## Context input_sources/append_project_source erzeugen einen einzigen String, doppelte Definitionen werden teilweise entfernt. FormCatalog.find benutzt den ersten globalen Namen. PROC enthält Code/Zeilen inline, OBJS nur Objektstammdaten. Das CLI-build-Ergebnis verwirft die separaten FormFile-Werte. Siehe proposal.md und die Delta-Specs. ## Goals / Non-Goals **Goals:** Den vorhandenen Compilerpipeline-Vertrag auf ein vollständiges Projekt erweitern und daraus ein allein ausführbares Artefakt liefern. **Non-Goals:** Keine IDE-Oberfläche, keine native Executable-Verpackung, keine Binärkompatibilität zu alten unvollständigen TBC-Versionen. ## Decisions ### D1 — Quellidentität vor Expansion sichern Projektmitglieder und Include-Segmente als Quellen mit stabiler ID führen; physische Datei/Zeile/Spalte getrennt von BASICs numerischem ERL-Label bewahren. Kein nachträgliches Zurückrechnen aus der verketteten Zeilenzahl. Einmodul-APIs können den Projektpfad mit einem Mitglied aufrufen. ### D2 — Namen innerhalb ihres Containers auflösen Form- und Control-IDs bleiben numerisch; Lookup sucht zuerst im expliziten Formular/aktuellen Modul. Modulprozeduren erhalten qualifizierte IDs, Form_Load pro Formular eine eigene Bindung. Doppelte lokale Namen dürfen nicht durch globales Deduplizieren verschwinden; echte Duplikate im selben Scope melden. ### D3 — Selbstständiges Kompilat Vor dem Serialisieren das vollständige Forms-Anfangsmodell mit Werten, Indizes und Eltern-IDs aufnehmen. Lesen rekonstruiert dieselben Anfangswerte; CLI run akzeptiert das neue TBC direkt. Normale Projektdateien müssen nach build zum Ausführen nicht mehr verfügbar sein. ### D4 — Formatrevision statt zusätzlicher Scheinabschnitte Inline-Code und Inline-Quellortinstruktionen beibehalten, aber vollständige Quell-/Modultabelle und Prozedursignaturen hinzufügen. Version 4 reservieren, vorhandene Kennungen dokumentieren und OBJS um vollständige Anfangsdaten erweitern. Kein separater CODE/LINES-Abschnitt allein zur Erfüllung einer veralteten Strukturvorgabe. Unbekannte/ältere inkompatible Versionen klar ablehnen. ## Risks / Trade-offs - Scope-Änderungen können bisher zufällig verbundene globale Namen verändern → Mehrmodulprogramme mit SHARED/COMMON, wiederholten Includes und gleichnamigen privaten Prozeduren prüfen. - Verlust von ERL-Semantik durch neue Quellorte → numerische Labels und physische Dateizeilen ausdrücklich getrennt testen. - Containeränderung kann fremde Dateien fehlinterpretieren → Längen/IDs/Versionen beim Laden prüfen und Roundtrip-Ausführung mit entfernten Quellen testen. ## Migration Plan Eigenständiger Compiler-/Container-Change. Nach Ereigniszustellung integrieren, falls beide interp.rs ändern. F24 und alle Bytecode-Requirement-Blöcke gehören ausschließlich hierher. Bestehende Spec-/Codeverträge erst nach erfolgreicher Umsetzung synchronisieren und archivieren. Bis dahin bleiben alle Tasks offen. Änderungen als zusammenhängenden Commit je Change integrieren; bei Fehlschlag auf den vorherigen Code zurückgehen und neue Datenformatversionen nicht mit alten Lesern öffnen.