Setzt den OpenSpec-Change phase-3-runtime-bildschirm um (77/77 Aufgaben). Abdeckung laut Inventar: 195 implementiert, 37 offen, 53 Non-Feature. Vollstaendigkeits-Inventar - docs/inventar.md mit 285 Eintraegen aus den Themenlisten von bas7advr.hlp und qb45advr.hlp, je mit Status und Fundstelle - crates/tb-frontend/tests/inventar.rs haelt die Tabelle in beide Richtungen gegen den Code; der Abdeckungsstand kann nicht veralten Bruchschritt (Puffer, Host, Korpus) - Cell/TextScreen ziehen ratatui-frei nach tb-runtime::screen; tb-ui behaelt Farbabbildung, Widget und den neuen Terminal-Host - Host wechselt vom Zeichenstrom auf Anzeige des Zellenpuffers plus Ereignisse (Taste, Groessenaenderung, Abbruch) - Korpusvergleich auf getrimmten Bildschirm-Snapshot; die acht bestehenden Sollausgaben blieben dabei unveraendert Groessenunabhaengigkeit - 80x25 ist nirgends mehr eine feste Grenze; Groessenaenderungen waehrend der Ausfuehrung werden zugestellt (Inhalt oben links erhalten, Cursor und VIEW PRINT geklemmt) - Korpusnachweis: dasselbe Programm bei 80x25 und 120x40 mit je eigener Sollausgabe, plus ein Programm mit Groessenwechsel mitten im Lauf Bibliothek - Breite Unicode-Zeichen belegen zwei Zellen (Cursor, POS, Randumbruch) - Bildschirm: CLS, COLOR, LOCATE, WIDTH, VIEW PRINT, SCREEN, CSRLIN, POS - Tastatur: INKEY$, INPUT$, Funktionstasten-Makros (KEY n / LIST / ON) - PRINT USING, LPRINT USING, FORMAT$, SetFormatCC - Mathematik mit kompatiblem PRNG (gleiche Saat, gleiche Folge) - Datum und Zeit mit Serienwerten ab 1899 - Finanzmathematik: FV#, PV#, Pmt#, IPmt#, PPmt#, NPer#, Rate#, NPV#, IRR#, MIRR#, SLN#, SYD#, DDB# - Datei-E/A: sequenziell, RANDOM (Recordpuffer und UDT-Variablen), BINARY, FIELD/LSET/RSET, Statusfunktionen, Dateisystem, MK$/CV - System: ENVIRON, FRE, CLEAR, TRON/TROFF, STACK, ERDEV, ERR-Anweisung Altlasten aus Phase 2 - ON ERROR GOTO auf Modulebene ist aus Prozeduren ansprechbar (prozeduruebergreifender Fixup im Codegenerator) - DATA behaelt seinen Rohtext (Gross-/Kleinschreibung, innerer Leerraum) - Die vier TODO-verify-Zellen der Konvertierungsmatrix sind aufgeloest Vom Inventar aufgedeckte Fehler - Zwoelf Non-Features wies der Compiler entgegen der Phase-1-Spec nicht ab (CALLS, SSEG, POINT, VIEW, COM, PEN, STRIG, STICK, die String*-Routinen, LINE und OPEN "COMn:") -- geschlossen - Drei Gruppen fehlten im urspruenglichen Umfang: Finanzmathematik, Record-Konvertierung, Rest der Dateisystemfunktionen - bas7advr.hlp allein ist keine vollstaendige Quelle; das Inventar bildet die Vereinigung mit qb45advr.hlp Neue Changes - phase-3-isam: schliesst Phase 3 ab (Speicherschicht redb) - phase-3-ortszeit: zieht die UTC-Abweichung zurueck Neue Abhaengigkeit: unicode-width. Dokumentiert: sprachreferenz.md und tbvm-design.md sind TODO-frei, docs/bibliothek.md neu, PLAN.md fortgeschrieben. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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Phase 3 (Abschluss) — ISAM-Datenbankunterstützung
Why
Die Leitplanke „Vollständigkeit ist das Soll" und die Entscheidung vom
2026-09-02 legen fest: ISAM wird implementiert, es ist kein Non-Feature.
Heute existiert davon nur eine Parser-Klausel — OPEN … FOR ISAM typname tabellenname AS #n wird erkannt und auf den „nicht verfügbar"-Marker
abgesenkt. Die eigentlichen ISAM-Anweisungen und -Funktionen
(CREATEINDEX, SETINDEX, INSERT, RETRIEVE, UPDATE, DELETE, die
MOVE- und SEEK-Familien, die Transaktionsanweisungen) besitzen im
Frontend keine Signatur. Sie enden damit in „unbekannter Bezeichner"
bzw. einem generischen Syntaxfehler — genau der Fall, den der Guiding
Principle als Bug definiert: ein dokumentiertes Feature wird still und
ohne Namensnennung abgewiesen.
Die Laufzeitfehler 81–89 des ISAM-Bereichs sind bereits als
tb_runtime::errors implementiert und warten auf ihre Auslöser.
Dieser Change schließt Phase 3 ab. Der vorausgehende Change
phase-3-runtime-bildschirm liefert die Datei-E/A-Grundlage
(Dateitabelle, Recordpuffer, UTF-32-Festtextfelder), auf der ISAM
aufsetzt, sowie das Inventar, in dem die ISAM-Elemente ihren Status
führen.
What Changes
- ISAM-Elemente erhalten Frontend-Signaturen: Sämtliche in der
Original-Hilfe dokumentierten ISAM-Anweisungen und -Funktionen werden
in Grammatik und Signaturprüfung aufgenommen, damit ihre Verwendung
namentlich diagnostiziert statt als unbekannter Bezeichner behandelt
wird. Den maßgeblichen Umfang bestimmt das Sprachinventar aus
phase-3-runtime-bildschirm; nach heutigem Stand umfasst er mindestensCREATEINDEX,DELETEINDEX,SETINDEX,GETINDEX$,INSERT,RETRIEVE,UPDATE,DELETE,DELETETABLE,MOVEFIRST,MOVELAST,MOVENEXT,MOVEPREVIOUS,SEEKEQ,SEEKGT,SEEKGE,BEGINTRANS,COMMITTRANS,ROLLBACK/ROLLBACK ALL,SAVEPOINT(Funktion),SETMEM(Funktion),BOFsowie das ISAM-Verhalten vonEOF,DELETE,LOFundLOC. - ISAM-Datenbanken und Tabellen:
OPEN … FOR ISAM typname tabellenname AS #nbindet eine Tabelle einer Datenbankdatei an eine Dateinummer; das Satzlayout ergibt sich aus dem benannten benutzerdefinierten Typ. Tabellen entstehen beim ersten Öffnen,DELETETABLEentfernt sie. - Indizes: benannte Indizes über eine oder mehrere Spalten, eindeutig
oder mehrdeutig, mit auf- und absteigender Ordnung;
SETINDEXwählt den aktiven Index und bestimmt damit die Satzreihenfolge,GETINDEX$liefert ihn zurück. - Satzoperationen und Cursor:
INSERT,RETRIEVE,UPDATE,DELETEarbeiten auf dem aktuellen Satz; dieMOVE-Familie bewegt den Cursor in der Ordnung des aktiven Index, dieSEEK-Familie positioniert über Schlüsselvergleiche (gleich, größer, größer-gleich).EOFundBOFmelden das Überlaufen des Cursors am Ende bzw. am Anfang. - Transaktionen:
BEGINTRANS,COMMITTRANS,ROLLBACKundROLLBACK ALLmit Rücknahme aller Änderungen seit Transaktionsbeginn bzw. seit einem Sicherungspunkt;SAVEPOINTist eine Funktion und liefert die Kennung des gesetzten Sicherungspunkts. - Vergleichsreihenfolge: Die Sortierordnung der Indizes wird unter Unicode festgelegt und dokumentiert.
- ISAM-Fehlersemantik: Die vorhandenen Fehlercodes 81–89 werden von den entsprechenden Situationen ausgelöst (ungültiger Name, Tabelle nicht gefunden, Index nicht gefunden, ungültige Spalte, kein aktueller Satz, Verstoß gegen einen eindeutigen Index, ungültige Operation auf NULL-Index, inkonsistente Datenbank, zu wenig Puffer).
- Eigenes Datenbankdateiformat: Die Datenbankdatei ist bewusst nicht
binärkompatibel zum Vorbild — dieselbe Linie wie bei den UTF-32-
Records. Das Format wird in
docs/dateiformate.mdbeschrieben.
Non-Goals: Ein Konvertierungswerkzeug für Datenbankdateien des
Vorbilds; die eingebettete SQL-Erweiterung samt WHILE SELECT
(Stufe 2, Ideenspeicher); Mehrprozess-Zugriff über
Betriebssystemgrenzen hinweg jenseits der Satzsperren aus datei-eio.
Capabilities
New Capabilities
isam-datenbank: indizierter Satzzugriff — Datenbank- und Tabellenbindung an Dateinummern, Indexverwaltung, Cursorbewegung und Schlüsselsuche, Satzoperationen, Transaktionen, Vergleichsreihenfolge und die ISAM-Fehlersemantik (Codes 81–89).
Modified Capabilities
sprach-frontend: Die Grammatik und die Signaturprüfung SHALL die ISAM-Anweisungen und -Funktionen umfassen, sodass ihre Verwendung namentlich diagnostiziert wird statt als unbekannter Bezeichner.
Impact
crates/tb-frontend: neue Anweisungsgrammatik und Signaturen für die ISAM-Elemente; die bisherigeUnsupported-Absenkung vonOPEN … FOR ISAMentfällt.crates/tb-runtime: neues ISAM-Modul (Speicher, Indizes, Cursor, Transaktionen) auf der Dateitabelle und den Recordpuffern ausphase-3-runtime-bildschirm.crates/tb-vm: neue Builtin-Indizes für die ISAM-Anweisungen.tests/compat: neue Korpusprogramme für Indexordnung, Schlüsselsuche, Eindeutigkeitsverletzung, Cursorenden und Transaktionsrücknahme.docs/:docs/dateiformate.mdum das Datenbankdateiformat erweitert;docs/bibliothek.mdum die ISAM-Elemente;docs/inventar.mdwechselt deren Status aufimplementiert;docs/sprachreferenz.mdhält die Sortierordnung und die Inkompatibilität des Dateiformats fest.- PLAN.md: Phase 3 gilt mit diesem Change als abgeschlossen.