Terminal Basic
Version 1.0.0. Release-Pakete werden ausschließlich durch neue Tags
vX.Y.Z in Gitea Actions gebaut: Windows amd64 als .7z, macOS arm64 und
Linux amd64/arm64 als .tar.gz. Normale Commits und PRs starten keine CI.
Details zu Paketen und Freigabe: Distribution.
Eine plattformübergreifende Re-Imagination des letzten großen BASIC-Dialekts für DOS (1992) — Sprache, Laufzeitbibliothek, Forms-Engine und IDE — in Rust, mit Ratatui als Terminal-UI-Schicht.
Dieses Projekt ist eine unabhängige Neuentwicklung und steht in keiner Verbindung zu Microsoft. Produktnamen Dritter werden bewusst nicht verwendet.
Leitbild
Terminal Basic ist keine sklavische 1:1-Reimplementierung, sondern eine spirituelle Neuauflage: ein BASIC, mit dem man heute Terminal-Tools baut — CLI-Werkzeuge ebenso wie TUI-Anwendungen. Der Weg dorthin:
- Erst die Re-Imagination: gleiche UI/UX wie das Vorbild, gleicher Sprachstandard, gleiche Standardbibliothek. Wer das Vorbild kannte, fühlt sich sofort zu Hause; bestehende Programme laufen weitgehend unverändert.
- Dann die Anreicherung: über die Zeit kommen bewusst Elemente außerhalb des Vorbilds dazu (moderne Terminal-Fähigkeiten, Sprachkomfort, Bibliotheken). Erweiterungen sind additiv und brechen den Kernstandard nicht.
Wo Alt und Neu kollidieren, gewinnt die Plattform von heute — deshalb z. B. durchgängig UTF-8 statt Codepage 437 und keine Emulation von DOS-Hardware.
Ziele
- Volle Sprachkompatibilität: alle Sprachelemente des Dialekts —
Prozeduren (
SUB/FUNCTION), benutzerdefinierte Typen,GOSUB,ON ERROR/RESUME, Typ-Suffixe, feste und dynamische Arrays,PRINT USING,DATA/READusw. - Volle Library-Kompatibilität für die DOS-Oberflächenprogrammierung: die ereignisgesteuerte Forms-Engine mit allen Steuerelementen, Menüs, Maus- und Tastaturereignissen, nachgebildet auf einem emulierten Textbildschirm (16 Farben) über Ratatui. Bewusste Modernisierungen: durchgängig UTF-8/Unicode statt Codepage 437, und dynamische Terminalgröße statt festem 80×25 — IDE und erzeugte Programme passen sich der Fenstergröße an (Mindestgröße 80×25; darunter erscheint nur ein Hinweis, wie bei btop).
- Plattformübergreifend: läuft in Terminals unter Linux, macOS und Windows.
- Compiler + VM: der Compiler erzeugt Bytecode für eine eigene virtuelle Maschine (TBVM); die Abwägung der Runtime-Optionen ist in PLAN.md dokumentiert.
- IDE im Terminal: Nachbildung der klassischen DOS-IDE mit Editor, Formular-Designer, Direktfenster und Debugger.
Aufbau des Workspace
| Crate | Inhalt |
|---|---|
tb-frontend |
Lexer, Parser, AST, semantische Analyse |
tb-vm |
Bytecode-Format, Codegenerator, virtuelle Maschine (TBVM) |
tb-runtime |
Laufzeitbibliothek: Strings, Mathematik, Datei-E/A, Datum/Zeit, Fehlercodes |
tb-ui |
Textbildschirm-Emulation und Forms-Engine auf Ratatui |
tb-cli |
tbc: Standalone-Compiler — wandelt Quellen und Projekte in binäre Ergebnisse um |
tb-runner |
Gemeinsame CLI-Laufsteuerung und native Runtime-Vorlage tbrt |
tb-export |
Geprüfte Vorlagen, native Nutzlast und sichere Ausgabeveröffentlichung |
tb-ide |
tb: die integrierte Entwicklungsumgebung (TUI) zum Erstellen von Programmen |
Status
Projektrahmen. Die Implementierungs- und Explorationsschritte sind in PLAN.md beschrieben; dort wird der Fortschritt fortgeschrieben.
Bauen
cargo build
cargo run -p tb-cli # tbc — Standalone-Compiler
cargo run -p tb-ide # tb — IDE (TUI)
Benötigt wird nur eine aktuelle stabile Rust-Toolchain.
Die IDE-Bedienung beschreibt Menüs, Fenster, Speichern, Optionen und die Exportdialoge einschließlich ihres aktuellen Umsetzungsstands.
Native Programme lassen sich mit tbc build --exe aus vorgebauten Runtime-Vorlagen
erzeugen. Aufrufe, Zielvoraussetzungen und Abnahme: Native Executables.
Mit tbc build --library entstehen portable .tbl-Bibliotheken; tbc link
verbindet sie mit einem Hauptprojekt zu TBC oder einem Executable. Die IDE
nutzt denselben Dienst für Make Library und Make EXE, einschließlich
ungespeicherter Puffer, TBL-Projektmitgliedern und abbrechbarer Erzeugung.
Bibliotheksformat, Befehle und Abnahme.
Lizenz
MIT — siehe LICENSE.