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Purpose

Sichert die vollständige Nutzbarkeit der Phase-5-IDE über zusammenhängende Arbeitsabläufe, gemeinsame Laufzeitsemantik und reproduzierbare Abnahmekriterien.

ADDED Requirements

Requirement: Vollständiger IDE-Arbeitsablauf

Ein Benutzer SHALL ausschließlich über die IDE ein Projekt mit mindestens zwei BAS-Modulen, einem Formular, einem Control-Array, einem Menü und einem Include erstellen, bearbeiten, speichern, schließen und erneut öffnen können. Danach SHALL dasselbe Projekt mit Ereigniscode ausführbar und mit Breakpoints, Prozedurschritt, Watch und Direktfenster debugbar sein. Kontext-Hilfe SHALL aus Editor und Designer erreichbar sein.

Scenario: Schreiben bis Wiederaufnahme

  • WHEN dieser Arbeitsablauf durch Menüs, Tastatur und Maus durchgeführt wird und während eines Halts ein Wert im Direktfenster geändert wird
  • THEN läuft das Programm mit der Änderung weiter, die gespeicherten Quellen bleiben konsistent und nach erneutem Öffnen sind Projekt, Formularstruktur, Ereigniscode und Startdatei erhalten

Requirement: Nachgewiesene Befehlsabdeckung

Alle Phase-5-Funktionen und die ihnen zugeordneten Menü-, Tastatur- und Mauswege aus docs/ide-referenz.md SHALL einen zuständigen Change und einen ausführbaren Nachweis besitzen. Ein Test nur des internen Befehls SHALL keinen Nachweis für die tatsächliche Tasten-/Mausverteilung ersetzen. Noch nicht implementierte Phase-5-Aktionen MUST NOT als vollständige Phasenabnahme gelten.

Scenario: Mehrfach belegte Funktionstasten

  • WHEN die Abnahme F2, F4, F10, F11 und F12 in ihren verschiedenen Kontexten einspeist
  • THEN bestätigt sie die jeweils erwartete Aktion und den Ausschluss einer zweiten Zustellung an das BASIC-Programm

Requirement: CLI-Parität und robuste Übergänge

Gespeicherte Projekte SHALL über IDE, CLI-Quellstart und CLI-Kompilatstart bei gleichen Eingaben, Zeiten, Größen und COMMAND$ dieselben BASIC-Ausgaben, Datenwerte und Fehler liefern, abgesehen von den ausdrücklich spezifizierten IDE-Halten. Speichern, Projektwechsel, Reset, Shell-Rückkehr und Resize SHALL auch nach Fehlern die Dokumente und Terminalbedienbarkeit erhalten.

Scenario: Vergleich derselben Sitzung

  • WHEN ein Forms-/Include-Projekt mit identischer Ereignisfolge über die drei Ausführungswege gestartet wird
  • THEN stimmen Ausgabe, Dateieffekte und Laufzeitresultat überein und ein anschließender IDE-Neustart enthält keinen Zustand des vorherigen Laufs

Requirement: Leistungs- und Dokumentationsabnahme

Phase 5 SHALL erst als umgesetzt dokumentiert werden, wenn die Change-Szenarien, die relevanten bisherigen Regressionen und das bestehende Release-Compile-Budget nachgewiesen sind. PLAN.md und die IDE-Hilfe SHALL den verifizierten Stand wiedergeben. Prüfberichte SHALL konkrete Befehle, Ergebnisse, Revision und verbleibende Grenzen nennen; vollständige OpenSpec-Artefakte allein SHALL nicht als Implementierungsnachweis gelten.

Scenario: Abschlussbericht

  • WHEN Phase 5 abgenommen wird
  • THEN verweisen alle Phase-5-Checkboxen auf bestandene Nachweise und der Bericht unterscheidet die lokale headless Abnahme von der weiterhin separat geplanten Plattformmatrix aus Phase 6

Requirement: Export-UI als eigene Phasenleistung

Die Phase-5-Abnahme SHALL die vollständige Bedienung von Make EXE File und Make Library einschließlich Zielsystem/-architektur, Ausgabepfad, Validierung, Überschreibentscheidung sowie Status-/Fehler-/Abbruchdarstellung prüfen. Dabei SHALL die noch nicht verfügbare native Erzeugung aus Phase 6 ausdrücklich erkennbar sein. Die Abnahme SHALL Oberflächennachweise von der späteren tatsächlichen Erzeugung eigenständiger nativer Executables und nativer Systembibliotheken unterscheiden.

Scenario: Exportvorbereitung ohne Scheinerfolg

  • WHEN beide Exportdialoge im durchgängigen IDE-Ablauf mit gültigen und ungültigen Angaben bedient werden
  • THEN funktionieren Eingabe, Validierung und Rückkehr zum Projekt, die Erzeugungsaktion nennt die Phase-6-Abhängigkeit und weder eine falsche Erfolgsmeldung noch eine als natives Artefakt ausgegebene TBC-Datei entsteht