Befund bei der Durchsicht nach Phase 3: von den 15 offenen
Inventarelementen standen 15 nur als Fliesstextverweis im Plan
("13 Forms und Ereignissteuerung (Phase 4) sowie RUN und $INCLUDE
(Phase 5)"), aber in keiner Zielphase als abhakbare Aufgabe. Damit waeren
sie beim Abarbeiten von Phase 4 und 5 durchgefallen.
Ergaenzt
- Phase 4: klassische Ereignis-Traps (ON TIMER/KEY/UEVENT/SIGNAL mit
GOSUB, die Steueranweisungen mit ON/OFF/STOP, EVENT, SetUEvent) --
10 Eintraege. Sie haengen an der Ereignisschleife, nicht an den
Steuerelementen, und die vorhandenen Punkte decken nur den
Forms-Ereignisdispatch ab
- Phase 4: die vordefinierten Dialoge MSGBOX (Anweisung und Funktion)
und INPUTBOX$ -- 3 Eintraege. Sie stehen in keiner Steuerelementliste
- Phase 5: $INCLUDE im Compile-Treiber aufloesen -- 1 Eintrag
- Phase 5: RUN ueber den Zuruecksetzpfad der VM -- 1 Eintrag
- Phase 6: die unter "Vollstaendigkeit ist das Soll" versprochene Abnahme
des Inventars (0 offen) war als Abnahmekriterium angekuendigt, aber nie
als Punkt gefuehrt
Prozessregel in der Leitplanke: wird ein Inventareintrag in eine spaetere
Phase verlegt, MUSS er dort als eigene Aufgabe stehen -- ein Verweis im
Fliesstext genuegt nicht.
Eine Gegenprobe stellt jetzt jedes offene Inventarelement einer
Zielaufgabe gegenueber; alle 15 sind benannt.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Terminal Basic
Eine plattformübergreifende Re-Imagination des letzten großen BASIC-Dialekts für DOS (1992) — Sprache, Laufzeitbibliothek, Forms-Engine und IDE — in Rust, mit Ratatui als Terminal-UI-Schicht.
Dieses Projekt ist eine unabhängige Neuentwicklung und steht in keiner Verbindung zu Microsoft. Produktnamen Dritter werden bewusst nicht verwendet.
Leitbild
Terminal Basic ist keine sklavische 1:1-Reimplementierung, sondern eine spirituelle Neuauflage: ein BASIC, mit dem man heute Terminal-Tools baut — CLI-Werkzeuge ebenso wie TUI-Anwendungen. Der Weg dorthin:
- Erst die Re-Imagination: gleiche UI/UX wie das Vorbild, gleicher Sprachstandard, gleiche Standardbibliothek. Wer das Vorbild kannte, fühlt sich sofort zu Hause; bestehende Programme laufen weitgehend unverändert.
- Dann die Anreicherung: über die Zeit kommen bewusst Elemente außerhalb des Vorbilds dazu (moderne Terminal-Fähigkeiten, Sprachkomfort, Bibliotheken). Erweiterungen sind additiv und brechen den Kernstandard nicht.
Wo Alt und Neu kollidieren, gewinnt die Plattform von heute — deshalb z. B. durchgängig UTF-8 statt Codepage 437 und keine Emulation von DOS-Hardware.
Ziele
- Volle Sprachkompatibilität: alle Sprachelemente des Dialekts —
Prozeduren (
SUB/FUNCTION), benutzerdefinierte Typen,GOSUB,ON ERROR/RESUME, Typ-Suffixe, feste und dynamische Arrays,PRINT USING,DATA/READusw. - Volle Library-Kompatibilität für die DOS-Oberflächenprogrammierung: die ereignisgesteuerte Forms-Engine mit allen Steuerelementen, Menüs, Maus- und Tastaturereignissen, nachgebildet auf einem emulierten Textbildschirm (16 Farben) über Ratatui. Bewusste Modernisierungen: durchgängig UTF-8/Unicode statt Codepage 437, und dynamische Terminalgröße statt festem 80×25 — IDE und erzeugte Programme passen sich der Fenstergröße an (Mindestgröße 80×25; darunter erscheint nur ein Hinweis, wie bei btop).
- Plattformübergreifend: läuft in Terminals unter Linux, macOS und Windows.
- Compiler + VM: der Compiler erzeugt Bytecode für eine eigene virtuelle Maschine (TBVM); die Abwägung der Runtime-Optionen ist in PLAN.md dokumentiert.
- IDE im Terminal: Nachbildung der klassischen DOS-IDE mit Editor, Formular-Designer, Direktfenster und Debugger.
Aufbau des Workspace
| Crate | Inhalt |
|---|---|
tb-frontend |
Lexer, Parser, AST, semantische Analyse |
tb-vm |
Bytecode-Format, Codegenerator, virtuelle Maschine (TBVM) |
tb-runtime |
Laufzeitbibliothek: Strings, Mathematik, Datei-E/A, Datum/Zeit, Fehlercodes |
tb-ui |
Textbildschirm-Emulation und Forms-Engine auf Ratatui |
tb-cli |
tbc: Standalone-Compiler — wandelt Quellen und Projekte in binäre Ergebnisse um |
tb-ide |
tb: die integrierte Entwicklungsumgebung (TUI) zum Erstellen von Programmen |
Status
Projektrahmen. Die Implementierungs- und Explorationsschritte sind in PLAN.md beschrieben; dort wird der Fortschritt fortgeschrieben.
Bauen
cargo build
cargo run -p tb-cli # tbc — Standalone-Compiler
cargo run -p tb-ide # tb — IDE (TUI)
Benötigt wird nur eine aktuelle stabile Rust-Toolchain.
Lizenz
MIT — siehe LICENSE.