieses Projekt ist eine unabhängige Neuentwicklung und steht in keiner Verbindung zu Microsoft. Produktnamen Dritter werden bewusst nicht verwendet.
Leitbild
Terminal Basic ist keine sklavische 1:1-Reimplementierung, sondern eine spirituelle Neuauflage: ein BASIC, mit dem man heute Terminal-Tools baut — CLI-Werkzeuge ebenso wie TUI-Anwendungen. Der Weg dorthin:
- Erst die Re-Imagination: gleiche UI/UX wie das Vorbild, gleicher Sprachstandard, gleiche Standardbibliothek. Wer das Vorbild kannte, fühlt sich sofort zu Hause; bestehende Programme laufen weitgehend unverändert.
- Dann die Anreicherung: über die Zeit kommen bewusst Elemente außerhalb des Vorbilds dazu (moderne Terminal-Fähigkeiten, Sprachkomfort, Bibliotheken). Erweiterungen sind additiv und brechen den Kernstandard nicht.
Wo Alt und Neu kollidieren, gewinnt die Plattform von heute — deshalb z. B. durchgängig UTF-8 statt Codepage 437 und keine Emulation von DOS-Hardware.
Ziele
- Volle Sprachkompatibilität: alle Sprachelemente des Dialekts —
Prozeduren (
SUB/FUNCTION), benutzerdefinierte Typen,GOSUB,ON ERROR/RESUME, Typ-Suffixe, feste und dynamische Arrays,PRINT USING,DATA/READusw. - Volle Library-Kompatibilität für die DOS-Oberflächenprogrammierung: die ereignisgesteuerte Forms-Engine mit allen Steuerelementen, Menüs, Maus- und Tastaturereignissen, nachgebildet auf einem emulierten Textbildschirm (16 Farben) über Ratatui. Bewusste Modernisierungen: durchgängig UTF-8/Unicode statt Codepage 437, und dynamische Terminalgröße statt festem 80×25 — IDE und erzeugte Programme passen sich der Fenstergröße an (Mindestgröße 80×25; darunter erscheint nur ein Hinweis, wie bei btop).
- Plattformübergreifend: läuft in Terminals unter Linux, macOS und Windows.
- Compiler + VM: der Compiler erzeugt Bytecode für eine eigene virtuelle Maschine (TBVM); die Abwägung der Runtime-Optionen ist in PLAN.md dokumentiert.
- IDE im Terminal: Nachbildung der klassischen DOS-IDE mit Editor, Formular-Designer, Direktfenster und Debugger.
Aufbau des Workspace
| Crate | Inhalt |
|---|---|
tb-frontend |
Lexer, Parser, AST, semantische Analyse |
tb-vm |
Bytecode-Format, Codegenerator, virtuelle Maschine (TBVM) |
tb-runtime |
Laufzeitbibliothek: Strings, Mathematik, Datei-E/A, Datum/Zeit, Fehlercodes |
tb-ui |
Textbildschirm-Emulation und Forms-Engine auf Ratatui |
tb-cli |
tbc: Standalone-Compiler — wandelt Quellen und Projekte in binäre Ergebnisse um |
tb-ide |
tb: die integrierte Entwicklungsumgebung (TUI) zum Erstellen von Programmen |
Status
Projektrahmen. Die Implementierungs- und Explorationsschritte sind in PLAN.md beschrieben; dort wird der Fortschritt fortgeschrieben.
Bauen
cargo build
cargo run -p tb-cli # tbc — Standalone-Compiler
cargo run -p tb-ide # tb — IDE (TUI)
Benötigt wird nur eine aktuelle stabile Rust-Toolchain.
Lizenz
MIT — siehe LICENSE.