OpenSpec: phase-3-runtime-bildschirm archiviert, Delta-Specs gesynct
Zwei neue Capabilities in den Hauptspecs: - datei-eio: Dateiverwaltung, drei Zugriffsarten, UTF-32-Festtextfelder, Recordkonvertierung, Sperren, Dateisystem-Anweisungen - sprachinventar: das Vollstaendigkeits-Inventar als pruefbares Artefakt Fortgeschrieben: textbildschirm (Doppelzellen, Groessenunabhaengigkeit, Bildschirmanweisungen), konsolen-basisbibliothek (Host-Neuschnitt, volle String-/Format-/Datums-/Finanzbibliothek), kompat-testkorpus (Snapshot-Vergleich, Nachweis der Groessenunabhaengigkeit), sprach-frontend (Signaturpflicht, ON-ERROR-Scoping, DATA-Rohtext). Bilanz: +32 Anforderungen, 6 geaendert, 1 ersetzt. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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175
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175
openspec/specs/datei-eio/spec.md
Normal file
@@ -0,0 +1,175 @@
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# datei-eio Specification
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## Purpose
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Die Datei-E/A stellt die Dateiverwaltung des Dialekts bereit: sequenzieller,
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wahlfreier und binärer Zugriff über Dateinummern, Record-Puffer mit
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Festtextfeldern, Positions- und Statusfunktionen sowie die
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Dateisystem-Anweisungen — plattformübergreifend und mit den
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Laufzeitfehlern des Vorbilds.
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## Requirements
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### Requirement: Dateinummern und Öffnen in drei Zugriffsarten
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`OPEN` SHALL in beiden Syntaxen des Vorbilds (Klausel- und Kurzform) die
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Zugriffsarten sequenziell (`INPUT`, `OUTPUT`, `APPEND`), wahlfrei
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(`RANDOM`) und binär (`BINARY`) unterstützen und die Datei an eine
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Dateinummer binden. `FREEFILE` SHALL die kleinste freie Dateinummer
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liefern. `CLOSE` ohne Argument SHALL alle offenen Dateien schließen,
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`RESET` ebenso. Eine bereits belegte Dateinummer MUST Laufzeitfehler 55
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„File already open" auslösen, eine nicht geöffnete Nummer Fehler 52
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„Bad file name or number", eine fehlende Datei bei `INPUT` Fehler 53
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„File not found".
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#### Scenario: Sequenzielles Schreiben und Lesen
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- **WHEN** eine Datei mit `OPEN "d.txt" FOR OUTPUT AS #1` beschrieben, geschlossen und mit `FOR INPUT` wieder geöffnet wird
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- **THEN** liefert das Lesen genau die geschriebenen Zeilen
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#### Scenario: Doppeltes Öffnen derselben Nummer
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- **WHEN** `OPEN` eine bereits offene Dateinummer verwendet
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- **THEN** tritt Laufzeitfehler 55 auf
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#### Scenario: Freie Dateinummer
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- **WHEN** `#1` offen ist und `FREEFILE` aufgerufen wird
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- **THEN** liefert `FREEFILE` eine Nummer, die noch nicht belegt ist
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### Requirement: Sequenzielle Datenübertragung
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`PRINT #` SHALL wie `PRINT` formatieren (Druckzonen, Zahlendarstellung mit
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Vorzeichenspalte), `WRITE #` SHALL Elemente komma-getrennt mit Strings in
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Anführungszeichen schreiben. `INPUT #` SHALL komma-getrennte Felder lesen
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und dabei Anführungszeichen auswerten, `LINE INPUT #` die ganze Zeile ohne
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Zeilenende. `EOF` SHALL das Erreichen des Dateiendes melden; Lesen über das
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Dateiende hinaus MUST Laufzeitfehler 62 „Input past end of file" auslösen.
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#### Scenario: WRITE # und INPUT # sind gegenläufig
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- **WHEN** `WRITE #1, "a,b", 5` geschrieben und die Zeile mit `INPUT #1, s$, n` gelesen wird
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- **THEN** enthält `s$` den Text `a,b` und `n` den Wert 5
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#### Scenario: Lesen über das Dateiende
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- **WHEN** `INPUT #1, x` nach dem letzten Datensatz ausgeführt wird
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- **THEN** tritt Laufzeitfehler 62 auf
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### Requirement: Wahlfreier Zugriff mit Record-Puffern
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`OPEN … FOR RANDOM … LEN = n` SHALL Datensätze fester Länge bereitstellen.
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`GET` und `PUT` SHALL einen Datensatz an einer 1-basierten Recordnummer
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lesen bzw. schreiben; ohne Nummer gilt der Satz nach der letzten Operation.
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`FIELD` SHALL den Recordpuffer in benannte Festtextfelder aufteilen,
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`LSET`/`RSET` SHALL links- bzw. rechtsbündig in ein Feld schreiben und
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überlange Werte abschneiden. Alternativ SHALL `GET`/`PUT` mit einer
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Variablen eines benutzerdefinierten Typs arbeiten.
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#### Scenario: Datensatz schreiben und an gleicher Stelle lesen
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- **WHEN** ein Record an Position 3 geschrieben und anschließend von Position 3 gelesen wird
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- **THEN** stimmen alle Feldwerte mit den geschriebenen überein
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#### Scenario: RSET schneidet ab
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- **WHEN** in ein Feld der Länge 5 mit `RSET` der Text `ABCDEFG` geschrieben wird
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- **THEN** enthält das Feld genau 5 Zeichen
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### Requirement: Record-Konvertierungsfunktionen
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Die Bibliothek SHALL die Konvertierungsfunktionen für Recordpuffer
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bereitstellen: `MKI$`, `MKL$`, `MKS$`, `MKD$` und `MKC$` wandeln einen
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numerischen Wert in seine Byte-Darstellung als String, `CVI`, `CVL`,
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`CVS`, `CVD` und `CVC` wandeln zurück. Jedes Paar MUST gegenläufig sein.
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Ein Argument, dessen Länge nicht zur Zielbreite passt, MUST
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Laufzeitfehler 5 „Illegal function call" auslösen. `MKSMBF$`, `MKDMBF$`,
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`CVSMBF` und `CVDMBF` SHALL dieselbe Rolle für das
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Microsoft-Binärformat älterer BASIC-Versionen erfüllen; ist dieses
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Format ein deklariertes Non-Feature, MUST die Ablehnung namentlich
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erfolgen und in der Sprachreferenz unter „Abweichungen" stehen.
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#### Scenario: MK und CV sind gegenläufig
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- **WHEN** `CVL(MKL$(123456))` ausgewertet wird
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- **THEN** ist das Ergebnis 123456
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#### Scenario: Falsche Argumentlänge
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- **WHEN** `CVI("x")` mit einem ein Zeichen langen String ausgewertet wird
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- **THEN** tritt Laufzeitfehler 5 auf
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### Requirement: Festtextfelder als UTF-32 mit fester Recordlänge
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Feste Strings (`STRING * n`) in Recordpuffern SHALL als UTF-32 gespeichert
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werden — 4 Bytes je Zeichen, damit `STRING * n` stets genau `4 * n` Bytes
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belegt und die Recordlänge unabhängig vom Zeicheninhalt konstant bleibt.
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Die daraus folgende Binär-Inkompatibilität zu Dateien des Vorbilds ist
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beschlossen (2026-09-02) und MUST in der Sprachreferenz unter
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„Abweichungen" dokumentiert sein.
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#### Scenario: Recordlänge unabhängig vom Inhalt
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- **WHEN** in ein Feld `STRING * 10` einmal `abc` und einmal `äöüßÄÖÜ` geschrieben wird
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- **THEN** belegt der Datensatz in beiden Fällen dieselbe Byteanzahl und der Folgesatz beginnt an derselben Position
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### Requirement: Binärzugriff auf Byteebene
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`OPEN … FOR BINARY` SHALL byteweise Positionierung erlauben. `GET`/`PUT`
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SHALL an einer 1-basierten Byteposition lesen bzw. schreiben, wobei die
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übertragene Länge der Größe der Zielvariablen entspricht. `SEEK` als
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Anweisung SHALL die Position setzen, `SEEK` als Funktion sie liefern.
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#### Scenario: Positioniertes Byte überschreiben
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- **WHEN** in einer Binärdatei an Position 4 ein Byte geschrieben und anschließend gelesen wird
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- **THEN** liefert das Lesen den geschriebenen Wert und die übrigen Bytes bleiben unverändert
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### Requirement: Positions- und Statusfunktionen
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`LOF` SHALL die Dateigröße in Bytes liefern, `LOC` die aktuelle Position
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in der Einheit der Zugriffsart (Datensatz bei `RANDOM`, Byte bei
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`BINARY`), `SEEK` die nächste Lese-/Schreibposition und `FILEATTR` den
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Modus bzw. das Betriebssystem-Handle. Alle Funktionen MUST bei einer nicht
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geöffneten Dateinummer Laufzeitfehler 52 auslösen.
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#### Scenario: Größe nach dem Schreiben
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- **WHEN** 100 Bytes geschrieben wurden und `LOF(1)` aufgerufen wird
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- **THEN** liefert `LOF(1)` den Wert 100
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#### Scenario: Statusfunktion auf geschlossener Datei
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- **WHEN** `LOF(9)` ohne offene Datei 9 aufgerufen wird
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- **THEN** tritt Laufzeitfehler 52 auf
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### Requirement: Satzsperren
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`LOCK` und `UNLOCK` SHALL einen Datensatz-, Byte- oder den gesamten
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Dateibereich sperren und wieder freigeben. Auf Plattformen ohne
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entsprechende Sperrmechanik MUST das Verhalten in der Sprachreferenz unter
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„Abweichungen" dokumentiert sein statt still abzuweichen.
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#### Scenario: Sperren und Freigeben
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- **WHEN** ein Datensatzbereich gesperrt und anschließend mit denselben Grenzen freigegeben wird
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- **THEN** läuft die Folgeoperation auf diesem Bereich ohne Fehler
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### Requirement: Dateisystem-Anweisungen mit plattformübergreifender Pfadsemantik
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`KILL`, `NAME … AS`, `FILES`, `CHDIR`, `CHDRIVE`, `MKDIR`, `RMDIR`,
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`CURDIR$`, `DIR$` sowie `SHELL` als Anweisung **und** als Funktion SHALL
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verfügbar sein. `CURDIR$` SHALL das aktuelle Verzeichnis liefern, `DIR$`
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den ersten bzw. — bei leerem Argument — den nächsten Treffer eines
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Suchmusters und den leeren String, wenn keiner mehr folgt. Die
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`SHELL`-Funktion SHALL den Beendigungsstatus des aufgerufenen Prozesses
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liefern. `CHDRIVE` SHALL auf Plattformen ohne Laufwerksbuchstaben
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namentlich abgewiesen oder als Non-Feature dokumentiert werden. Pfade SHALL sowohl `\` als auch `/` als Trennzeichen
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akzeptieren und auf die Konvention der laufenden Plattform abgebildet
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werden; Laufwerksbuchstaben SHALL auf Nicht-Windows-Plattformen als
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gewöhnlicher Namensbestandteil behandelt oder mit benannter Ablehnung
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abgewiesen werden. Fehlende Dateien MUST Fehler 53 auslösen, fehlende
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Pfade Fehler 76 „Path not found".
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#### Scenario: Rückwärts-Schrägstrich auf Unix
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- **WHEN** `OPEN "unter\d.txt" FOR OUTPUT AS #1` auf einer Unix-Plattform ausgeführt wird
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- **THEN** entsteht die Datei `d.txt` im Verzeichnis `unter`
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#### Scenario: Verzeichnis durchlaufen
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- **WHEN** `DIR$("*.txt")` und danach `DIR$("")` wiederholt ausgewertet werden
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- **THEN** liefern sie nacheinander alle passenden Namen und zuletzt den leeren String
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#### Scenario: Fehlender Pfad
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- **WHEN** `MKDIR` in einem nicht existierenden Elternverzeichnis aufgerufen wird
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- **THEN** tritt Laufzeitfehler 76 auf
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### Requirement: LPRINT als Druckausgabe
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`LPRINT` und `LPRINT USING` SHALL wie `PRINT` formatieren und in einen
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Druckerkanal schreiben. `LPOS` SHALL die aktuelle Spalte im
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Druckerpuffer liefern. Existiert auf der Plattform kein Druckerkanal,
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MUST das Ziel (Datei, Standardausgabe oder Ablehnung) in der
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Sprachreferenz unter „Abweichungen" dokumentiert sein.
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#### Scenario: LPRINT formatiert wie PRINT
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- **WHEN** `LPRINT 1; 2` ausgeführt wird
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- **THEN** entspricht der erzeugte Text der Ausgabe von `PRINT 1; 2`
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#### Scenario: Druckerspalte
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- **WHEN** nach `LPRINT "abc";` die Funktion `LPOS(0)` ausgewertet wird
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- **THEN** liefert sie die Spalte hinter dem ausgegebenen Text
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Reference in New Issue
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