## 1. Belege aus der Original-Hilfe - [x] 1.1 Einzelseiten zu `ON TIMER`, `ON KEY`, `ON UEVENT`, `ON SIGNAL`, `TIMER`, `KEY(n)`, `UEVENT`, `SIGNAL(n)`, `EVENT` und `SetUEvent` erfassen und in `umfang-und-form.md` dieses Changes wortgetreu festhalten (Syntaxzeilen, Wertebereiche von `n`, Reihenfolge gleichzeitig fälliger Ereignisse, Verhalten in Prozeduren); verifiziert durch die vorhandene Datei mit Quellenangabe je Element - [x] 1.2 Aus 1.1 die Festlegungen ableiten, die die Hilfe **nicht** hergibt, und sie als Abweichung in `docs/sprachreferenz.md` §8 eintragen — insbesondere die Quellenzuordnung von `SIGNAL(n)`; verifiziert durch den Abschnitt „Abweichungen" mit je einem Satz Begründung - [x] 1.3 Delta-Specs an die Belege aus 1.1 angleichen (Leitplanke „Referenzverhalten schlägt Eleganz"): `EVENT` ohne `STOP`, automatischer `STOP`/`ON` um den Handler, `OFF` verwirft Gemerktes, Wertebereiche von `KEY`/`TIMER`/`SIGNAL`; verifiziert durch `openspec validate --strict` und die geänderten Requirements ## 2. Zeit- und Mausquelle im Host (BREAKING) - [x] 2.1 `Host`-Trait um eine monotone Zeitabfrage erweitern und `TerminalHost` daran anschließen; verifiziert durch `cargo build`, das alle drei Host-Implementierungen ohne Warnung übersetzt - [x] 2.2 `CaptureHost` um eine stellbare virtuelle Uhr erweitern (setzen und vorrücken); verifiziert durch einen Unit-Test, der die Uhr vorrückt und den gelesenen Wert prüft - [x] 2.3 Signalquelle: Marke im Signalhandler setzen, Übersetzung in ein Ereignis beim Abholen (D8), `SIGINT` und `SIGTERM` plattformübergreifend über `signal-hook`; verifiziert durch einen Unit-Test, der eine gesetzte Marke als Ereignis wiederfindet - [x] 2.4 Mausereignis in das Ereignismodell aufnehmen (Drücken, Loslassen, Bewegung, Taste, Umschaltzustand, Position) und `TerminalHost` die `crossterm`-Mausereignisse durchreichen lassen, statt sie zu verwerfen; verifiziert durch Unit-Tests der Abbildung je Ereignisart - [x] 2.5 Umrechnung auf 1-basierte Zellenkoordinaten in der Darstellungsschicht, Ereignisse außerhalb der Fläche verwerfen (D7); verifiziert durch Unit-Tests an den Rändern — Zelle 1,1, letzte Zelle, Position außerhalb, und dieselben Fälle nach einer Größenänderung - [x] 2.6 `CaptureHost` kann Mausereignisse einspeisen und die Reihenfolge gegenüber Tastenereignissen bleibt erhalten; verifiziert durch einen Unit-Test mit gemischter Folge ## 3. Trap-Zustände in der Laufzeit - [x] 3.1 Trap-Tabelle in `RtState`: je Quelle Zustand `ON`/`OFF`/`STOP`, höchstens ein anstehendes Ereignis, Zielkennung; verifiziert durch Unit-Tests für die drei Zustandsübergänge inklusive „STOP merkt genau eines" - [x] 3.2 Hauptschalter `EVENT` als Überlagerung der Einzelzustände; verifiziert durch einen Unit-Test, der nach `EVENT ON` den vorherigen Einzelzustand wiederfindet - [x] 3.3 Fälligkeit der Zeit-Traps aus der Host-Zeit berechnen; verifiziert durch einen Unit-Test mit virtueller Uhr über mehrere Fristen inklusive übersprungener Frist - [x] 3.4 `SetUEvent` als Auslöser des benutzerdefinierten Ereignisses; verifiziert durch einen Unit-Test, der genau eine Zustellung sieht - [x] 3.5 Getrappte Tasten am Zustellpunkt aus der Tastenschlange nehmen (D5); verifiziert durch Unit-Tests für beide Richtungen — getrappte Taste erscheint nicht bei `INKEY$`, nicht getrappte bleibt erhalten - [x] 3.7 Umschaltzustand im Tastenereignis mitführen und `KEY n, CHR$(flag)+CHR$(scan)` für n = 15–25 als Erklärung einer Trap-Taste (statt Makrozuweisung); verifiziert durch Unit-Tests für Strg+A mit und ohne Strg sowie durch die Scancode-Tabelle aus der Original-Hilfe - [x] 3.6 Mausereignisse ohne Verbraucher am Zustellpunkt verwerfen und die Warteschlange begrenzen (D7); verifiziert durch einen Unit-Test, der viele Bewegungsereignisse einspeist und die Warteschlangenlänge prüft ## 4. Zustellung in der VM - [x] 4.1 Zustellbit im Flagwort und Fälligkeitsprüfung an `Instr::Stmt`; verifiziert durch einen VM-Test, der ohne aktiven Trap keine Zustellung auslöst - [x] 4.2 Trap-Frame auf den Modulrumpf legen und mit `RETURN` abräumen (D2), inklusive eigenem `GOSUB`-Stapel und `RETURN label`; verifiziert durch VM-Tests für Zustellung aus dem Modulrumpf und aus einer `SUB` heraus, jeweils mit unverändertem Zustand danach - [x] 4.3 Eigene Quelle während des Handlers stoppen und mit `RETURN` freigeben; verifiziert durch einen VM-Test, der den Handler nicht erneut betritt - [x] 4.7 Anweisungsgrenze in den Rücksprung jeder Schleife legen — ohne sie ist `FOR i = 1 TO n: NEXT` für Ereignisse, Breakpoints und Abbruch taub (Befund bei 4.2); verifiziert durch einen Test, der für alle vier Schleifenformen eine Grenze im Kreis nachweist, und dadurch, dass die Trap-Tests mit leerem Schleifenrumpf laufen - [x] 4.4 Reihenfolge bei mehreren fälligen Ereignissen nach Beleg aus 1.1 festlegen; verifiziert durch einen VM-Test mit zwei gleichzeitig fälligen Quellen - [x] 4.5 `DOEVENTS` und `SLEEP` von Builtins auf Anweisungen mit Zustellung umstellen; verifiziert durch VM-Tests — Handler läuft innerhalb einer `DOEVENTS`-Schleife, und `SLEEP` endet vorzeitig durch eine Zustellung - [x] 4.8 Befund bei 4.6: `ERL` meldete die Zeile des Fehlerhandlers statt der Fehlerzeile, sobald der Handler selbst nummeriert war — laufende Zeilennummer und `ERL` getrennt; verifiziert durch einen Regressionstest mit nummeriertem Handler - [x] 4.6 Fehler in einem Handler an die geltende Fehlerbehandlung geben, `RESUME` bezieht sich auf den Handler; verifiziert durch einen VM-Test, dessen `ERL` die Zeile im Handler nennt ## 5. Frontend - [x] 5.1 Grammatik für `ON TIMER(n)/KEY(n)/UEVENT/SIGNAL(n) GOSUB ziel` als eigene Konstrukte; verifiziert durch einen Parser-Test, der zeigt, dass daraus kein berechnetes `ON ausdruck GOSUB` entsteht - [x] 5.2 Signaturen und Wertebereichsprüfung der Steueranweisungen und von `SetUEvent`; verifiziert durch Sema-Tests, deren Diagnosen das Element namentlich nennen (`ON KEY(99)`, `ON PEN`, `CALL SetUEvent`) - [x] 5.3 Trap-Ziele wie `GOSUB`-Ziele auflösen; verifiziert durch einen Sema-Test, der ein fehlendes Label namentlich meldet - [x] 5.4 Absenkung ins HIR/Bytecode, `Unsupported`-Absenkung von `SETUEVENT` entfernen; verifiziert durch `cargo test -p tb-frontend`, inklusive des Inventartests ## 6. Korpus und Harness - [x] 6.1 Kopfzeilen-Direktive `' tb-clock: ms/Zustellpunkt` im Harness auswerten und ohne Direktive den Lauf mit zeitgesteuerten Traps abweisen (D6); verifiziert durch einen Harness-Test für beide Fälle - [x] 6.2 Korpusprogramme mit Sollausgabe anlegen: Zeit-Trap, Tasten-Trap mit Eingabestrom-Nachweis, `SetUEvent`, die drei Maskierungszustände, `EVENT`-Hauptschalter, Rückkehr in eine unterbrochene Schleife; verifiziert durch `cargo test -p tb-cli`, byte-genau gegen die `.out` - [x] 6.3 Denselben Korpuslauf zweimal ausführen und auf identische Ausgabe prüfen; verifiziert durch einen Test, der die Reproduzierbarkeit sicherstellt ## 7. Dokumentation und Inventar - [x] 7.1 `docs/sprachreferenz.md` §8 ausformulieren: Zustellpunkte, Maskierung, Wiedereintritt, Wertebereiche; verifiziert durch den Abschnitt, der jede Spec-Zusicherung wiederfindet - [x] 7.2 `docs/bibliothek.md` um die zehn Elemente erweitern; verifiziert durch je einen Eintrag mit Syntax und Wirkung - [x] 7.3 `docs/inventar.md`: die zehn Einträge auf `implementiert` mit Fundstelle setzen; verifiziert durch `inventar_stimmt_mit_code_ueberein` - [x] 7.4 PLAN.md: Eingangsaufgabe und Punkt „Klassische Ereignis-Traps" der Phase 4 abhaken, Befunde festhalten; verifiziert durch die aktualisierte Phase-4-Liste ## 8. Abnahme - [x] 8.1 `benches/vm.rs` vor und nach der Änderung messen und das Ergebnis in der Änderungsnotiz festhalten; verifiziert durch die Messwerte zur Zusicherung „ohne aktiven Trap kein messbarer Aufwand" - [x] 8.2 `cargo test` über alle Crates grün und `openspec validate phase-4-ereignisschleife --strict` ohne Befund; verifiziert durch beide Kommandos