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3.1 KiB

1. Editor und Navigation

  • 1.1 Den Texteditor auf dem Dokumentmodell aus 01 integrieren; Tests mit Unicode, Tabs, Zeilenumbrüchen, Einfügen/Überschreiben, Auswahl und Undo belegen korrekten Text und Cursor.
  • 1.2 CUA-, Wort-/Seitennavigation, Ctrl+Y und die spezifizierten WordStar-Chords/Lesezeichen anbinden; eingespeiste Tastenfolgen prüfen auch abgebrochene Chords und Mehrfenster-Kopieren.
  • 1.3 Find, Selected Text, F3 und Change mit Einzel-/Gesamtersetzung implementieren; Tests prüfen Wortgrenzen, Suchrichtung, Großschreibung, Rücksprung, leere Ersetzung und gemeinsames Undo.
  • 1.4 Prozedurauswahl und Shift+F2/Ctrl+F2 sowie Include-Ansichten umsetzen; Navigationstests treffen physische Dateien und verhindern Speichern einer Expansion als Ursprungsdatei.

2. Prüfung und Quelltextpflege

  • 2.1 Token-/Spanneninformationen des vorhandenen Frontends für semantikerhaltende Zeilennormalisierung verwenden; Tests belegen Idempotenz und erhalten Strings, Kommentare, DATA, Bezeichner und Typ-Suffixe.
  • 2.2 Line Leave an Syntax Checking und Diagnoseanzeige anbinden; Eingabetests unterscheiden unfertige SUB-/IF-Blöcke von echten Fehlern und belegen das deaktivierte Verhalten.
  • 2.3 New Sub/New Function mit Namenprüfung und wirksamer DEFtype-Übernahme implementieren; erzeugte Quellen müssen über den bestehenden Compiler gültig sein.
  • 2.4 DECLARE-Erzeugung/-Aktualisierung in den gemeinsamen Speicherhook aufnehmen; Tests belegen wiederholtes Speichern ohne Änderungen, Handdeklarationskonflikte, unverändertes Speichern unfertiger Entwürfe und denselben Weg für FRM-Code.

3. Inkrementeller Compiler

  • 3.1 Den Projektcompiler in wiederverwendbare Parse-/Modulcompile-/Link-Schritte zerlegen und den bisherigen Vollcompile darüber erhalten; bestehende Compiler-/CLI-Regressionen bleiben grün.
  • 3.2 Modulcache mit Dokument-/Include-Revisionssatz und Import-/Exportsignaturen einführen; Zählertests belegen Wiederverwendung unveränderter Module nach privater Rumpfänderung.
  • 3.3 Transitive Invalidierung für CONST, TYPE, COMMON, DECLARE und Includes umsetzen; Differentialtests mit Änderungen und gelöschten Symbolen liefern dieselben Diagnosen wie ein frischer Compile.
  • 3.4 Forms-Struktur, Modulreihenfolge und sämtliche beim Link remappten Identitäten berücksichtigen; Tests vergleichen umgeordnete Module, Control-Arrays, DATA und Prozedurverweise mit dem Vollcompile.
  • 3.5 Fehlerzustände und Ergebnisrevisionen an den Editor anbinden; ein Test mit gültig→fehlerhaft→gültig belegt, dass niemals ein veraltetes Ergebnis als aktueller Stand startet.

4. Leistung und Abnahme

  • 4.1 Die vorhandenen Release-Compile-Benchmarks um Änderungen mit Cache einschließlich Invalidierung/Link ergänzen; dokumentierte Messungen prüfen Einzelmodul unter 50 ms und Referenzprojekt unter 1 s sowie tatsächlich neu übersetzte Module.
  • 4.2 Editor-/Compilerbedienung und Cachegrenzen in docs erläutern und alle Szenarien in verification.md zuordnen; relevante Frontend-, VM-, CLI- und IDE-Tests sowie Formatprüfung müssen bestehen.