Phase 5: IDE-Rahmen implementieren, synchronisieren und archivieren
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@@ -0,0 +1,72 @@
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# ide-oberflaeche Specification
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## Purpose
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Definiert den bedienbaren Terminalrahmen der IDE mit zwei Arbeitsmodi, gemeinsamen Befehlen, Fenstern, Dialogen und beständigen Benutzereinstellungen.
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## Requirements
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### Requirement: Start und zwei Arbeitsmodi
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Die IDE SHALL mit Versions-/Copyright-Begrüßung und anschließend einem leeren Projekt mit Codefenster „[1] Untitled“ und rechts angeordnetem Project Window starten. Programmierumgebung und Designer SHALL im selben Prozess arbeiten. Die Umgebung SHALL File/Edit/View/Search/Run/Debug/Options/Window und rechts Help zeigen; der Designer File/Edit/View/Tools/Options/Window/Help. Der Designer SHALL eine Properties Bar statt einer Statuszeile besitzen.
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#### Scenario: Erster Start
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- **WHEN** die IDE ohne Projekt gestartet wird
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- **THEN** ist das leere Codefenster direkt bedienbar und das Project Window sichtbar; die Begrüßung blockiert keine Eingabe
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### Requirement: Einheitliche Menü- und Befehlsbedienung
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Alle Befehle aus docs/ide-referenz.md SHALL im jeweils beschriebenen Menü erscheinen. Alt oder F11 SHALL die Menüleiste aktivieren, Mnemonics auswählen und Esc abbrechen; mit „…“ bezeichnete Befehle SHALL einen Dialog öffnen. Menü, Kürzel und anklickbarer Statushinweis SHALL dieselbe Aktion auslösen. Kontextuell unzulässige Befehle SHALL deaktiviert und ihr Grund erkennbar sein.
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#### Scenario: Modusabhängige Funktionstaste
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- **WHEN** F10 im Designer und danach im pausierten Programmiermodus gedrückt wird
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- **THEN** wechselt es im Designer zwischen Menü- und Properties Bar und löst im Programmiermodus den Prozedurschritt aus
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#### Scenario: Vollständige Eingabeverteilung
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- **WHEN** Ctrl+C im Editor, F11 zur Menüaktivierung und F12 im Formularkontext gedrückt werden
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- **THEN** werden Kopieren, Menüaktivierung und Event Procedures ausgelöst, ohne als BASIC-Abbruch oder verlorene Taste behandelt zu werden
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### Requirement: MDI-Fenster und Fokus
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Fenster SHALL Titelleiste, Control-Menü, Rahmen und bei Bedarf Scrollbalken erhalten. New Window SHALL eine zusätzliche Ansicht erzeugen; Arrange All SHALL geöffnete Fenster kacheln. F6/Ctrl+F6, Shift+F6, Ctrl+F4, Ctrl+F7/F8/F9/F10/F5 und Alt+Minus SHALL Wechseln, Schließen, Verschieben, Skalieren, Minimieren, Maximieren, Wiederherstellen und Control-Menü bedienen. Die Window-Liste SHALL das aktive Codefenster markieren. Projektbuttons Form/Code und Enter SHALL die entsprechende Ansicht öffnen.
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#### Scenario: Fenster wiederherstellen
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- **WHEN** ein Codefenster verschoben, skaliert, minimiert, maximiert und wiederhergestellt wird
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- **THEN** bleiben Dokument, Cursor und vorherige Normalgeometrie erhalten und alle Bedienelemente erreichbar
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#### Scenario: Dialogfokus
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- **WHEN** ein modaler Dialog geöffnet und anschließend abgebrochen wird
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- **THEN** empfängt nur der Dialog die Eingaben und danach erhält das vorher aktive Fenster den Fokus zurück
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### Requirement: Farben und Statusanzeige
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Die IDE SHALL das Farbschema aus docs/ide-referenz.md verwenden, insbesondere blaue Codefläche, weiße aktive Titel auf Magenta, graue Menüs und schwarze Statusschrift auf Cyan. Die Statuszeile SHALL kontextuelle klickbare Kürzel und Zeile/Spalte im Format 00001:001 zeigen. Display SHALL Vorder-/Hintergrund aus 16 Farben, Desktop-Füllzeichen und Tabweite ändern können.
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#### Scenario: Farben ändern
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- **WHEN** der Benutzer Titelhintergrund, Desktopzeichen und Tabweite im Display-Dialog ändert
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- **THEN** erscheinen die Änderungen in der IDE, während die Farbvorgaben des ausgeführten BASIC-Programms unverändert bleiben
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### Requirement: Beständige und validierte Optionen
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Options SHALL Display, Set Paths, Right Mouse, Save und Syntax Checking anbieten. Syntax Checking SHALL anfangs aktiv sein. Rechtsklick SHALL konfigurierbar Kontext-Hilfe auslösen. Explizites Save SHALL die Optionen benutzerbezogen speichern; fehlerhafte oder unbekannte Konfiguration SHALL mit verständlicher Diagnose und benutzbaren Vorgaben behandelt werden.
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#### Scenario: Neustart mit Optionen
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- **WHEN** Optionen gespeichert und die IDE aus einem anderen Arbeitsverzeichnis neu gestartet wird
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- **THEN** gelten die gespeicherten Werte weiterhin, ohne Projektdateien als Konfigurationsspeicher zu benutzen
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### Requirement: Terminalgröße und Wiederherstellung
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Die IDE SHALL die aktuelle Terminalfläche nutzen und auf Größenänderungen reagieren. Unter 80×25 SHALL ausschließlich ein Mindestgrößenhinweis erscheinen, ohne Dokumente oder Sitzung zu verlieren. Normaler Exit und Fehlerabbruch SHALL Terminalmodus und Cursor wiederherstellen.
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#### Scenario: Verkleinern und zurück
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- **WHEN** ein Terminal mit offenen Dokumenten unter 80×25 schrumpft und anschließend wieder wächst
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- **THEN** kehrt die bedienbare Oberfläche mit erhaltenen Dokumenten und erreichbaren Fenstern zurück
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### Requirement: Vollständige Exportdialoge mit getrennter Erzeugung
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Run→Make EXE File und Run→Make Library SHALL bereits in Phase 5 bedienbare Dialoge für Artefaktart, Zielsystem/-architektur und Ausgabepfad öffnen. Die Ziele SHALL als natives eigenständiges Executable beziehungsweise native Systembibliothek beschrieben sein. Die Dialoge SHALL Eingaben prüfen, Überschreibkonflikte behandeln und Zustände für Erzeugung, Erfolg, Fehler und Abbruch darstellen können. Die tatsächliche Erzeugung SHALL erst mit dem Backend aus Phase 6 verfügbar sein; bis dahin SHALL nur die Erzeugungsaktion mit einem verständlichen Verfügbarkeitsgrund gesperrt sein. Die IDE MUST NOT einen Export vortäuschen oder ein bloßes TBC-Kompilat als natives Artefakt ausgeben.
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#### Scenario: Dialoge vor dem Erzeugungsbackend
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- **WHEN** beide Make-Befehle in Phase 5 über Menü oder Tastatur geöffnet werden
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- **THEN** lassen sich Zielsystem, Architektur und Ausgabepfad bearbeiten und validieren; die fehlende Erzeugung wird erklärt und keine Zieldatei geschrieben
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#### Scenario: Fehlerhafte Ausgabeangaben
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- **WHEN** ein leerer oder unzulässiger Ausgabepfad beziehungsweise ein bestehendes Ziel ohne Überschreibentscheidung angegeben wird
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- **THEN** zeigt der Dialog den Eingabefehler oder die notwendige Entscheidung und behält die übrigen Angaben
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#### Scenario: Ergebnisdarstellung über die vorbereitete Übergabe
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- **WHEN** die Exportanbindung im Oberflächentest Erzeugung, Erfolg, Fehler und Abbruch mit demselben gültigen Auftrag zurückmeldet
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- **THEN** zeigt die IDE jeweils den passenden Zustand mit Ziel beziehungsweise Diagnose und erhält die Projektdokumente; der Test behauptet keine tatsächliche native Dateierzeugung
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