# Messung: Kosten der Ereigniszustellung (Aufgabe 8.1) `cargo bench -p tb-vm --bench vm`, Release, dieselbe Maschine. „Vorher" ist der Stand von `060674b` in einem eigenen Worktree, „nachher" der Median aus drei Läufen dieses Changes. | Last | vorher | nachher | Abweichung | |---|---|---|---| | INTEGER-Schleife (10 Mio) | 898 ms | 901 ms | +0,3 % | | DOUBLE-Schleife (5 Mio) | 419 ms | 429 ms | +2,4 % | | SUB-Aufrufe (1 Mio, BYREF) | 94 ms | 96 ms | +2,1 % | | String-Funktionen (200k) | 86 ms | 83 ms | −3,5 % | **Deutung.** Zwei Änderungen wirken hier zusammen, und nur die zweite kostet: 1. **Die Zustellprüfung** an der Anweisungsgrenze ist ein einzelner Bool-Test (`traps.aktiv()`, ein gepflegtes Feld). Ohne definierten Trap fällt sie sofort durch; die Uhr wird gar nicht erst gelesen. Das ist im Rauschen nicht auffindbar. 2. **Die zusätzliche Anweisungsgrenze je `FOR`-Durchlauf** (design.md, D10) ist eine Instruktion mehr pro Iteration. Sie erklärt die ~2 % auf den schleifenlastigen Lasten und ist bewusst bezahlt: ohne sie ist `FOR i = 1 TO n: NEXT` für Ereignisse, Breakpoints und Abbruch taub. `DO`/`WHILE` zahlen nichts, dort zeigt der Rücksprung auf eine ohnehin vorhandene Grenze. Die Streuung zwischen den Läufen liegt bei ±1,5 % (String-Last sogar schneller als vorher), die 2 % sind also am Rand der Auflösung dieses Harness — als obere Schranke aber belastbar.