Ortszeit statt UTC
Setzt den OpenSpec-Change phase-3-ortszeit um (21/21 Aufgaben) und zieht
damit die in Phase 3 eingegangene Abweichung zurueck: DATE$, TIME$, TIMER
und NOW rechnen in der Zeitzone des Rechners, TIMER zaehlt ab der lokalen
Mitternacht.
Versatzermittlung
- jiff 0.2.35 als Abhaengigkeit von tb-runtime
- datetime::utc_versatz(zeitpunkt) ist der einzige Aufrufpunkt der
Bibliothek; die Kalenderrechnung darunter bleibt Eigenimplementierung
und sieht sie nie -- zwei Kalendermodelle nebeneinander waeren eine
dauerhafte Fehlerquelle
- Der Versatz gilt je Zeitpunkt, nicht je Programmlauf: ein Programm, das
ueber eine Zeitumstellung hinweg laeuft, folgt ihr
Zonenzustand
- Zeitzone { System, Fest(i32), Unbekannt } im RtState
- Fest(n) macht Tests und Korpusprogramme unabhaengig von der Zone des
Testrechners; TZ waere prozessweit und set_var seit Rust 2024 unsafe
Rueckfallebene
- Ohne ermittelbare Zone gilt UTC, das Programm laeuft weiter
- tbc run meldet den Rueckfall einmal beim Start auf der Fehlerausgabe,
nicht je Abfrage -- ein stiller Wechsel waere ein Verstoss gegen den
Guiding Principle
Korpus
- Neue Direktive ' tb-tz: +-HH:MM im Harness
- zeitzone.bas prueft Ortszeit, TIMER ab lokaler Mitternacht und den
Programmversatz gegen eine gesetzte Uhrzeit
- datumzeit.bas auf die Direktive umgestellt; Sollausgabe unveraendert
Nebenbefund
- TIMER trennt jetzt ganze Sekunden (Ortszeit) vom Bruchteil
(Systemuhr). Ohne die Trennung waere TIMER in Zonen mit halbstuendigem
Versatz gesprungen.
Dokumentation: die Abweichung "Uhr laeuft in UTC" entfaellt aus
sprachreferenz.md; bibliothek.md und PLAN.md nachgezogen, jiff steht im
Stufe-2-Ideenspeicher neben crossterm.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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@@ -1,35 +1,35 @@
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## 1. Versatzermittlung
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- [ ] 1.1 `jiff` als Workspace-Abhängigkeit aufnehmen und in `tb-runtime` einbinden; verifiziert dadurch, dass `cargo build -p tb-runtime` durchläuft und `cargo tree -p tb-runtime` die Bibliothek genau einmal zeigt
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- [ ] 1.2 `datetime::utc_versatz(zeitpunkt: i64) -> Option<i32>` als einzigen Aufrufpunkt der Bibliothek schreiben (Sekunden Versatz, `None` = Zone nicht ermittelbar); verifiziert durch Unit-Test, dass der Versatz für einen festen Zeitpunkt im gültigen Bereich −50400…50400 liegt
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- [ ] 1.3 Sommerzeit prüfen: für dieselbe Zone einen Zeitpunkt im Januar und einen im Juli abfragen; verifiziert durch Unit-Test, dass sich die Versätze in einer Zone mit Sommerzeit unterscheiden und in einer ohne gleich bleiben
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- [ ] 1.4 Sicherstellen, dass die Kalenderrechnung unberührt bleibt; verifiziert dadurch, dass `datetime.rs` außerhalb von `utc_versatz` keinen Bibliotheksaufruf enthält und die bestehenden `datetime`-Tests unverändert grün sind
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- [x] 1.1 `jiff` als Workspace-Abhängigkeit aufnehmen und in `tb-runtime` einbinden; verifiziert dadurch, dass `cargo build -p tb-runtime` durchläuft und `cargo tree -p tb-runtime` die Bibliothek genau einmal zeigt
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- [x] 1.2 `datetime::utc_versatz(zeitpunkt: i64) -> Option<i32>` als einzigen Aufrufpunkt der Bibliothek schreiben (Sekunden Versatz, `None` = Zone nicht ermittelbar); verifiziert durch Unit-Test, dass der Versatz für einen festen Zeitpunkt im gültigen Bereich −50400…50400 liegt
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- [x] 1.3 Sommerzeit prüfen: für dieselbe Zone einen Zeitpunkt im Januar und einen im Juli abfragen; verifiziert durch Unit-Test, dass sich die Versätze in einer Zone mit Sommerzeit unterscheiden und in einer ohne gleich bleiben
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- [x] 1.4 Sicherstellen, dass die Kalenderrechnung unberührt bleibt; verifiziert dadurch, dass `datetime.rs` außerhalb von `utc_versatz` keinen Bibliotheksaufruf enthält und die bestehenden `datetime`-Tests unverändert grün sind
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## 2. Zonenzustand in der Laufzeit
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- [ ] 2.1 `Zeitzone { System, Fest(i32), Unbekannt }` einführen und in `RtState` halten; Vorgabe `System`, bei fehlgeschlagener Ermittlung `Unbekannt`; verifiziert durch Unit-Test je Variante
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- [ ] 2.2 `jetzt_sekunden`/`jetzt_serial` auf den Zonenzustand umstellen; verifiziert durch Unit-Test, dass `Fest(3600)` genau eine Stunde gegenüber `Unbekannt` verschiebt
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- [ ] 2.3 `DATE$`, `TIME$`, `TIMER` und `NOW` über den Zonenzustand rechnen; verifiziert durch Test, dass `HOUR(NOW)` und die Stunde aus `TIME$` bei `Fest(n)` übereinstimmen
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- [ ] 2.4 `TIMER` zählt ab lokaler Mitternacht; verifiziert durch Test, dass sich `TIMER` bei `Fest(3600)` gegenüber `Unbekannt` um 3600 verschiebt (modulo Tageslänge)
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- [ ] 2.5 `DATE$ =` / `TIME$ =` wirken auf die Ortszeit; verifiziert durch Test, dass `TIME$` nach `TIME$ = "10:20:30"` genau diesen Wert nennt und `HOUR(NOW)` 10 liefert
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- [x] 2.1 `Zeitzone { System, Fest(i32), Unbekannt }` einführen und in `RtState` halten; Vorgabe `System`, bei fehlgeschlagener Ermittlung `Unbekannt`; verifiziert durch Unit-Test je Variante
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- [x] 2.2 `jetzt_sekunden`/`jetzt_serial` auf den Zonenzustand umstellen; verifiziert durch Unit-Test, dass `Fest(3600)` genau eine Stunde gegenüber `Unbekannt` verschiebt
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- [x] 2.3 `DATE$`, `TIME$`, `TIMER` und `NOW` über den Zonenzustand rechnen; verifiziert durch Test, dass `HOUR(NOW)` und die Stunde aus `TIME$` bei `Fest(n)` übereinstimmen
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- [x] 2.4 `TIMER` zählt ab lokaler Mitternacht; verifiziert durch Test, dass sich `TIMER` bei `Fest(3600)` gegenüber `Unbekannt` um 3600 verschiebt (modulo Tageslänge)
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- [x] 2.5 `DATE$ =` / `TIME$ =` wirken auf die Ortszeit; verifiziert durch Test, dass `TIME$` nach `TIME$ = "10:20:30"` genau diesen Wert nennt und `HOUR(NOW)` 10 liefert
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## 3. Rückfallebene
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- [ ] 3.1 Bei nicht ermittelbarer Zone auf UTC zurückfallen, ohne Fehler; verifiziert durch Test mit `Zeitzone::Unbekannt`, dass alle Zeitfunktionen Werte liefern
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- [ ] 3.2 Den Rückfall beim Programmstart einmalig auf die Fehlerausgabe melden (nicht je Abfrage); verifiziert dadurch, dass `tbc run` bei `Unbekannt` genau eine Meldung schreibt und die Standardausgabe unberührt bleibt
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- [ ] 3.3 Rückfallebene in docs/sprachreferenz.md beschreiben; verifiziert durch den Abschnittseintrag
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- [x] 3.1 Bei nicht ermittelbarer Zone auf UTC zurückfallen, ohne Fehler; verifiziert durch Test mit `Zeitzone::Unbekannt`, dass alle Zeitfunktionen Werte liefern
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- [x] 3.2 Den Rückfall beim Programmstart einmalig auf die Fehlerausgabe melden (nicht je Abfrage); verifiziert dadurch, dass `tbc run` bei `Unbekannt` genau eine Meldung schreibt und die Standardausgabe unberührt bleibt
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- [x] 3.3 Rückfallebene in docs/sprachreferenz.md beschreiben; verifiziert durch den Abschnittseintrag
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## 4. Prüfbarkeit ohne Abhängigkeit von der Testmaschine
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- [ ] 4.1 Kopfzeilen-Direktive `' tb-tz: ±HH:MM` im Korpus-Harness auswerten und als `Zeitzone::Fest` setzen; verifiziert dadurch, dass ein Korpusprogramm ohne die Direktive weiterhin läuft und eines mit ihr den gesetzten Versatz verwendet
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- [ ] 4.2 Korpusprogramm `zeitzone.bas` mit festem Versatz: `DATE$`/`TIME$`/`TIMER`/`NOW` gegen eine per `DATE$ =`/`TIME$ =` gesetzte Uhrzeit prüfen; verifiziert dadurch, dass die Sollausgabe unabhängig von der Zone des Testrechners stimmt
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- [ ] 4.3 Bestehendes `datumzeit.bas` auf die Direktive umstellen, damit es auch nach der Umstellung deterministisch bleibt; verifiziert dadurch, dass seine Sollausgabe unverändert bleibt
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- [x] 4.1 Kopfzeilen-Direktive `' tb-tz: ±HH:MM` im Korpus-Harness auswerten und als `Zeitzone::Fest` setzen; verifiziert dadurch, dass ein Korpusprogramm ohne die Direktive weiterhin läuft und eines mit ihr den gesetzten Versatz verwendet
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- [x] 4.2 Korpusprogramm `zeitzone.bas` mit festem Versatz: `DATE$`/`TIME$`/`TIMER`/`NOW` gegen eine per `DATE$ =`/`TIME$ =` gesetzte Uhrzeit prüfen; verifiziert dadurch, dass die Sollausgabe unabhängig von der Zone des Testrechners stimmt
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- [x] 4.3 Bestehendes `datumzeit.bas` auf die Direktive umstellen, damit es auch nach der Umstellung deterministisch bleibt; verifiziert dadurch, dass seine Sollausgabe unverändert bleibt
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## 5. Abschluss
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- [ ] 5.1 Abweichung „Uhr läuft in UTC" aus docs/sprachreferenz.md entfernen und durch die Beschreibung der Zonenermittlung ersetzen; verifiziert dadurch, dass der Abweichungspunkt nicht mehr auftaucht
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- [ ] 5.2 `docs/bibliothek.md`, Abschnitt Datum/Zeit, fortschreiben; verifiziert durch den geänderten Abschnitt
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- [ ] 5.3 PLAN.md Stufe 2, Eintrag „Runtime-Bibliotheken als BASIC-Bibliotheken", um die Zeitzonenbibliothek erweitern (Zonennamen, Versatz zu einem Zeitpunkt, Umrechnung zwischen Zonen) — neben crossterm; verifiziert durch den ergänzten Eintrag
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- [ ] 5.4 PLAN.md Phase 3: den Hinweis auf die UTC-Abweichung durch den Verweis auf diesen Change ersetzen; verifiziert durch den aktualisierten Abschnitt
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- [ ] 5.5 Inventar unverändert lassen und den Abgleichstest prüfen; verifiziert dadurch, dass `cargo test -p tb-frontend --test inventar` grün bleibt (die Elemente waren bereits implementiert, nur ihr Zeitbezug ändert sich)
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- [ ] 5.6 Vollständige Suite ausführen; verifiziert dadurch, dass `cargo test --workspace` grün ist
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- [x] 5.1 Abweichung „Uhr läuft in UTC" aus docs/sprachreferenz.md entfernen und durch die Beschreibung der Zonenermittlung ersetzen; verifiziert dadurch, dass der Abweichungspunkt nicht mehr auftaucht
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- [x] 5.2 `docs/bibliothek.md`, Abschnitt Datum/Zeit, fortschreiben; verifiziert durch den geänderten Abschnitt
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- [x] 5.3 PLAN.md Stufe 2, Eintrag „Runtime-Bibliotheken als BASIC-Bibliotheken", um die Zeitzonenbibliothek erweitern (Zonennamen, Versatz zu einem Zeitpunkt, Umrechnung zwischen Zonen) — neben crossterm; verifiziert durch den ergänzten Eintrag
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- [x] 5.4 PLAN.md Phase 3: den Hinweis auf die UTC-Abweichung durch den Verweis auf diesen Change ersetzen; verifiziert durch den aktualisierten Abschnitt
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- [x] 5.5 Inventar unverändert lassen und den Abgleichstest prüfen; verifiziert dadurch, dass `cargo test -p tb-frontend --test inventar` grün bleibt (die Elemente waren bereits implementiert, nur ihr Zeitbezug ändert sich)
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- [x] 5.6 Vollständige Suite ausführen; verifiziert dadurch, dass `cargo test --workspace` grün ist
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