18 KiB
Dateiformate
Terminal Basic liest und schreibt die Textformate des Vorbilds, durchgängig in UTF-8 (Abweichung: das Vorbild nutzte die DOS-Codepage). Binäre „Fast-Load"-Formulare des Vorbilds werden nur durch den Konverter gelesen, aber nie geschrieben.
Quelltext: .BAS
Reiner Text, eine Anweisung(sfolge) pro Zeile. Optionale Kopfzeilen der IDE
(DECLARE-Prototypen) werden beim Speichern erzeugt/aktualisiert.
Metabefehle in Kommentaren: '$INCLUDE: 'datei.bi', '$STATIC, '$DYNAMIC.
Formular: .FRM
Das Vorbild kannte zwei Speicherformate: binär („Fast load and save", Standard) und Text („Readable by other programs"). Terminal Basic schreibt das Textformat und liest das Binärformat ausschließlich zur Konvertierung.
Textformat, zwei Abschnitte: Formular-Beschreibung, dann Code. Schema wie
beim Windows-Schwesterprodukt: VERSION-Zeile, verschachtelte
Begin <Klassenname> <Name> … End-Blöcke (Klassennamen siehe
forms-referenz.md), Eigenschaft = Wert-Zeilen. Der Parser des Vorbilds
akzeptiert Version 1.00 und 2.00 (Import aus dem Windows-Produkt via
Übersetzer).
VERSION 1.00
Begin Form Form1
Caption = "Beispiel"
Height = 15
Left = 10
Top = 4
Width = 50
Begin CommandButton cmdOK
Caption = "&OK"
Height = 1
Left = 18
Top = 11
Width = 10
End
End
SUB cmdOK_Click ()
UNLOAD Form1
END SUB
VERSION-Zeile, dann verschachtelteBegin <Typ> <Name> … End-Blöcke mitEigenschaft = Wert-Zeilen (Strings in"…").- Danach normaler BASIC-Code des Formular-Moduls.
- Terminal Basic schreibt
VERSIONgroß, Klassen- und Eigenschaftsnamen in der Schreibweise der Forms-Referenz und drei Leerzeichen je Blockebene. - Der Eigenschaftsname belegt 16 Spalten; danach folgen
=und der Wert. - Bei kanonischer Ausgabe stehen Eigenschaften in der alphabetischen Reihenfolge der Forms-Referenz
und werden nur geschrieben, wenn ihr Wert vom Vorgabewert der Klasse
abweicht. Ein explizites
Index = 0bleibt erhalten: Es deklariert ein Control-Array und ist daher eine Strukturangabe, kein auslassbarer Default. - Unverändert gelesene Dateien werden bytegleich zurückgegeben; für neu
erzeugte oder veränderte Beschreibungen gilt die kanonische Form oben.
Explizite Vorgabewerte (etwa
Enabled = -1) bleiben im unveränderten Original erhalten und werden erst bei kanonischer Ausgabe ausgelassen. - Zeichenketten verdoppeln ein enthaltenes
". Wahrheitswerte werden als-1und0geschrieben.
Die minimale kanonische Referenz ist vollständig:
VERSION 1.00
Begin Form Form1
Caption = "Beispiel"
Height = 15
Begin CommandButton cmdOK
Caption = "&OK"
End
End
Binäres VBDOS-1.0-Formular
Der Binärleser ist ausschließlich ein Importpfad. Er erkennt keine Datei an der
Endung, sondern an FC 08 01 00. Aus den Originaldateien und dem
cout/vbdos-Bestand ergibt sich folgender Aufbau:
| Bereich | Kodierung | Bedeutung |
|---|---|---|
0x0000 |
FC 08 01 00 |
Kennung und VBDOS-Formatversion |
0x001c |
u16 little-endian + 0x16 |
Dateiposition des Objektkatalogs |
0x001e |
u16 little-endian |
Länge des versionsgebundenen Objekt-/Eigenschaftsbereichs |
0x0020 |
Wurzelkopf und klassenabhängiger Datensatz; danach je Objekt ein 7-Byte-Kopf und der klassenabhängige Datensatz | Der Objektkopf nennt Katalogindex, Klasse und Flags; der Datensatz enthält Eigenschaften, Array-Index und Containerverweis |
| danach | Folgen aus u16 Länge und CP437-Bytes |
Zeichenkettenpool; ein Datensatzverweis p bezeichnet den Längeneintrag bei Dateiposition p + 0x16, die Bytes werden beim Import nach UTF-8 gewandelt |
| danach | u16 Verweis, u8 Klasse, u8 Länge, Name |
Objektkatalog; Bit 7 der Klasse kennzeichnet ein Steuerelementfeld, die unteren sieben Bit entsprechen der Klassen-ID; Verweis = 0 beendet den Katalog |
| Ende des Objektbereichs | aufsteigende u16-Verweise |
Verweise auf Datensätze bei Datensatzanfang + 3, unter anderem für Feldinstanzen und physisch umgeordnete Objekte; jeder Verweis muss auf einen gelesenen Datensatz zeigen |
| Rest | Symboltabelle, Modulblöcke und tokenisierter BASIC-Code | Bezeichner und der in Text zurückübersetzte BASIC-Code |
In den Datensätzen liegen Containerverweis, Tag-Verweis und Arrayindex bei
+0, +2 und +4, die Geometrie bei +8 bis +11 und TabIndex bei
+13. Beim Form-Root liegen CurrentX/CurrentY bei +19/+20 und
BackColor/ForeColor bei +21/+22.
Klassenabhängig folgen unter anderem TextBox.BorderStyle/ScrollBars bei
+19/+20; bei TextBoxen kodiert außerdem das Common-Flag 0x08
MultiLine. ComboBox.Style liegt bei +31,
Label.BorderStyle/Alignment bei +19/+20
und PictureBox.BorderStyle/CurrentX/CurrentY bei +16/+17/+19;
Timer.Interval ist ein u16 bei
+17. Das Common-Flag 0x10 eines CommandButton kodiert Cancel.
Das AutoRedraw-Bit 0x08 von Form
und PictureBox steht im Objektkopf; bei Forms kodiert 0x02 zusätzlich
FormType = 1. Dort kodiert 0x80 bei ListBoxen Sorted und 0x20
bei Labels AutoSize; bei Menüs kodieren 0x01 und 0x40 Separator und
Checked. Scrollbars verwenden ab +14 ein eigenes Layout:
Attached, SmallChange, LargeChange, Max und Min; ihr Anfangswert ist
Min. Diese Bytes sind ausdrücklich keine Farbwerte.
Der Import ordnet jeden physischen Datensatz über dessen 7-Byte-Kopf dem
Katalogeintrag zu; die Katalogreihenfolge ist dafür ausdrücklich nicht
maßgeblich. Array-Indizes müssen eindeutig, Containerverweise auf bereits
gelesene Objekte gerichtet und Zeichenkettenverweise exakt auf einen
Pooleintrag auflösbar sein; auch bei Custom Controls darf kein Pooleintrag
unbelegt bleiben. Nicht unterstützte Custom Controls der binären Klasse 17
werden nicht als Screen ausgegeben, sondern mit Objektname und tatsächlicher
Byteposition gemeldet. Eine gespeicherte, vom Objektmodell nicht unterstützte
Menü-Tastenkombination liegt im erweiterten Menüdatensatz als u16
little-endian bei +19; sie wird als <Menüname>.Shortcut mit ihrer
Byteposition gemeldet und übersprungen. Eine unbekannte Klasse, ein ungültiger Verweis,
ein unbelegter String oder ein abgeschnittener Bereich führt an der Fundstelle
zum Abbruch; eine Ausgabedatei wird erst nach erfolgreichem Lesen angelegt.
Projekt: .MAK
Reine Textdatei ohne Kopfzeile, eine Projektdatei pro Zeile
(.BAS/.FRM; belegt durch die Originalbeispiele). Terminal Basic
akzeptiert zusätzlich Kommentarzeilen mit '. tbc check, build und
run lösen die Einträge relativ zur .MAK-Datei und ohne Beachtung der
DOS-Großschreibung auf; Formularobjekte aller .FRM-Einträge stehen dem
gemeinsamen Modulverbund zur Verfügung.
Optional speichert das Projekt eine ausdrücklich gewählte Startdatei in einem Metakommentar (Terminal-Basic-Erweiterung):
' Beispielprojekt
' $STARTUP: "main.bas"
main.bas
lib.bas
form.frm
Der Wert muss genau ein vorhandenes BAS-/FRM-Mitglied bezeichnen. Doppelte,
leere, fehlerhafte oder auf Nichtmitglieder gerichtete Angaben werden mit
Dateipfad diagnostiziert. Ohne Metakommentar bleiben die bisherige
Modulreihenfolge und Startformularwahl erhalten. Der gemeinsame Lader
erhält die Auswahl als ProjectSources.manifest.startup; ihre zusätzliche
Ausführungswirkung gehört zum Phase-5-Change 04. Ältere Leser ignorieren
diese Kommentarzeile. Mitgliedsreihenfolge, Leerzeilen und gewöhnliche
Kommentare bleiben beim Speichern erhalten; der Startup-Kommentar wird
kanonisch vorangestellt.
Bearbeitete Dokumente und Speichern
tb_vm::project_io::SourceLoader ist der gemeinsame BAS-/FRM-/MAK- und
Include-Lader von CLI und IDE-Modell. Bearbeitete Dokumente überlagern ihren
Plattenstand; Includes behalten ihre physische Datei, Zeile und den
jeweiligen Modulkontext. Relative Includes gewinnen vor optionalen
Include-Suchverzeichnissen. Dateialiasse werden für die Dokumentverwaltung
auf eine gemeinsame absolute Identität aufgelöst; noch ungespeicherte
Dokumente haben ebenfalls einen stabilen Quellpfad, aber keinen Speicherpfad.
tb_ide::documents::Project stellt Projekt-, Datei-, Textimport-/Export-,
Undo- und Schließaktionen als direkt testbare API bereit. Ansichten haben
eigene Cursor-/Scrollpositionen und teilen den Dokumentinhalt. Ein
Formulardokument enthält den vorhandenen FormFile einschließlich Code;
Importwarnungen bleiben über Document::import_warnings abrufbar. Die
Terminaldialoge werden in Change 02 daran angebunden.
Save File und Save As schreiben zunächst eine temporäre Datei im Zielverzeichnis und ersetzen das Ziel erst nach erfolgreichem Schreiben. Externe Änderungen und bestehende neue Ziele erfordern eine ausdrückliche Überschreibentscheidung für die jeweilige Datei. Schreibschutz und binäre FRM-Originale bleiben geschützt. Binärimporte benötigen für Save File ein anderes, ausdrücklich gewähltes FRM-Textziel. Ein Dateiexport verändert weder Projektmitgliedschaft noch Dokumentpfad.
Save Project speichert geänderte Mitglieder und geöffnete geänderte Include-/Textdokumente vor der MAK-Datei. Es gibt keine atomare Transaktion über mehrere Dateien: Bei einem Teilfehler bleiben bereits erfolgreich gespeicherte Dokumente gespeichert, die übrigen geändert und offen. Ein Schließ-/Projektwechsel wird dann nicht als erfolgreich gemeldet. Die Konfliktprüfung wird unmittelbar vor dem Ersetzen wiederholt; sie ist ein optimistischer Abgleich und keine Sperre für fremde Editoren.
Projekt-Save-As berechnet die Mitgliedsverweise relativ zum neuen Projektverzeichnis. Save As eines Moduls oder Formulars in ein anderes Verzeichnis passt dessen relative Includes so an, dass sie dieselben Dateien erreichen; unveränderte Originaldateien bleiben erhalten. Die aktive Datei-/Projektidentität wechselt erst nach erfolgreicher Ausgabe. Remove File entfernt nur die Mitgliedschaft; Dateien, geöffnete Ansichten und ungespeicherter Code bleiben erhalten. Für die aktuelle Startdatei muss ausdrücklich Ersatz, Standard oder Abbrechen gewählt werden.
Load Text fügt UTF-8-Text am Cursor als eine rückgängig machbare Aktion ein. Save Text exportiert Auswahl oder gesamten Code. Zum Überschreiben eines geöffneten Dokuments wird Save File verwendet, damit Dokumentstand und Formularstruktur nicht durch einen reinen Textexport auseinanderlaufen.
Record-Dateien (GET/PUT, OPEN … FOR RANDOM)
Feste Strings (STRING * n) in Records werden als UTF-32LE gespeichert
(4 Bytes pro Zeichen → feste Record-Länge bleibt erhalten). Entscheidung
2026-09-02: Die Binärdateien sind damit bewusst inkompatibel zu Dateien
des Vorbilds; numerische Felder behalten ihr klassisches Layout
(INTEGER i16, LONG i32, SINGLE f32, DOUBLE f64, CURRENCY i64, little-endian).
ISAM-Datenbank (OPEN … FOR ISAM)
Eigenes Format, bewusst nicht binärkompatibel zu Datenbankdateien des Vorbilds — dieselbe Linie wie bei den UTF-32-Records oben. Ein Konvertierungswerkzeug ist Nicht-Ziel; das Vorbildformat wird weder gelesen noch geschrieben.
Träger. Die Datei ist eine redb-Datei
(eingebetteter transaktionaler B-Baum). redb liefert Seitenverwaltung,
Transaktionen und Crash-Sicherheit; die ISAM-Semantik darüber ist eigener
Code (siehe tb-runtime::isam).
Formatversion. Die Datei trägt in ihrer Metatabelle unter version
eine 32-Bit-Formatversion (little-endian), derzeit 1. Eine Datei mit
höherer Version wird beim Öffnen mit Laufzeitfehler 88 („ISAM - Database
inconsistent") abgewiesen, statt fehlinterpretiert zu werden. Ebenso
abgewiesen wird eine bestehende Datei ohne Versionsmarke sowie jede
strukturell unlesbare Datei.
Tabellen in der Datei. Je Datenbankdatei:
redb-Tabelle |
Schlüssel → Wert | Inhalt |
|---|---|---|
tb_meta |
&str → Bytes |
Formatversion, Layout, Indexdefinitionen, ID-Zähler |
satz/<tabelle> |
u64 → Bytes |
ein Satz je Eintrag, Schlüssel ist die Satz-ID |
idx/<tabelle>/<index> |
Bytes → u64 |
Indexeintrag: Schlüsselbytes → Satz-ID |
Die Einträge in tb_meta je Tabelle T:
tab:T— Layoutkurzformspalte:typ;…mit den TypkürzelnI2,I4,R4,R8,CY,T<n>(fester Text mitnZeichen). Beim Öffnen einer bestehenden Tabelle wird sie gegen den angegebenen Satztyp geprüft; Abweichung ist Fehler 88.idx:T— eine Zeile je Index,name<TAB>eindeutig<TAB>spalten, Spalten als Feldnummern mit-für absteigend.seq:T— nächste Satz-ID (u64, little-endian). IDs werden monoton vergeben und nie wiederverwendet: ein Cursor merkt sich eine Satz-ID, und eine nachDELETEneu vergebene ID ließe ihn still auf einen fremden Satz zeigen.
Satzbytes. Ein Satz liegt genau so im Speicher wie ein Record bei
PUT auf eine RANDOM-Datei: numerische Felder klassisch und
little-endian, feste Strings als UTF-32LE. Daher gilt die Inkompatibilität
zum Vorbild aus demselben Grund wie oben.
Indexschlüssel. Die Schlüsselbytes sind ordnungserhaltend kodiert —
ihr Byte-Vergleich entspricht dem fachlichen Vergleich, weil redb nach
Bytes ordnet:
- Ganzzahlen: Big-Endian fester Breite mit gekipptem Vorzeichenbit.
- Gleitkommazahlen: Big-Endian der Bitdarstellung; bei negativem Vorzeichen alle Bits invertiert, sonst das oberste Bit gesetzt.
- Text: UTF-8 (dessen Bytereihenfolge ist die Codepoint-Reihenfolge, siehe
„Sortierordnung" der Sprachreferenz).
00im Text wird zu00 FFverdoppelt, den Abschluss bildet00 00— damit ordnet ein echtes Präfix vor jedem längeren Text. - Absteigende Spalten: alle Bytes dieser Spalte invertiert.
- Mehrspaltig: Verkettung in Spaltenreihenfolge.
An jeden Indexschlüssel sind acht Bytes Satz-ID (Big-Endian) angehängt. Das macht auch Einträge eines mehrdeutigen Index eindeutig, hält Dubletten in Einfügereihenfolge und macht die Präfixsuche zur Bereichsabfrage.
Datenbankidentität und Tabellenlöschung. ISAM löst bestehende Datenbankpfade
kanonisch auf; bei einer Neuanlage wird zuerst der Elternpfad aufgelöst.
Nach der Anlage wird die endgültige Dateiidentität erneut bestimmt, sodass
auch Symlinks auf zuvor fehlende Zieldateien korrekt gebunden bleiben.
Relative Pfade beziehen sich auf das aktuelle Arbeitsverzeichnis. Ein späteres
CHDIR ändert bestehende Bindungen nicht. Relative, absolute und über Symlinks
auflösbare Aliase derselben vorhandenen Datei teilen einen Schreibkontext.
DELETETABLE schließt alle Bindungen der entfernten Tabelle. Zugriffe über die
alten Nummern melden Fehler 52. Nach Rücknahme der Löschung ist der Bestand
wieder vorhanden, muss aber mit OPEN neu gebunden werden.
Transaktionen und Sicherungspunkte. Außerhalb von BEGINTRANS wird
jede Änderung einzeln festgeschrieben. Innerhalb einer Transaktion teilen
alle Bindungen derselben Datenbank einen Schreibkontext; auch ein weiteres
OPEN sieht die bisherigen Änderungen und schreibt sie nicht fest.
CLOSE #n, CLOSE und RESET lösen nur Bindungen. COMMITTRANS schreibt
fest, ROLLBACK ALL bricht die Transaktion ab; eine beim Programmende
offene Transaktion verfällt. Bei mehreren Datenbankdateien erfolgt die
Festschreibung je Datei, ohne datenbankübergreifende Atomaritätsgarantie.
SAVEPOINT liefert eine Kennung. ROLLBACK kennung nimmt die danach
erfolgten Satzänderungen, Indexanlagen/-löschungen und Tabellenanlagen/-löschungen
einschließlich Layout, Indexdefinitionen und gelöschtem Tabellenbestand zurück.
Die Transaktion bleibt offen; der gewählte und alle jüngeren Sicherungspunkte
werden verbraucht. ROLLBACK ohne Kennung verwendet den letzten
Sicherungspunkt oder, wenn keiner besteht, den Transaktionsbeginn.
Die Rücknahme funktioniert auch nach dem Schließen aller Bindungen.
Bei Satz-Rücknahmen bleibt die ID-Vergabe monoton; das Wiederherstellen
einer gelöschten Tabelle stellt auch ihren gespeicherten ID-Zähler wieder her.
Nach einer Rücknahme sind Cursor unpositioniert; nicht mehr vorhandene aktive
Indizes werden auf den NULL-Index zurückgesetzt. Bindungen an zurückgenommene
Tabellenanlagen oder an ein zurückgenommenes Layout werden gelöst. Ein erneutes
OPEN bindet den wiederhergestellten Bestand beziehungsweise legt eine fehlende
Tabelle neu an. Die von FREEFILE gelieferten Nummern berücksichtigen gemeinsam
gewöhnliche Dateien und ISAM-Bindungen; doppelte Nummern werden mit Fehler 55
abgewiesen.
Das Rücknahmeprotokoll hält Layouts unabhängig von offenen Bindungen.
Für Strukturänderungen speichert es die betroffenen Metadaten und, bei Löschungen,
den gelöschten Index beziehungsweise Tabellenbestand, keine vollständige
Datenbankkopie je Sicherungspunkt. Diese gespeicherten Daten zählen zum
ISAM-Puffer (SETMEM); reicht er nicht, scheitert die Strukturänderung vor
dem Schreiben mit Fehler 89. Rücknahme und Transaktionsende geben diesen
Puffer wieder frei. Auch DELETE prüft seine Satzbytes vor der Änderung gegen
die verfügbare Grenze; Fehler 89 lässt Sätze, Indizes und Cursor unverändert.
Das Dateiformat bleibt Version 1.
Kompilat: .tbc (neu, eigenes Format)
Version 4 ist ein eigenständig ausführbarer Bytecode-Container; das vollständige
Format steht in tbvm-design.md. tbc build app.mak erzeugt
app.tbc, tbc run app.tbc führt es ohne BAS-/FRM-/MAK-/Include-Quellen aus.
Quellorte, Prozedursignaturen und Formular-Anfangswerte einschließlich
Designzeit-Control-Arrays bleiben erhalten. Ältere Versionen 1–3 und unbekannte
Versionen werden mit Versionsangabe abgewiesen. Native Executable-Verpackung
ist noch nicht implementiert.