Setzt den OpenSpec-Change phase-3-isam um (49/49 Aufgaben) und schliesst damit Phase 3 ab. Alle 22 ISAM-Elemente des Inventars sind implementiert; der Abdeckungsstand steigt auf 217 implementiert / 15 offen / 53 Non-Feature. Frontend - ISAM-Anweisungen als eigener Zweig im Parser: NAME [#]n [, arg ...], Sonderform ROLLBACK ALL ueber eine Sentinel-Kennung - 22 Signaturen in builtin_stmt/builtin_fn, neue Argumentart R (Satzvariable eines benutzerdefinierten Typs) - Satzargumente von INSERT/RETRIEVE/UPDATE werden gegen den Typ der Dateinummer geprueft, sofern beide literal bekannt sind - Die Unsupported-Absenkung von OPEN ... FOR ISAM entfaellt Speicherschicht (tb-runtime::isam, einziger Ort mit redb) - Je Tabelle eine Satztabelle satz-id -> Satzbytes, je Index eine Tabelle Schluesselbytes -> satz-id. Satz-IDs sind monoton und werden nie wiederverwendet: der Cursor merkt sich eine ID, eine neu vergebene koennte still auf einen fremden Satz zeigen - Satzbytes entstehen mit fileio::wert_schreiben/wert_lesen, also mit den Recordpuffern und der UTF-32-Festtextkodierung aus datei-eio - Ordnungserhaltende Schluesselkodierung je Spaltentyp; Text als UTF-8, dessen Bytereihenfolge die Codepoint-Reihenfolge ist und damit dieselbe Ordnung wie CmpStr der VM. Ein Eigenschaftstest ueber 5000 zufaellige Wertepaare je Typ haelt fest, dass der Bytevergleich dem fachlichen Vergleich entspricht -- eine Ordnungsverletzung faellt sonst erst bei bestimmten Datenwerten auf - Cursor als Wert (aktiver Index, letzte Satz-ID, unpositioniert), nicht als gehaltener Iterator: er ueberlebt Satzaenderungen und Transaktionsgrenzen - Sicherungspunkte ueber ein eigenes Ruecknahmeprotokoll; ROLLBACK ALL bricht die Bibliothekstransaktion direkt ab Semantik durchweg aus der Original-Hilfe - Die Argumentformen stammen erstmals aus den Einzelseiten, nicht nur aus der Themenliste. Das korrigierte eine Annahme des Entwurfs: die Spaltenliste von CREATEINDEX ist keine Zeichenkette mit Trennzeichen, sondern eine Folge einzelner Stringargumente - SEEKEQ mit unvollstaendigem Schluessel schlaegt immer fehl, SEEKGT mit Teilschluessel positioniert wie SEEKGE - Nach SETINDEX ist der erste Satz der neuen Ordnung aktuell, nach DELETE der folgende - Suche ueber den NULL-Index meldet 87, nicht 83; damit hat jeder Code von 81 bis 89 einen Ausloeser - Einzige Erweiterung: ein - vor dem Spaltennamen ordnet absteigend. Die Original-Hilfe kennt bei CREATEINDEX keine Sortierrichtung, die Anforderung verlangt sie. Kollisionsfrei, weil ein TYPE-Feldname nie mit - beginnen kann CLOSE beendet keine Transaktion - Erst schrieb es sie fest, womit das Schliessen irgendeiner Dateinummer die Transaktion aller anderen mit beendete und ein folgendes ROLLBACK ALL ins Leere lief. Ausstehende Aenderungen sind ohnehin festgeschrieben, weil jede Operation ausserhalb einer Transaktion fuer sich eine ist - Ueber das Ende entscheiden allein COMMITTRANS und ROLLBACK ALL; eine beim Programmende offene Transaktion verfaellt, in beiden Wegen gleich SETMEM und Fehler 89 - Ohne DOS-Speichermodell ist SETMEM die Obergrenze des ISAM-Puffers (Vorgabe 65536 Bytes); ohne echte Grenze waere Code 89 nie erreichbar und die Anweisung eine Attrappe Tests - 18 Einheitentests (Kodierung, Formatversion, Satz-IDs, Roundtrip ueber alle Feldtypen, Indexordnung, Cursor, Protokoll) - 6 Korpusprogramme: Tabellen, Indizes, Cursor, Saetze, Transaktionen, Puffer und Vergleichsordnung -- je in einem temporaeren Arbeits- verzeichnis, der Projektbaum bleibt sauber - Der VM-Test zu Fehler 73 prueft ISAM nicht mehr, sondern SETUEVENT; dafuer belegt ein neuer Test, dass OPEN ... FOR ISAM arbeitet Dokumentation: Datenbankdateiformat in dateiformate.md, Abschnitt 10a samt Sortierordnung und SETMEM-Abweichung in sprachreferenz.md, ISAM-Abschnitt in bibliothek.md, Inventar auf implementiert, PLAN.md schaerft die Leitplanke Referenzverhalten -- sie gilt auch gegenueber den eigenen Spezifikationen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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PLAN — Terminal Basic
Arbeitsplan für die Re-Implementierung des DOS-BASIC-Dialekts (1992) in Rust. Dieses Dokument wird fortgeschrieben: erledigte Punkte werden abgehakt, Entscheidungen mit Datum und Begründung festgehalten.
Konvention: [ ] offen · [x] erledigt · [~] in Arbeit
Leitplanken
- Re-Imagination, nicht Emulation (2026-09-01): Ziel ist ein BASIC zum Bauen von Terminal-Tools (CLI und TUI). Stufe 1 ist die getreue Nachbildung von UI/UX, Sprachstandard und Standardbibliothek des Vorbilds — rekonstruiert aus vorhandener Online-Dokumentation (Manuals auf archive.org, Wiki-Referenzen, zeitgenössische Artikel). Stufe 2 (nach Phase 6) reichert die Sprache bewusst um Elemente außerhalb des Vorbilds an; Erweiterungen sind additiv und brechen den Kernstandard nicht.
- Referenzverhalten schlägt Eleganz — innerhalb von Stufe 1. Bei Zweifeln
zählt das dokumentierte Verhalten des Vorbilds (inkl. Fehlercodes, Rundung,
Formatierung), nicht das, was „richtiger" wäre. Wo das Vorbild aber mit der
heutigen Plattform kollidiert (Codepages, DOS-Hardware, Segmente), gewinnt
die Plattform; solche Abweichungen werden in der Sprachreferenz dokumentiert.
Das gilt auch gegenüber den eigenen Spezifikationen (2026-09-04): Weicht
eine Delta-Spec bei Semantik oder Syntax vom Vorbild ab, ohne dass eine
Plattformkollision sie dazu zwingt, wird die Spec angeglichen, nicht das
Vorbild nachgebildet. Befund aus
phase-3-isam, wo drei Festlegungen (Cursorlage nachSETINDEXund nachDELETE, Fehlercode der Suche über den NULL-Index) auf die Original-Hilfe zurückgeführt wurden. - Vollständigkeit ist das Soll (2026-09-02): Erwartet wird eine 100 % kompatible Sprachimplementierung und volle Standardbibliothek des Vorbilds — abzüglich ausschließlich der in der Sprachreferenz explizit benannten Non-Features. Aufzählungen von Anweisungen/Funktionen in diesem Plan sind Beispiele, keine Scope-Definition. Messbar wird das über ein Vollständigkeits-Inventar (alle Keywords, Anweisungen, Funktionen, Methoden, Eigenschaften, Ereignisse aus der Original-Hilfe) mit Abdeckungsstatus → Aufgabe in Phase 3, Abnahmekriterium in Phase 6. Guiding Principle — die Original-Dokumentation führt (2026-09-02): Alles, was dort dokumentiert ist, wird unterstützt oder durch eine explizite Fehlermeldung abgewiesen. Eine Abweisung setzt voraus, dass das Feature vorher vom Projektinhaber als Non-Feature deklariert und in der Sprachreferenz unter „Abweichungen" gelistet wurde. Stilles Weglassen oder generische Syntaxfehler für dokumentierte Features sind Bugs.
- Markenrecht: Der Name des Vorbilds wird in Code, Doku und Artefakten nicht verwendet. Wir sprechen vom „Vorbild" bzw. „dem Dialekt".
- Performance ist Anforderung, nicht Politur (2026-09-01):
- Instant-Compile: Der Compiler übersetzt so schnell, dass der Benutzer nie auf einen Build wartet — Start aus der IDE fühlt sich wie beim Vorbild an (Run drücken, Programm läuft). Budget: ein komplettes Projekt kompiliert in Sekunden und liefert ein ausführbares Ergebnis; einzelne Module im Millisekundenbereich.
- Architektur-Konsequenzen: Single-Pass-Design (Lexer/Parser/Codegen ohne teure globale Analysen), modulweise inkrementelle Übersetzung (nur Geändertes neu), keine Optimierungspasses, die den Turnaround kosten — Schnelligkeit der VM kommt aus dem VM-Design, nicht aus einem Optimizer.
- Schnelle Ausführung: Die TBVM führt generierten Code zügig aus (Details in docs/tbvm-design.md, Abschnitt „Performance"); Messlatte via Benchmarks ab Phase 2.
tbc build --exeerzeugt Executables ohne Compiler-/Linker- Toolchain beim Anwender (vorkompilierter Runner + angehängtes.tbc) — damit bleibt auch der Weg zum verteilbaren Binary im Sekundenbereich.
- Jede Phase endet mit lauffähigen Tests gegen eine wachsende
Kompatibilitäts-Testsuite (Verzeichnis
tests/compat). - Erster Kompatibilitätstest — externes Programmkorpus (2026-09-02):
Die Programme aus https://github.com/cout/vbdos (insb. der Ordner
microsoft/) müssen — soweit sie keine deklarierten Non-Features (PEEK/POKE/CALL INTERRUPT …) nutzen — erfolgreich kompilieren und nutzbar sein. Das Repo wird nicht einvendort (Lizenzlage), sondern vom Test-Harness bei Bedarf geklont. Aufgaben: Frontend-Check ab Phase 1, Lauffähigkeit Konsole in Phase 3, Forms in Phase 4 (Meilenstein dort); binäre.FRM-Dateien erfordern ein Konvertierungstool → Phase 4. - Dokumentation ist Teil der Definition of Done (2026-09-02): Im
docs/-Ordner entsteht die vollständige Dokumentation der Sprache und der Bibliothek so wie implementiert (Ist-Stand): jede Phase schreibt docs/sprachreferenz.md fort und pflegt eine Bibliotheksreferenz (docs/bibliothek.md, entsteht mit Phase 3) mit jeder implementierten Anweisung/Funktion. Diese Markdown-Dokumente sind zugleich der Inhalt des IDE-Hilfesystems (Phase 5): Anzeige unter „Help" mit Konsolen-Markdown-Rendering, Umbruch dynamisch nach aktueller Fenstergröße.
Phase 0 — Exploration und Grundsatzentscheidungen
Status: abgeschlossen (2026-09-01). Detailarbeiten, die hier noch offen waren, sind als Eingangsaufgaben in die Phasen verschoben, die sie konsumieren (Regel: Phasen sind einzeln abschließbar; nichts bleibt in einer geschlossenen Phase zurück).
0.1 Sprach- und Bibliotheksreferenz rekonstruieren
Primärquelle ist vorhandene Online-Dokumentation (archive.org-Manuals, Wiki-Referenzen zur QB/PDS-Familie, zeitgenössische Artikel, Screenshots). Emulator-Sessions nur noch als Rückfallebene für Detailfragen, die die Dokumentation nicht beantwortet.
- Sprachreferenz zusammengetragen und gegen die Original-Hilfe des
Vorbilds (dos-help.soulsphere.org, README der Professional Edition)
verifiziert → docs/sprachreferenz.md;
die drei verbleibenden Detailfragen sind als Aufgaben zugeordnet:
SINGLE/DOUBLE-Literalschwelle → Phase 1,
PRINT USING-Überlauf undKEY n-Makros → Phase 3 - Forms-/Steuerelemente-Referenz aus Original-Hilfe, CONSTANT.BI und Programm-Stringtabellen rekonstruiert (alle 16 Steuerelemente mit Eigenschaften/Methoden/Ereignissen, Defaults, SCREEN-Objekt, Modalität, Menüsystem) → docs/forms-referenz.md
- Dateiformate dokumentiert → docs/dateiformate.md;
die Definition der Text-
.FRM-Serialisierung (kein Original-Beispiel auffindbar) ist Eingangsaufgabe von Phase 4 - Laufzeitfehler-Katalog vollständig (1–76, ISAM 80–89, Forms 260–480)
als
tb_runtime::errorsimplementiert (inkl. Tests) - IDE-UX-Referenz: Menüstruktur, Fensterverwaltung, Farbschema, Tastenbelegung, Editor-Verhalten aus Original-Hilfe und Screenshots → docs/ide-referenz.md
- Testkorpus-Grundstock gelegt (
tests/compat/mit dokumentierter Sollausgabe). Der Ausbau ist Daueraufgabe jeder Phase; das Test-Harness (tbc run+ Ausgabevergleich) ist Phase-2-Aufgabe
0.2 VM-/Runtime-Entscheidung (Aufstellung der Optionen)
Anforderungen an die Ausführungsschicht: BASIC-Fehlersemantik
(ON ERROR GOTO/RESUME mit ERR/ERL), GOSUB/RETURN,
unterbrechbare Ausführung (Debugger-Einzelschritt, Strg+Untbr,
ereignisgesteuerte Forms-Hauptschleife), dynamische Strings/Arrays mit
BASIC-Semantik, serialisierbares Kompilat, gute Fehlerortung (Zeile/Spalte).
| Option | Vorteile | Nachteile | Eignung |
|---|---|---|---|
| 1. Eigene Bytecode-VM in Rust („TBVM") | Volle Kontrolle über Semantik (Fehlerbehandlung, GOSUB, Events, Suspend/Resume); Bytecode als .tbc serialisierbar; Debugger-Integration trivial (Zeileninfo im Bytecode); keine Fremdabhängigkeit |
Eigenaufwand für VM, GC/Refcounting für Strings/Arrays; „nur" Interpreter-Geschwindigkeit | Empfohlen — Interpreter-Tempo genügt für 80×25-Programme bei Weitem |
| 2. Tree-Walking-Interpreter | Schnellster Weg zu ersten laufenden Programmen; ideal zum Validieren der Semantik | Langsam; Debugger/Resume-Semantik unsauber; wäre später Wegwerfcode | Optional als Bootstrap in Phase 1, dann ersetzen |
| 3. WebAssembly-Ziel (wasmtime/wasmer) | Ausgereifte VMs mit JIT (Cranelift); portables, standardisiertes Kompilat; Sandbox; theoretisch Browser-Ausführung | BASIC-Semantik passt schlecht: ON ERROR/RESUME, GOSUB und unterbrechbare Ausführung müssen aufwendig transformiert werden (Relooper/State-Machine); Strings/Arrays komplett selbst verwalten; Debugging über zwei Ebenen; schwere Abhängigkeit |
Später als zweites Backend denkbar (gleiche IR), nicht als Start |
| 4. Cranelift direkt (JIT auf nativen Code) | Native Geschwindigkeit; Rust-eigenes Projekt, gut eingebettet | Gleiche Semantik-Transformationsprobleme wie WASM; kein portables Kompilat; JIT auf allen drei Plattformen pflegen | Nur falls Performance je Thema wird — unwahrscheinlich |
| 5. LLVM-AOT (inkwell) | Maximale Performance, echte Executables | Sehr schwere Toolchain-Abhängigkeit (LLVM-Build je Plattform); lange Kompilierzeiten; Debugger/Edit-Run-Zyklus der IDE leidet massiv | Ungeeignet für dieses Projekt |
| 6. Transpilation auf fremde Skript-VM (Lua via mlua/piccolo) | Ausgereifte VM mit GC geschenkt | Semantik-Mismatch (Zahlentypen, Fehler-/Eventmodell, 1-basierte vs. BASIC-Arrays mit OPTION BASE); Fehlerortung und Debugger bilden schlecht ab |
Ungeeignet |
| 7. Transpilation nach Rust (AOT) | Native Binaries, keine VM | Kein Interpretermodus → IDE-Kernfeatures (Direktfenster, Start ohne Build-Wartezeit, Debugger) praktisch unmöglich; Rust-Toolchain als Laufzeitvoraussetzung | Ungeeignet als Primärziel |
Entscheidung (2026-09-01, bestätigt): Eigene Stack-basierte Bytecode-VM
(Option 1, TBVM), sowohl in der Entwicklungsphase als auch eingebettet in
die Executables (tb-IDE und von tbc erzeugte Programme), damit der
schnelle Edit-Run-Turnaround überall identisch ist.
Die IR/Bytecode-Schicht wird sauber vom Interpreter getrennt, sodass später ein
zweites Backend (WASM via Cranelift, Option 3) ergänzt werden kann, ohne das
Frontend anzufassen. Für die Ausführungsgeschwindigkeit typischer
Terminal-Programme ist ein Interpreter mehr als ausreichend; entscheidend sind
Debugger-Fähigkeit, exakte Fehlersemantik und der schnelle Edit-Run-Zyklus der IDE.
- Optionen aufstellen und bewerten (siehe Tabelle)
- Bytecode-Grobdesign und Speichermodell (Tagged Enum, Rc statt GC) → docs/tbvm-design.md. Das Feindesign (Opcode-Satz, Konvertierungsmatrix, Runner-Verhalten) ist Eingangsaufgabe von Phase 2
0.3 Ratatui-/Terminal-Spike
Entscheidung (2026-09-01): Keine CP437-Emulation — der Textbildschirm ist
durchgängig UTF-8/Unicode. Strings sind Unicode-Text, CHR$/ASC
arbeiten auf Codepoints. Das ist eine bewusste Abweichung vom Vorbild und wird
in der Sprachreferenz unter „Abweichungen" dokumentiert.
Entscheidung (2026-09-02): Dynamische Terminalgröße statt festem
80×25. IDE und erzeugte Programme passen sich der Fenstergröße an;
Mindestgröße ist 80×25, darunter wird nur ein Hinweis gerendert (btop-artig).
SCREEN.Height/Width, CSRLIN/POS/LOCATE arbeiten auf der
tatsächlichen Größe; tb-ui::screen unterstützt resize().
- 80×25-Zellenpuffer (Zeichen + Farbattribut) als eigenes Widget rendern;
kleinere Terminals: Hinweis „Terminal zu klein", größere: zentriert
(Letterboxing) →
tb-ui::screen, Demo:cargo run -p tb-ui --example spike - 16-Farben-Palette (Vordergrund 0–15, Hintergrund 0–7) auf ANSI-Indexfarben abgebildet; Blink-Attribut vorerst ignoriert (offen)
- Maus-Ereignisse (crossterm) und Sondertasten (F1–F12, Alt-Kombis) im Spike sichtbar gemacht; der systematische Test je Terminal-Emulator ist Teil der Plattformtests in Phase 6 (Die Ereignisschleifen-Architektur — Terminal-Events → Event-Queue → VM-Ticks — ist Eingangsaufgabe von Phase 4.)
Phase 1 — Sprach-Frontend (tb-frontend)
Status: abgeschlossen (2026-09-02).
- Lexer inkl. Typ-Suffixe, Zeilennummern/Labels,
REM/'-Kommentare, case-insensitive Keywords, Zeilenfortsetzung mit_, Hex-/Oktal- Literale, Literal-Typisierung, Metabefehle ($INCLUDE,$STATIC,$DYNAMIC) - SINGLE/DOUBLE-Schwelle suffixloser Dezimalpunkt-Literale entschieden (> 7 signifikante Stellen → DOUBLE) und in docs/sprachreferenz.md §1 dokumentiert
- AST für Module, Prozeduren, Anweisungen, Ausdrücke, Deklarationen
- Parser (zeilenorientiert, fehlertolerant — Fehler pro Anweisung
gesammelt, Synchronisation bis Anweisungsende): Zuweisung inkl.
MID$-Anweisung, PRINT/LPRINT (inkl. USING/#), INPUT/LINE INPUT,
IF (Block + einzeilig), SELECT CASE, FOR/DO/WHILE,
GOTO/GOSUB/ON-GOTO, ON [LOCAL] ERROR/RESUME, DIM/REDIM/CONST/
DEFtype/OPTION/TYPE/DECLARE/SUB/FUNCTION/CALL, COMMON/SHARED/STATIC,
DATA/READ/RESTORE, DEF FN (einzeilig + Blockform), VIEW PRINT,
NAME…AS, Ereignissteuerung (
TIMER/KEY(n)/… ON|OFF|STOP), komplette Datei-E/A-Grammatik (OPEN in beiden Syntaxen inkl. ISAM-Klausel, CLOSE, FIELD, GET/PUT, LSET/RSET, WRITE, SEEK, LOCK/UNLOCK) - Semantik: Symboltabellen, implizite Deklaration,
DEFtype-Regeln, Typprüfung,OPTION EXPLICIT/BASE, Arrays (implizit/DIM/REDIM), UDT-Feldtypen (kunde.name),SHARED-Import von Modulvariablen,COMMON, Konstantenfaltung (CONST, „Invalid constant"), Builtin-Signaturen, Label-Prüfung, Prozedur-Signaturprüfung; deklarierte Non-Features (Hardware-Nähe, CHAIN, Grafik, SOUND/PLAY) werden zur Compile-Zeit mit „Feature unavailable" abgewiesen - Diagnostik mit exakten Positionen; Meldungstexte folgen dem Katalog des Vorbilds (Type mismatch, Duplicate definition, Label not defined, Feature unavailable, Invalid constant …). Neue Meldungen entstehen mit dem jeweiligen Feature (Teil der Definition of Done)
- Meilenstein: kompletter Testkorpus parst und wird typgeprüft
(
crates/tb-frontend/tests/corpus.rs; 33 Frontend-Tests)
Vollständigkeits-Hinweis: Die Sprachabdeckung wird in Phase 3 per Inventar systematisch gegen die Original-Hilfe abgeglichen; dort gefundene Frontend-Lücken sind Bugs im Sinne des Guiding Principle und werden sofort geschlossen (kein Wiedereröffnen der Phase nötig).
Phase 2 — Bytecode und VM (tb-vm)
Status: abgeschlossen (2026-09-02). OpenSpec-Änderung
phase-2-bytecode-vm (Proposal/Design/Specs/Tasks). Zusätzliche
Entscheidung: Die Sema liefert ein typisiertes HIR (Namen → Slots,
Konvertierungen explizit) als Codegen-Eingabe; der Codegenerator ist ein
reiner Tree-Walk.
- Eingangsaufgabe (aus Phase 0 übernommen): Bytecode-Feindesign —
Opcode-Satz, Zahlenkonvertierungs-Matrix (implizite Casts, Rundung,
Überlauf),
STOP/CONT-Verhalten im Runner ohne IDE (offene Punkte in docs/tbvm-design.md abgearbeitet) - Bytecode-Format und Serialisierung (
.tbc, Formatversion 1; Roundtrip- und Versionsablehnungs-Tests) - Codegenerator HIR → Bytecode (monomorphe Opcodes, Fixup-Listen)
- Interpreter: Ausdrücke, Kontrollfluss (
IF,SELECT CASE, Schleifen,GOTO/GOSUB), Prozeduraufrufe,BYREF-Semantik (inkl. Klammer-BYVAL, STATIC, Rekursion, DEF FN, DATA/READ/RESTORE) - Fehlerbehandlung:
ON [LOCAL] ERROR GOTO/RESUME,ERR/ERL, Fehler im Handler fatal (keine Kaskaden), Propagation über Frames - Unterbrechbarkeit: Tick-Grenzen, Breakpoints, Einzelschritt,
Variableninspektion (Grundlage für IDE-Debugger);
STOPist in der Einbettung fortsetzbar (CONT-Grundlage) - Benchmarks in
benches/: Compile-Budget gemessen (49 760 Zeilen in 124 ms; Einzelmodul 1,2 ms — Budgets eingehalten) und VM-Durchsatz (≈5 Mio Schleifeniterationen/s); Ergebnisse in docs/tbvm-design.md - Meilenstein: Konsolen-Testkorpus läuft mit korrekter Ausgabe
(
tbc run+ Harnesscrates/tb-cli/tests/compat.rs; Korpus um konvertierung/fehlerbehandlung/byref erweitert)
Vorgezogen aus Phase 3 (Meilenstein-Voraussetzung): Host-Trait
(Konsole/Capture), Builtin-Dispatch-Tabelle, PRINT-Formatierung mit
Druckzonen sowie die Korpus-Stringfunktionen (tb-runtime).
Phase 3 — Laufzeitbibliothek (tb-runtime) und Bildschirm
Status: abgeschlossen (2026-09-04). Umgesetzt in den OpenSpec-Changes
phase-3-runtime-bildschirm (Kern), phase-3-ortszeit und
phase-3-isam, mit dem Phase 3 endet.
Ziel ist die vollständige Standardbibliothek des Vorbilds (siehe Leitplanke Vollständigkeit); die Aufzählungen unten sind Beispiele. Maßgeblich ist seit 2026-09-03 das Inventar, nicht diese Liste.
- Vollständigkeits-Inventar → docs/inventar.md:
285 Einträge aus den Themenlisten von
bas7advr.hlpundqb45advr.hlpmit Status und Fundstelle. Ein Test (crates/tb-frontend/tests/inventar.rs) hält die Tabelle in beide Richtungen gegen den Code — der Abdeckungsstand kann nicht mehr veralten. Stand: 217 implementiert · 15 offen · 53 Non-Feature. Die 15 offenen sind 13 Forms und Ereignissteuerung (Phase 4) sowieRUNund$INCLUDE(Phase 5). - Bildschirmpuffer in die Laufzeit (Entscheidung 2026-09-03):
Cell/TextScreenliegen ratatui-frei intb-runtime::screen;tb-uibehält Farbabbildung, Widget und den Terminal-Host. Damit erreicht die Bibliothek den Puffer, und Bildschirmverhalten ist ohne Terminal prüfbar. Hostneu geschnitten (BREAKING): statt Zeichenstrom nun Anzeige des Zellenpuffers plus Ereignisse (Taste, Größenänderung, Abbruch).write/read_linekonntenLOCATE,COLOR,CSRLINund das Zurücklesen perSCREEN(z, s)nicht transportieren.- Korpusvergleich auf Bildschirm-Snapshot (BREAKING): getrimmt auf die belegte Fläche, Attributebene nur bei gesetzten Farben. Die acht bestehenden Sollausgaben blieben dabei unverändert.
- 80×25 ist nirgends eine feste Grenze (Vorgabe 2026-09-03):
alle Bildschirmpfade rechnen mit der aktuellen Größe;
Größenänderungen während der Ausführung werden zugestellt (Inhalt
oben links erhalten, Cursor und
VIEW PRINTgeklemmt). Der Korpus weist es nach: dasselbe Programm bei 80×25 und 120×40 mit je eigener Sollausgabe, plus ein Programm mit Größenwechsel mitten im Lauf. - Breite Unicode-Zeichen belegen zwei Zellen (Emoji, CJK):
Cursorfortschritt,
POS, Umbruch am rechten Rand und das Leeren der Gegenhälfte beim Überschreiben. - Bildschirm:
CLS,COLOR,LOCATE,WIDTH,VIEW PRINT,SCREEN(Anweisung und Funktion),CSRLIN,POS,TAB,SPC - Tastatur:
INKEY$(nicht blockierend, Sondertasten alsCHR$(0)+code),INPUT$, Funktionstasten-MakrosKEY n, text$/KEY LIST/KEY ON|OFF(Umfang aus der Original-Hilfe geklärt) - Strings vollständig; Randfälle (
VAL-Präfix,STR$-Vorzeichenspalte, Fehler 5 bei Startposition < 1) im Korpus verankert - Zahlenformatierung: Druckzonen,
PRINT USING/LPRINT USING/FORMAT$vollständig inklusive%-Präfix bei Feldüberlauf undSetFormatCC; Banker's Rounding;CINT/CLNG/CSNG/CDBL/CCUR - Mathematik inklusive kompatiblem PRNG: gleiche Saat ergibt
dieselbe Folge,
RND(0)wiederholt,RANDOMIZEohne Argument erfragt den Startwert; Algorithmus dokumentiert - Finanzmathematik (Befund des Inventars — im ursprünglichen
Umfang übersehen):
FV#,PV#,Pmt#,IPmt#,PPmt#,NPer#,Rate#,NPV#,IRR#,MIRR#,SLN#,SYD#,DDB# - Datum und Zeit: Serienwerte,
DATESERIAL/TIMESERIAL,DATEVALUE/TIMEVALUE,DAY…SECOND,NOW,DATE$/TIME$als Funktion und Anweisung - Datei-E/A:
OPENin beiden Syntaxen (sequenziell,RANDOM,BINARY),PRINT #/WRITE #/INPUT #/LINE INPUT #,GET/PUTmit Recordpuffer und mit UDT-Variablen,FIELD/LSET/RSET,EOF/LOF/LOC/SEEK/FREEFILE/FILEATTR,LOCK/UNLOCK,LPRINT/LPOS, die Record-Konvertierungsfunktionen (MK…$/CV…) und die Dateisystem-Anweisungen. Feste Strings als UTF-32. - System:
ENVIRON/ENVIRON$,COMMAND$,FRE,CLEAR,TRON/TROFF,STACK,ERDEV/ERDEV$,ERR-Anweisung - Aus Phase 2 verlagert —
ON ERROR GOTO-Scoping: ein modulweiter Handler ist jetzt aus Prozeduren heraus ansprechbar (Sprungziel im Modulrumpf, prozedurübergreifender Fixup im Codegenerator); nurON LOCAL ERRORbleibt prozedurlokal - Aus Phase 2 verlagert — DATA-Rohtext: der Lexer liefert den Anweisungstext unverändert, unquotierte Elemente behalten Groß-/ Kleinschreibung und inneren Leerraum
- Aus Phase 2 verlagert — die vier
TODO verify-Zellen der Konvertierungsmatrix sind aufgelöst. Die Original-Hilfe schweigt zu allen vieren; sie sind daher als datierte Projektentscheidung begründet dokumentiert und inkonvertierung.basverankert. - Meilenstein: klassische Konsolenprogramme laufen unverändert — alle 22 Korpusprogramme laufen ohne Laufzeitfehler 73; der Fehler tritt nur noch bei bewusst offenen Elementen auf (ISAM, Forms, Ereignissteuerung).
- ISAM (Change
phase-3-isam):OPEN … FOR ISAM, Indizes (ein- und mehrspaltig, eindeutig/mehrdeutig, auf-/absteigend), Cursor mitMOVE- undSEEK-Familie, Satzoperationen, Transaktionen mit Sicherungspunkten und die Fehler 81–89. Speicherschichtredb(Entscheidung 2026-09-03), ISAM-Semantik und ordnungserhaltende Schlüsselkodierung intb-runtime::isam. Alle 22 ISAM-Elemente des Inventars sind damit implementiert. Damit endet Phase 3.
Befunde dieser Phase, die den Plan korrigiert haben
- Das Inventar deckte am ersten Tag zwölf Non-Features auf, die der
Compiler entgegen der Phase-1-Spec nicht abwies (
CALLS,SSEG,POINT,VIEW,COM,PEN,STRIG,STICK, dieString*-Routinen sowieLINEundOPEN "COMn:"an ihrer Syntax). Alle geschlossen. - Drei ganze Gruppen fehlten im ursprünglichen Umfang: Finanzmathematik, Record-Konvertierung und ein Rest an Dateisystemfunktionen.
bas7advr.hlpallein ist keine vollständige Quelle:SGN,SQR,SPACE$,STRING$,CSRLIN,BEEPundDATE$als Funktion fehlen dort. Das Inventar bildet deshalb die Vereinigung mitqb45advr.hlp.
Offene Entscheidungen, die in spätere Phasen zeigen
- Die Uhr lief zunächst in UTC, weil Ortszeit eine
Zeitzonenbibliothek gebraucht hätte. Mit dem Change
phase-3-ortszeit(2026-09-04) ist die Abweichung zurückgezogen:jiffliefert den UTC-Versatz zu einem Zeitpunkt, die Kalenderrechnung bleibt Eigenimplementierung. LPRINTschreibt am Programmende nachLPT1.TXTim Arbeitsverzeichnis; einen plattformübergreifenden Druckerkanal gibt es nicht.- Neue Abhängigkeiten:
unicode-width(Doppelzellen),jiff(Zeitzonenversatz) undredb(ISAM-Speicherschicht, auftb-runtime::isambeschränkt). - Die Original-Hilfe kennt bei
CREATEINDEXkeine Sortierrichtung; absteigende Indexspalten sind die einzige dokumentierte Erweiterung (-vor dem Spaltennamen), festgehalten in der Sprachreferenz. Die Cursor-Semantik folgt sonst durchweg dem Vorbild: die Delta-Spec hatte nachSETINDEXundDELETEzunächst einen unpositionierten Cursor vorgesehen und wurde am 2026-09-04 an die Original-Hilfe angeglichen (siehe Leitplanke „Referenzverhalten schlägt Eleganz"). - Die Argumentformen der ISAM-Elemente stammen erstmals aus den
Einzelseiten der Original-Hilfe, nicht mehr nur aus der Themenliste.
Das korrigierte eine Annahme des Entwurfs: die Spaltenliste von
CREATEINDEXist keine Zeichenkette mit Trennzeichen, sondern eine Folge einzelner Stringargumente. Belegt in der Change-Notizumfang-und-signaturen.md; für spätere Phasen heißt das: die Themenliste klärt den Umfang, die Einzelseiten klären die Form. CLOSEbeendet keine laufende ISAM-Transaktion (Befund der Verifikation, 2026-09-04). Anfangs schrieb es sie fest, womit das Schließen irgendeiner Dateinummer die Transaktion aller anderen mit beendete. Über das Ende einer Transaktion entscheiden alleinCOMMITTRANSundROLLBACK ALL; eine beim Programmende offene Transaktion verfällt.
Phase 4 — Forms-Engine (tb-ui::forms)
- Eingangsaufgabe (aus Phase 0 übernommen): Ereignisschleifen-
Architektur — Terminal-Events → Event-Queue → VM-Ticks, kooperative
Zustellpunkte (
DOEVENTS,SLEEP, blockierende Eingabe, Ende einer Ereignisprozedur) - Formular-Modell: Eigenschaften, Lade-/Entladezyklus,
SHOW/HIDE(modal/nicht-modal) - Steuerelemente: CommandButton, TextBox, ListBox, ComboBox, CheckBox, OptionButton, Frame, Label, HScrollBar/VScrollBar, PictureBox (Text), Timer — mit allen Eigenschaften/Methoden/Ereignissen des Vorbilds
- Menüsystem (Menüleiste, Shortcuts, Access Keys)
- Fokus-/Tab-Reihenfolge, Access-Keys, Maussteuerung
.FRM-Textformat: Serialisierung definieren (kein Original- Beispiel verfügbar — Windows-1.0-Schema, siehe dateiformate.md), dokumentieren, dann lesen/schreiben implementieren- Konvertierungstool binäre
.FRM→ unsere Text-Serialisierung (Gegenstück zu FT.EXE des Vorbilds; MagicFC 08 01 00): alstbc convert-frm. Format per Reverse Engineering aus den Beispieldateien des Originalpakets und des cout/vbdos-Repos - Meilenstein (erster Kompatibilitätstest): die Programme aus https://github.com/cout/vbdos ohne Non-Features kompilieren und sind nutzbar (Konsolenprogramme bereits ab Phase 3)
- Ereignisdispatch: Event-Queue ↔ VM (Ereignisprozeduren
Name_Ereignis) - Meilenstein: Beispiel-Formularprogramme aus dem Testkorpus laufen
Phase 5 — IDE (tb-ide)
- IDE-Rahmen: Menüleiste, MDI-artige Fensterverwaltung, Statuszeile, klassisches Farbschema
- Editor: Syntaxprüfung/-normalisierung pro Zeile (Keywords groß, Leerzeichen), Suchen/Ersetzen, Hilfe-Verweise
- Projektverwaltung (
.MAK): mehrere Module/Formulare - Formular-Designer: Steuerelemente platzieren/verschieben/skalieren, Eigenschaftenfenster
- Ausführen aus der IDE: Start/Unterbrechen/Fortsetzen/Neustart
- Debugger: Breakpoints, Einzelschritt/Prozedurschritt, Direktfenster, Überwachungsausdrücke
- Hilfe-System: rendert die Markdown-Dokumentation aus
docs/(Sprach- und Bibliotheksreferenz) im Help-Fenster — Konsolen- Markdown-Rendering mit Umbruch nach aktueller Fenstergröße, Hyperlink-Navigation wie im Vorbild (Tab/Enter/Alt+F1), F1 = kontextsensitiver Sprung zum Thema unter dem Cursor - Meilenstein: Programm komplett in der IDE schreiben, gestalten, debuggen und ausführen
Phase 6 — Kompatibilität, Politur, Distribution
- Kompatibilitäts-Testsuite ausbauen (Snapshot-Tests der Bildschirmausgabe)
- Plattformtests: Windows Terminal, Linux (mind. 2 Emulatoren), macOS — inkl. systematischem Maus-/Sondertasten-Test (F1–F12, Alt-Kombis; aus Phase 0 übernommen) und Dokumentation bekannter Terminal-Einschränkungen
- Performance-Pass über die VM (nur falls nötig)
tbc build→ binäres Ergebnis:.tbc-Bytecode bzw. eigenständig ausführbares Programm (Bytecode + eingebetteter Runner)- Dokumentation: Sprachreferenz, Migrationshinweise, Beispielprogramme
- CI (GitHub Actions: Build + Tests auf allen drei Plattformen), Releases
Stufe 2 — Anreicherung (nach Phase 6, Ideenspeicher)
Bewusste Erweiterungen jenseits des Vorbilds — additiv, der Kernstandard bleibt gültig. Noch nichts davon ist beschlossen; Sammlung wächst:
- Sprachkomfort:
OPTION EXPLICIT, Zeilenfortsetzung,BYVALüberall, längere Bezeichner,&&-Literale? (jeweils opt-in) - Terminal von heute: Bildschirmgrößen jenseits 80×25, 256/24-Bit-Farben, Scrollback, Resize-Ereignisse als Forms-Ereignis
- Neue Steuerelemente (Tabelle/Grid, Baum, Statusleiste) im Stil der Forms-Engine
- Standardbibliothek: Prozessaufrufe mit Pipes, Umgebungs-/Argument-Handling für CLI-Tools, JSON/CSV, HTTP-Client, Pfad-/Verzeichnisfunktionen
- SQLite-Integration mit Embedded SQL (2026-09-02): Spracherweiterung
für eingebettetes SQL — z. B.
WHILE SELECT … / WEND-Konstrukte — mit Record-Buffer-Datentypen, auf denenSELECT/UPDATE/INSERT/DELETEarbeiten (natürliche Weiterentwicklung der ISAM-Idee auf SQLite als Speicher) - Runtime-Bibliotheken als BASIC-Bibliotheken (2026-09-02, erweitert
2026-09-04): in der Runtime integrierte Rust-Bibliotheken als eigene,
importierbare Bibliotheken für BASIC-Programme bereitstellen —
- crossterm für direkte Terminalsteuerung
- jiff (seit dem Change
phase-3-ortszeitin der Laufzeit): Zonennamen, Versatz zu einem Zeitpunkt, Umrechnung zwischen Zonen. Der Kernstandard braucht davon nur den Versatz für die Ortszeit; alles Weitere wäre eine Erweiterung.
- Verteilung:
tbc build --exeals Single-File-Tool-Baukasten
Entschiedene Fragen (2026-09-02, alle offenen Punkte geklärt)
- CURRENCY (
@): voll unterstützt als i64-Festkomma (×10 000); das Vorbild unterstützt den Typ laut Original-Hilfe vollständig. - ISAM: wird implementiert (kein Non-Feature) → Aufgabe in Phase 3.
PEEK/POKE/CALL INTERRUPTu. ä. Hardware-Nähe: nicht unterstützt; Ablehnung bereits zur Compile-Zeit (Meldung „Feature unavailable") — in der Semantik umgesetzt, dokumentiert in der Sprachreferenz.- Breite Unicode-Zeichen (Emoji, CJK): belegen zwei Zellen → Umsetzung in Phase 3.
GET/PUT-Records unter Unicode: feste Strings als UTF-32 (4 Bytes/Zeichen, feste Record-Länge); Inkompatibilität der Binärdateien zum Vorbild wird bewusst akzeptiert → Phase 3.- Blink-Attribut (
COLOR16–31): kein echtes Blinken, Simulation als „hell" — intb-ui::screenumgesetzt. - Lizenz: MIT (LICENSE im Repo).
Neue offene Fragen werden hier gesammelt und mit Datum entschieden.