Projektmodule und vollständiges TBC-Kompilat umsetzen und Change archivieren

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2026-09-05 23:06:56 +02:00
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@@ -17,6 +17,8 @@ implizite Konvertierungen erscheinen als explizite Konvertierungs-Opcodes
an den vom HIR bestimmten Stellen. Der Opcode-Satz SHALL in
docs/tbvm-design.md vollständig dokumentiert sein.
Die Dokumentation SHALL sämtliche tatsächlich serialisierbaren Instruktionen einschließlich Forms, Ereignissteuerung und Dateioperationen mit Operanden und Encoding führen.
#### Scenario: Gemischter Ausdruck wird monomorph
- **WHEN** `d# = i% + 1.5#` übersetzt wird (INTEGER-Variable, DOUBLE-Ziel)
- **THEN** enthält der Bytecode einen Konvertierungs-Opcode INTEGER→DOUBLE und eine DOUBLE-Addition, keinen generischen Additions-Opcode
@@ -27,14 +29,17 @@ docs/tbvm-design.md vollständig dokumentiert sein.
### Requirement: `.tbc`-Containerformat
Das Kompilat SHALL als `.tbc`-Datei serialisierbar und wieder ladbar sein:
Magic `TBC\0`, Formatversion, Abschnittstabelle mit den Abschnitten
CONSTS (deduplizierter Konstantenpool), TYPES (TYPE-Layouts), PROCS
(modul-qualifizierte Prozedurtabelle mit Signatur, Locals-Anzahl,
Code-Offset), CODE, DATA (`READ`/`RESTORE`-Segment) und LINES
(Zeilentabelle). Laden und erneutes Serialisieren MUST verlustfrei sein;
Magic `TBC\0`, Formatversion und dokumentierte Abschnittstabelle.
Der Container SHALL Quellen und Module, Konstantenpool, TYPE-Layouts,
modulqualifizierte Prozeduren mit vollständiger Signatur, Locals und Code,
DATA sowie die vollständigen Forms-Anfangsbeschreibungen führen.
Code und Quellortinformationen SHALL inline in den Prozeduren liegen
dürfen; eigenständige CODE-/LINES-Abschnitte sind nicht erforderlich. Laden und erneutes Serialisieren MUST verlustfrei sein;
eine unbekannte Formatversion MUST mit einer klaren Fehlermeldung
abgewiesen werden.
Ein aus FRM- oder Projektquellen gebautes Kompilat SHALL ohne erneuten Zugriff auf diese Quellen ausführbar sein und ihre Anfangseigenschaften und Designzeit-Control-Arrays bewahren.
#### Scenario: Roundtrip
- **WHEN** ein kompiliertes Modul als `.tbc` geschrieben und wieder geladen wird
- **THEN** ist das geladene Kompilat funktional identisch (gleiche Ausführung, gleiche Zeilenzuordnung)
@@ -43,15 +48,25 @@ abgewiesen werden.
- **WHEN** eine `.tbc`-Datei mit höherer Formatversion geladen wird
- **THEN** wird das Laden mit einer Meldung abgelehnt, die die Version nennt
#### Scenario: Formularwerte nach Kompilat-Rundlauf
- **WHEN** ein Formular mit Text1.Text = "hello" kompiliert, gespeichert und ohne Quelldatei geladen wird
- **THEN** liefert der erste Zugriff auf Text1.Text weiterhin hello
### Requirement: Zeilentabelle für Fehlerortung
Der Bytecode SHALL jede Anweisung ihrem Ursprung (Moduldatei, Zeile)
zuordnen, sodass Laufzeitfehlermeldungen, `ERL`, Breakpoints und
Einzelschritt die Quellzeile exakt benennen können.
Die Zuordnung SHALL auch nach Include-Expansion und bei mehreren Projektmitgliedern die ursprüngliche Datei und physische Zeile bewahren. Numerische BASIC-Zeilenlabels für ERL SHALL davon getrennt bleiben.
#### Scenario: Fehler nennt Zeile
- **WHEN** in Zeile 42 eines Programms ein Laufzeitfehler ohne Handler auftritt
- **THEN** nennt die Fehlermeldung Zeile 42
#### Scenario: Fehler aus Projektbibliothek
- **WHEN** lib.bas in physischer Zeile 2 einen Fehler auslöst und über app.mak aufgerufen wird
- **THEN** nennt die Meldung lib.bas und Zeile 2 statt einer verketteten Projektzeile
### Requirement: Instant-Compile-Budget
Die Übersetzung (Lexen bis Bytecode) SHALL ohne globale Analysepasses
auskommen; Vorwärtsreferenzen werden über Fixups aufgelöst. Ein

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@@ -33,6 +33,10 @@ Zuweisung einen Fehler auslösen.
- **WHEN** `Check1.Value = 3` ausgeführt wird
- **THEN** tritt Laufzeitfehler 5 auf
#### Scenario: Getrennte Werte gleichnamiger Controls
- **WHEN** Form1!Text1.Text auf a und Form2!Text1.Text auf b gesetzt werden
- **THEN** liefern die beiden Zugriffe unabhängig a und b
### Requirement: Container-Zugriff über den Bang-Operator
`form!steuerelement.eigenschaft` SHALL ein Steuerelement eines benannten
Formulars ansprechen. Die Schreibweise MUST NOT mit dem Typsuffix `!`

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@@ -99,10 +99,16 @@ tragen; die Meldungstexte SHALL dem Katalog des Vorbilds folgen, wo eine
Entsprechung existiert (z. B. „Type mismatch", „Duplicate definition",
„Label not defined", „Subprogram not defined", „Overflow").
Bei Projekten und Includes SHALL jede Diagnose den ursprünglichen Dateinamen mit dessen physischer Zeile und Spalte tragen.
#### Scenario: Position in der Diagnose
- **WHEN** in Zeile 3 ein Typkonflikt auftritt
- **THEN** nennt die Diagnose Zeile 3 und die Spalte des Ausdrucks
#### Scenario: Include-Diagnose
- **WHEN** ein eingebundenes Include einen Typfehler enthält
- **THEN** nennt die Diagnose die Include-Datei und ihre eigene Quellposition
### Requirement: Typisiertes HIR als Sema-Ausgabe
Die semantische Analyse SHALL neben den Diagnosen einen typisierten,
abgesenkten Zwischenbaum (HIR) liefern, der die Codegen-Eingabe bildet:
@@ -259,6 +265,8 @@ Basis weder ein benutzerdefinierter Typ noch ein bekanntes Objekt ist,
MUST eine Diagnose erzeugen, die Basis und Eigenschaft namentlich nennt;
er MUST NOT zu einer impliziten Variablen mit Punkt im Namen werden.
Gleichnamige Steuerelemente unterschiedlicher Formulare SHALL im jeweiligen Formularnamensraum aufgelöst werden; die explizite Containerangabe SHALL vor der lokalen Namenssuche wirken.
#### Scenario: Unbekanntes Objekt wird benannt
- **WHEN** ein Modul `Text9.Text = "a"` ohne Steuerelement `Text9` enthält
- **THEN** nennt die Diagnose `Text9` als unbekanntes Objekt statt „Type mismatch" zu melden
@@ -275,6 +283,10 @@ er MUST NOT zu einer impliziten Variablen mit Punkt im Namen werden.
- **WHEN** ein Modul `IF TYPEOF Ziel IS CommandButton THEN` enthält
- **THEN** wird es übersetzt und die Klasse gegen die bekannten Steuerelementklassen geprüft
#### Scenario: Gleichnamige Controls verschiedener Formulare
- **WHEN** Form1 und Form2 jeweils Text1 enthalten und Form2!Text1.Text gelesen wird
- **THEN** wird Text1 in Form2 aufgelöst und das Programm übersetzt diagnosefrei
### Requirement: Bang-Operator neben dem SINGLE-Suffix
Der Lexer SHALL `!` als Container-Operator erkennen, wenn ihm ein
Bezeichner folgt, und andernfalls als Typsuffix für SINGLE. Beide Formen

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@@ -95,6 +95,8 @@ Arrayelemente, UDT-Felder) inspizieren und die Ausführung fortsetzen
können. Die Tick-Prüfung erfolgt nur an Anweisungsgrenzen, nicht pro
Opcode.
Ein Breakpoint SHALL durch Modulidentität und physische Quellzeile bestimmt sein. Gleiche Zeilennummern anderer Module MUST NOT denselben Breakpoint auslösen.
#### Scenario: Breakpoint hält an
- **WHEN** ein Breakpoint auf Zeile 10 gesetzt ist und die Ausführung Zeile 10 erreicht
- **THEN** hält die VM vor der Anweisung an und meldet Modul und Zeile
@@ -103,6 +105,10 @@ Opcode.
- **WHEN** die VM an einem Breakpoint steht
- **THEN** liefert die Inspektions-API den aktuellen Wert einer benannten Variablen
#### Scenario: Gleiche Zeile in zwei Modulen
- **WHEN** ein Breakpoint auf Modul A, Zeile 10 gesetzt ist und Modul B Zeile 10 ausführt
- **THEN** läuft B weiter; erst A Zeile 10 hält an
### Requirement: Programmende im Runner
Außerhalb der IDE SHALL `END` (und das Erreichen des Programmendes) den
Prozess mit Exit-Code 0 beenden; `STOP` SHALL mit der Meldung