Ereigniszustellung und Hostgrenzen korrigieren und Change archivieren

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2026-09-05 19:15:31 +02:00
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@@ -21,6 +21,8 @@ Systemuhr zugreifen. Ein Host ohne Terminal MUST die Zeit frei stellen
können, sodass zeitgesteuerte Programme ohne Wartezeit und mit
reproduzierbarem Ergebnis prüfbar sind.
Auch Wartefristen der VM SHALL ausschließlich von der Hostzeit abhängen. Ein Host mit stehender virtueller Zeit MUST NOT durch reale verstrichene Zeit eine Frist scheinbar erreichen.
#### Scenario: Zeitgesteuerter Trap ohne echte Wartezeit
- **WHEN** ein Testhost die Zeit um 5 Sekunden vorstellt und ein Programm `ON TIMER(5) GOSUB Marke` mit `TIMER ON` aktiv hat
- **THEN** wird der Trap zugestellt, ohne dass der Test tatsächlich wartet
@@ -29,6 +31,10 @@ reproduzierbarem Ergebnis prüfbar sind.
- **WHEN** dasselbe zeitgesteuerte Korpusprogramm zweimal mit demselben Zeitverlauf ausgeführt wird
- **THEN** ist die Ausgabe beide Male identisch
#### Scenario: Stehende virtuelle Zeit
- **WHEN** ein Host während SLEEP seine Zeit unverändert hält
- **THEN** endet SLEEP nicht wegen realer Zeit; eine vom Host gemeldete Frist oder ein zugestelltes Ereignis beendet das Warten
### Requirement: Mausereignisse in Zellenkoordinaten
Die Darstellungsschicht SHALL Mausereignisse der Ausführungsumgebung an
die Laufzeit weitergeben: Drücken, Loslassen und Bewegung, jeweils mit
@@ -40,6 +46,8 @@ SHALL der Reihenfolge ihres Eintreffens entsprechen. Solange kein
Verbraucher ein Mausereignis annimmt, MUST es am Zustellpunkt verworfen
werden, damit die Warteschlange nicht unbegrenzt wächst.
Die Reihenfolge SHALL bis zur beobachtbaren Ausführung der zugehörigen Handler erhalten bleiben; getrennte Quellarten MUST NOT nachträglich nach ihrer Art umgeordnet werden.
#### Scenario: Position als Zelle
- **WHEN** in der linken oberen Ecke der Darstellungsfläche die linke Maustaste gedrückt wird
- **THEN** trägt das Ereignis Zeile 1 und Spalte 1
@@ -56,6 +64,14 @@ werden, damit die Warteschlange nicht unbegrenzt wächst.
- **WHEN** ein Programm ohne Verbraucher für Mausereignisse läuft und die Maus dauerhaft bewegt wird
- **THEN** wächst die Warteschlange nicht über ihre Grenze und das Programm läuft unverändert weiter
#### Scenario: Taste vor Maus bis zum Handler
- **WHEN** eine Taste vor einem Mausklick eintrifft und beide Handler eine Kennung anhängen
- **THEN** steht die Tastenkennung vor der Mauskennung
#### Scenario: Maus vor Taste bis zum Handler
- **WHEN** ein Mausklick vor einer Taste eintrifft
- **THEN** wird zuerst der Maushandler wirksam
### Requirement: Abschließende Liste der Zustellpunkte
Ereignisse SHALL ausschließlich an folgenden Punkten zugestellt werden
— das Vorbild prüft die Ereignismarke „before executing the next
@@ -66,6 +82,8 @@ Trap-Handler beginnen; insbesondere MUST NOT eine Anweisung in ihrer
Mitte unterbrochen werden. Ein zugestelltes Ereignis SHALL ein laufendes
`SLEEP` beenden.
Forms-Ereignisse SHALL auch während SLEEP an dessen bestehenden Zustellpunkten verarbeitet werden. Eine für das Menü geltende Zustellsperre SHALL an jedem Zustellpunkt gleichermaßen gelten.
#### Scenario: Keine Zustellung innerhalb einer Anweisung
- **WHEN** ein Ereignis fällig wird, während eine mehrteilige Anweisung ausgewertet wird
- **THEN** läuft die Anweisung zu Ende und der Handler beginnt erst an der folgenden Anweisungsgrenze
@@ -78,6 +96,10 @@ Mitte unterbrochen werden. Ein zugestelltes Ereignis SHALL ein laufendes
- **WHEN** ein anstehendes Ereignis vorliegt und `DOEVENTS` ausgewertet wird
- **THEN** läuft der zugehörige Handler, bevor `DOEVENTS` einen Wert liefert
#### Scenario: Forms-Timer beendet SLEEP
- **WHEN** während SLEEP ein aktiver Forms-Timer fällig wird
- **THEN** läuft dessen Handler und SLEEP kehrt danach zurück
### Requirement: Maskierung je Quelle mit drei Zuständen
Jede Ereignisquelle SHALL drei Zustände kennen. `ON` stellt Ereignisse
zu. `OFF` verwirft sie; ein während `OFF` eingetretenes Ereignis MUST
@@ -146,6 +168,8 @@ zugestellt werden und MUST NOT zusätzlich über `INKEY$`, `INPUT`,
`LINE INPUT` oder `INPUT$` sichtbar werden. Bei `OFF` oder `STOP` der
Quelle SHALL die Taste dem normalen Eingabestrom erhalten bleiben.
Unter STOP SHALL die Taste normal lesbar bleiben und zugleich höchstens ein Ereignis für das spätere ON gemerkt werden.
#### Scenario: Getrappte Taste erscheint nicht bei INKEY$
- **WHEN** `ON KEY(1) GOSUB Marke` mit `KEY(1) ON` gilt und F1 gedrückt wird
- **THEN** läuft der Handler und ein anschließendes `INKEY$` liefert den leeren String
@@ -154,6 +178,10 @@ Quelle SHALL die Taste dem normalen Eingabestrom erhalten bleiben.
- **WHEN** derselbe Trap mit `KEY(1) OFF` gilt und F1 gedrückt wird
- **THEN** liefert `INKEY$` die Sondertastenfolge für F1
#### Scenario: STOP merkt und erhält Eingabe
- **WHEN** unter KEY(1) STOP F1 gedrückt, per INKEY$ gelesen und danach KEY(1) ON ausgeführt wird
- **THEN** liefert INKEY$ die Sondertastenfolge und der Handler läuft nach ON genau einmal
### Requirement: Benutzerdefiniertes Ereignis
`SetUEvent` SHALL ein benutzerdefiniertes Ereignis auslösen, das über
`ON UEVENT GOSUB` und die Steueranweisung `UEVENT` denselben Regeln für
@@ -208,3 +236,7 @@ ausgewiesen sein.
#### Scenario: Signal ohne Trap bleibt Abbruch
- **WHEN** ein `SIGINT` eintrifft, ohne dass ein `SIGNAL(1)`-Trap aktiv ist
- **THEN** bleibt es beim bisherigen Abbruchverhalten
#### Scenario: SIGTERM wird zugestellt
- **WHEN** SIGNAL(2) ON gilt und ein SIGTERM über den Host eintrifft
- **THEN** wird das Ziel von ON SIGNAL(2) GOSUB am nächsten erlaubten Zustellpunkt ausgeführt